Ex-Ingenieurin glaubt: Sainz-Albon-Crash könnte für Williams zum Problem werden
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Die teaminterne Kollision zwischen Carlos Sainz und Alexander Albon beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort war ein Worst-Case-Szenario für Williams – auch mit Blick auf das Budget und die weitere Entwicklung, meint Sky-Sports-Expertin Bernie Collins, die vor schwerwiegenden Folgen des Unfalls warnt. LAT Images Die teaminterne Kollision könnte für Williams noch teuer werden
“Die erste Regel innerhalb eines Teams lautet: Berühre deinen Teamkollegen nicht”, sagte Collins bei einem Auftritt in der Sky Sports F1 Show. “Das ist praktisch die Nummer-eins-Regel. Besonders für ein Team, das Schwierigkeiten hat, Upgrades zu bringen und mit finanziellen Problemen kämpft.” Die gebürtige Nordirin weiß, wovon sie spricht: Sie begann ihre Formel-1-Karriere in der Saison 2009 bei McLaren, wo sie zur Performance-Ingenieurin aufstieg. 2015 wechselte Collins zu Force India und blieb dem Team auch beim Übergang zu Racing Point und später zu Aston Martin treu. Alonso zaubert in Zandvoort: Wie Aston Martin das Mittelfeld überlistet hat! Video wird geladen…
Nach dem Ende der Formel-1-Saison 2021 verließ sie das Team und wurde Expertin sowie Strategieanalystin für die Formel-1-Übertragungen von Sky Sports und F1TV. Aufgrund ihrer Erfahrungen kann Collins die aktuelle Situation bei Williams gut einschätzen: “Ihr Auto ist übergewichtig und nicht konkurrenzfähig genug.” Expertin warnt: Budget lässt sich nicht hinzufügen Die Kollision zwischen Sainz und Albon war zwar nicht groß, könnte für Williams dennoch finanzielle Folgen haben. Denn das Team kämpft bereits mit einem übergewichtigen Chassis, verzögerten Entwicklungsplänen und den massiven Einschränkungen durch die Budgetobergrenze.
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“Wir hören Mercedes sagen, dass sie nicht genug Geld haben, um Upgrades zu bringen”, erinnert Collins. “Man darf einfach keine Teile, keine Performance und kein Wissen verlieren. Deshalb denke ich, dass sie darüber eine große Diskussion führen werden.” Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Doch eine Lösung wird es nicht geben. “Ob es nun von ihrem Gehalt abgezogen wird oder nicht, spielt keine Rolle, denn es ist bereits aus dem Budget heraus. Man kann es nicht wieder dem Budget hinzufügen und sagen: ‘Oh, die Fahrer haben diesen Teil des Budgets übernommen.’ So funktioniert das nicht.” Williams erlebt “schwieriges Wochenende” in Zandvoort “Es war also ein schwieriges Wochenende für sie”, resümiert die Expertin, die – anders als Teamchef James Vowles – nicht die Strategie als entscheidendes Problem ausmacht. “Und ob sie nun die richtige Strategie gewählt haben oder nicht – nur [Fernando] Alonso fuhr die andere Strategie.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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“Sie hatten also sehr ähnliche Strategien wie die Fahrer um sie herum. Aber die Performance fehlte, und es scheint einfach, dass das Auto nicht das richtige Gewicht hatte, nicht rechtzeitig geliefert wurde und nicht die richtige Performance hatte. Bei Williams läuft im Hintergrund also eine Menge.”
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