Fan im Paddock zur Seite geschubst: Isack Hadjar droht in Mexiko eine Strafe!
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Kein guter Freitag für Red Bull in Mexiko: Zuerst kassierte Max Verstappen wegen seines Zweikampfs mit Liam Lawson eine Rückversetzung um eine Startposition für den Grand Prix am Sonntag – und jetzt droht auch Isack Hadjar Ungemach. LAT Images Isack Hadjar droht nach einer Situation mit einem Fan Ärger mit der FIA
Erst am späten Freitagabend tauchte auf Social Media ein Video auf, das Hadjar nach dem Training dabei zeigt, wie er sich gerade durch den üblicherweise gut gefüllten Paddock in Mexiko-Stadt bewegt. Der 22-Jährige (Sechster im Freitagsergebnis) ist offensichtlich schlecht gelaunt, nachdem ihn technische Probleme teilweise behindert hatten. In dem Video ist zu sehen, wie ein Fan offensichtlich ein Selfie mit dem Red-Bull-Piloten machen möchte. Hadjar scheint darauf wenig Lust zu haben, aber der Fan bleibt hartnäckig, und ein paar Augenblicke später schiebt Hadjar die männliche Person recht robust zur Seite. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Ein Zwischenfall, der nicht unbemerkt blieb: Die FIA-Rennkommissare untersuchen jetzt einen möglichen Verstoß gegen Artikel 12.2.1.l des Internationalen Sportgesetzbuchs. Artikel 12.2.1.l ist äußerst vage formuliert. Dort steht lediglich, dass “jedwedes Fehlverhalten” einen Verstoß darstelle, ohne dass dafür konkrete Leitplanken ausformuliert sind.
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Immerhin: Eine sportliche Strafe droht Hadjar vermutlich nicht. Das Sportgesetzbuch legt das übliche Strafmaß für Verstöße gegen Artikel 12.2.1.l in Anhang B mit 5.000 Euro fest. Allerdings kann, wenn die Kommissare den Vorfall als “sehr ernst” einstufen sollten, rein theoretisch auch eine härtere Sanktion verhängt werden. Hadjar muss am Samstag um 10:15 Uhr mexikanischer Zeit (17:15 Uhr MEZ) bei den Kommissaren vorsprechen und sich erklären. Davor wird kein Urteil in dieser Angelegenheit gefällt. Was die sportliche Performance von Red Bull betrifft, weiß der Technische Direktor Pierre Wache, dass es noch Baustellen gibt, “die wir beheben müssen. Es geht jedes Mal um die Balance zwischen Short- und Longruns. Die Kunst ist, die Longrun-Balance nicht zu verschlechtern, wenn wir die Shortrun-Balance verbessern.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Außerdem ortet Wache noch Herausforderungen in Bezug auf das Überhitzen der Reifen im letzten Sektor. Trotzdem bleibt er optimistisch: “Mal sehen, was wir noch herausholen können. Ich denke, wir sind nicht weit weg, und hoffe, dass wir sie [Ferrari] herausfordern können.”
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