Spontanes Saisonfinale in Imola? Zwei Wochen Vorlauf würden reichen
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Die Formel 1 plant weiterhin mit den beiden Rennen in Katar und Abu Dhabi. Obwohl es in den vergangenen Tagen Berichte darüber gab, dass sich der Konflikt in der Region zwischen den USA und Iran wieder verschärfen könnte, will die Formel 1 die beiden letzten Saisonläufe am 29. November und 6. Dezember durchziehen. LAT Images Allan McNish geht davon aus, dass die Formel 1 in Katar fahren wird
“Derzeit gibt es [bei diesem Thema] keine Neuigkeiten”, sagt Audi-Rennleiter Allan McNish und erklärt: “Die MotoGP findet nächste Woche dort [in Katar] statt. […] Wir haben keine aktuellen Informationen. Wir planen also, nach Katar und Abu Dhabi zu reisen.” Während die Formel 1 erst in drei Wochen nach Katar reisen will, wird die MotoGP bereits am kommenden Wochenende dort fahren. Die Entscheidung, das Rennen nicht abzusagen, ist aber durchaus kontrovers. Mit Yamaha hat bereits ein Hersteller angekündigt, nicht am Grand Prix teilzunehmen.
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In der Formel 1 werden nach aktuellem Stand alle Teams nach Katar reisen, falls der Grand Prix nicht kurzfristig doch noch abgesagt werden sollte. “Natürlich warten wir ab, ob sich noch etwas ändert. Und falls ja, werden wir darauf reagieren. Aber im Moment bleibt alles beim Alten”, so McNish. McNish: Warum sollte man uns einem Risiko aussetzen? Der Schotte bestätigt zudem, dass sich das Equipment der Teams bereits auf dem Weg in den Nahen Osten befindet. “Unsere gesamte Logistik ist bereits unterwegs. Wir haben keine Deadline”, betont McNish, der erklärt, dass er keine Probleme bei der Durchführung des Rennens erwartet. “Letztendlich verstehe ich nicht, warum wir einem ungerechtfertigten Risiko ausgesetzt werden sollten. Welche Logik steckt dahinter? Es gibt keine. Aus meiner Sicht gilt also: Wenn alle erforderlichen Sorgfaltsprüfungen durchgeführt wurden, und ich gehe davon aus, dass dies der Fall ist, dann ziehen wir den Zirkus dorthin”, so McNish. Formel-1-Rennen, die abgesagt werden mussten
Oder anders gesagt: Die Formel 1 würde dort kein Rennen veranstalten, wenn man nicht selbst davon überzeugt wäre, dass es absolut sicher sei. Er erinnert: “Es handelt sich nicht nur um ein oder zwei Teams. Es ist ein großer Zirkus. Ich denke also, dass sie ihre Hintergrundrecherchen durchführen würden.” Der Vollständigkeit halber sei allerdings erwähnt, dass der Große Preis von Katar für Audi gewissermaßen ein Heimrennen ist, da der katarische Staatsfonds (QIA) Anteile am Formel-1-Rennstall hält. Daher ist es logisch, dass sich Audi nicht gegen eine Austragung des Rennens aussprechen wird. Vorbereitung auf Imola wäre schnell erledigt Sollten die beiden letzten Saisonrennen doch noch abgesagt werden, ist weiterhin ein Ersatzfinale in Imola am ersten Dezember-Wochenende möglich. In diesem Zusammenhang stellt McNish klar, dass die Teams dafür keine größeren Vorlaufzeiten benötigen würden.
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Die Arbeit im Simulator würde ohnehin erst zwei Wochen vor dem Grand Prix beginnen, erklärt er. “Es ist keine große Sache. Die Simulation können wir sehr schnell durchführen”, sagt McNish und erklärt, dass die Teams ihre Autos so kurz vor Saisonende inzwischen gut genug kennen. “Es ist ja nicht so, als würde es sich ändern. Ich glaube also ehrlich gesagt nicht, dass dafür viel Simulation nötig wäre. Es wären eher ganz einfache Dinge”, sagt er und ergänzt: “Die Fahrer müssten sich daran gewöhnen. Aber sie sind dort schon früher Rennen gefahren.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Von daher könnte man das Saisonfinale aus Sicht der Teams auch kurzfristig noch verlegen.
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