Experte glaubt: Miami-Debakel könnte für Isack Hadjar zur Gefahr werden
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Der Große Preis von Miami hat das interne Kräfteverhältnis bei Red Bull verschoben: Während Max Verstappen im Vergleich zu den ersten Saisonrennen an Performance zulegte und wieder näher an seine Topform heranreichte, erlebte Isack Hadjar ein Wochenende, das sportlich wie mental zur Belastungsprobe wurde. Getty Images North America Isack Hadjar erlebte in Miami ein enttäuschendes Wochenende
Der 21-jährige Franzose lag bereits am Freitag deutlich hinter seinem etablierten Teamkollegen zurück, wurde am Samstag nach einem Teamfehler disqualifiziert und landete im Rennen am Sonntag nach einem eigenen Fahrfehler schon nach wenigen Runden in der Mauer. “Der hat wirklich eine volle Packung bekommen. Das musste er erstmal wegstecken”, meint Experte Ralf Schumacher im aktuellen Sky-Podcast Backstage Boxengasse. “Er ist so ein kleines HB-Männchen, wie man so in Deutschland sagt.”
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Denn nach seinem frühen Unfall am Sonntag reagierte Hadjar sichtbar aufgebracht, schlug wild auf sein Lenkrad ein und wirkte kaum in der Lage, sich zu beruhigen. “Da hat man gesehen, wie er über sich selbst geflucht hat. Also der war das ganze Wochenende voll unter Strom und hat das gar nicht verstanden.” Droht Hadjar das Schicksal aller Verstappen-Teamkollegen? Noch schwerer als der Unfall selbst könnte allerdings der deutliche Rückstand auf Max Verstappen wiegen: Im Sprint-Qualifying am Freitag fehlte dem Franzosen rund eine Sekunde auf seinen Teamkollegen, im Qualifying am Samstag immerhin noch acht Zehntelsekunden. “Ich glaube, in seiner Karriere war er noch nie so weit weg von seinem Teamkollegen, und ist noch nie so bitter geschlagen worden”, meint Schumacher. “Und das ist natürlich auch etwas, was er verkraften muss. Max Verstappen war teilweise eine Sekunde und mehr schneller. Also das war schon ein bitteres Wochenende für Hajar.” Karrierekiller Max Verstappen? Seine Teamkollegen in der Formel 1
Für den jungen Red-Bull-Piloten wächst damit der Druck, nicht in die Reihe der Fahrer zu geraten, die neben Verstappen langfristig scheiterten. “Ja, die Gefahr besteht definitiv, weil natürlich alles, was jetzt an Upgrades kommen wird, von Max Verstappen gesteuert beziehungsweise entschieden wird”, sagt der Experte. “Dementsprechend gehe ich davon aus, dass das mehr in seine Richtung gehen wird, auch was die Fahrbarkeit betrifft.” In Miami setzte Verstappen bereits ein Ausrufezeichen, als er im Qualifying überraschend auf den zweiten Startplatz fuhr und die Pole damit nur knapp verpasste. Schumacher: Änderungen kommen Verstappen entgegen “Max Verstappen ist aus meiner Sicht jetzt so ein bisschen zurückgekehrt”, ordnet Schumacher die aktuelle Entwicklung im Zuge der Regelanpassungen ein. “Diese ganzen Änderungen, gerade beim Thema Batterie, haben dazu geführt, dass die Autos wieder deutlich schneller in die Kurven reinfahren können, beziehungsweise müssen, und später bremsen müssen.”
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Dieser Fahrstil liegt dem Red-Bull-Piloten besser. “Und ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Nachbessern, wann, wie und wo eine Batterie benutzt wird, wie viele Kilojoule zugegeben werden und so weiter, dass sich die Formel 1 nochmal hinsetzt, das auswertet und weiter perfektioniert, weil das wirklich ein Schritt in die richtige Richtung war.” “Das wird ihm alles entgegenkommen”, glaubt der Sky-Experte, der Verstappen deshalb auch bei den kommenden Rennen gegenüber seinem Teamkollegen deutlich im Vorteil sieht. Und “was man Red Bull auch attestieren muss: Sie haben jetzt für ihn ein fahrbares Auto gemacht.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Am Anfang hat er so viele Fehler gemacht, weil das Auto einfach bockig war”, erinnert Schumacher etwa an den Saisonauftakt in Melbourne. “Also auch da: Alle Upgrades scheinen funktioniert zu haben.” Heißt im Klartext: Die Luft für Hadjar wird dünner, wenn er nicht dasselbe Schicksal wie frühere Verstappen-Teamkollegen erleiden will …
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