Nach Kollision mit Lawson: Verstappen erhält Startplatzstrafe in Mexiko!

Nach Kollision mit Lawson: Verstappen erhält Startplatzstrafe in Mexiko!

 

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Im Training zum Grand Prix von Mexiko sind Max Verstappen und Liam Lawson im Stadion-Komplex der Strecke aneinandergeraten. Aufgrund dieser Kollision rücken beide Fahrer als Strafe am Sonntag jeweils einen Startplatz nach hinten.  LAT Images Max Verstappen und Liam Lawson haben im Freien Training für Action gesorgt

Lawson und Verstappen fuhren innerhalb der Stadion-Sektion Rad-an-Rad, berührten sich mehrmals und lösten durch herumfliegende Teile sogar eine rote Flagge aus. Der Racing-Bulls-Pilot ließ Verstappen am Eingang zum Stadion kaum Platz, worüber sich der Red-Bull-Fahrer prompt mit einer Geste beschwerte. Lawson fuhr daraufhin weit aus der Haarnadel und ließ auch hier dem viermaligen Weltmeister keinen Platz. Dieser wollte nicht nachgeben, fuhr neben die Strecke und rumpelte in der darauffolgenden Kurve über einen Kerb. Die Folge? Beide Boliden kollidierten miteinander. Eine Szene, die Lawson direkt im Cockpit kommentierte: “Kein kluges Verhalten” von Lawson? “Er ist einfach in mich hineingefahren”, so die Worte des Racing-Bulls-Piloten. “Genauso, wie er das jedes einzelne Wochenende macht!”
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Die Schuld für diese bizarre Szene möchte Verstappen nach der Session aber nicht auf sich nehmen. “Was er da versucht hat, war nicht wirklich klug”, lautet der Konter des viermaligen Weltmeisters bei Sky Sports F1. Der 29-Jährige erklärt, dass Lawson ihn auf einer schnellen Runde völlig ohne Not von der Strecke gedrängelt habe. “Ich meine, am Ende des Tages wird es mein Wochenende nicht beeinflussen. Aber an seiner Stelle würde ich etwas klüger agieren. Wenn du um dein Cockpit kämpfst, dann ist das kein kluges Verhalten.” “In einem Wort zusammengefasst? Unnötig.” Verstappen hatte durch den Zwischenfall mit einem beschädigten Unterboden zu kämpfen. Laut Technikchef Pierre Waché verlor der viermalige Weltmeister dadurch für den Rest der Session viel Downforce. Eine gute Prognose der eigenen Pace für den Rest des Wochenendes wird somit nicht leichter. Auch Alan Permane, seines Zeichens Teamchef von Racing Bulls, hat den Zwischenfall kommentiert: “In einem Wort zusammengefasst? Unnötig”, so sein Urteil. “In einem Training ist das einfach unnötig.” Permane betont dabei nach der Session, dass beide Fahrer diese Situation hätten besser lösen können. Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies schlägt in eine ähnliche Kerbe und betont bei Sky Sport F1: “Weißt du, keiner von den beiden war auf einer schnellen Runde. Ich kann nur sagen, dass das echt unnötig aussah.”
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“Sowas passiert”, so Mekies. “Sowas sollte nicht passieren, aber es passiert. Mich interessiert nur, dass unser Auto danach beschädigt war. Das ist unser Problem, aber das werden wir für morgen lösen.” Wieso wurden Lawson und Verstappen bestraft? Einige Stunden nach der Session verkündete man seitens der FIA das offizielle Urteil. “Beide Fahrer”, so die Urteilsbegründung, “verhielten sich in einer Art und Weise, die von den Kommissaren als inakzeptabel eingestuft wurde, gerade in Anbetracht der Warnung, die man die Teammanager am Vormittag gegeben hatte.” Basierend auf dieser Mahnung und der Tatsache, dass es schon des Öfteren zu Kollisionen im Freien Training gekommen ist, wurde aus einer Verwarnung für beide prompt eine Strafe.
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Dementsprechend geht für beide ein Strafpunkt auf das eigene Konto. Verstappen hat bislang einen Punkt zu verbuchen, während Lawson derzeit bei vier Punkten steht. Beide stuften in der Anhörung ihr Verhalten selbst als unnötig und ungeschickt ein. Schwieriger Freitag für Red Bull Bereits im ersten Freien Training hatte Isack Hadjar nach wenigen Metern mit technischen Problemen zu kämpfen. Zumindest Ayumu Iwasa konnte bei seinem Freitagseinsatz mit Position fünf überzeugen, doch für die Roten Bullen blieb das nur ein kleiner Trost. In FT2 stehen Platz fünf für Verstappen und Platz sechs für Hadjar zu Buche, jeweils drei und vier Zehntelsekunden entfernt von der Bestzeit. “Die Session hätte vermutlich etwas besser laufen können”, so Verstappen bei Sky Sports F1.
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“Aber ich glaube, wir waren nicht allzu weit weg. Wir müssen uns einfach um die Feinabstimmung kümmern, aber alle anderen werden dir dasselbe sagen. Wenn du dich mit anderen vergleichst, dann bist du nie zufrieden. Ich glaube, mit dem mangelnden Grip hat hier niemand wirklich Spaß.” In den luftigen Höhen von Mexiko-Stadt straucheln die Formel-1-Boliden des Jahrgangs 2026. Dementsprechend sind die Probleme, mit denen unter anderem Red Bull zu kämpfen hat, keine riesige Überraschung. Technikchef Pierre Waché betont, dass man bis zum Qualifying noch an der Balance arbeiten möchte. Des Weiteren seien die Longruns aufgrund der niedrigeren Temperaturen in FT2 nicht allzu repräsentativ.
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Und dennoch betont Waché, angesprochen auf die Chancen der Roten Bullen: “Wir sind nicht allzu weit weg und ich hoffe, wir können die Spitze angreifen.”

 
Formel1.de 

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