Fernando Alonso: Vielleicht fahre ich 2027 WEC für Aston Martin

Fernando Alonso: Vielleicht fahre ich 2027 WEC für Aston Martin

 

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Fernando Alonso lässt seine Zukunft über die Saison 2026 hinaus offen. Der Aston-Martin-Pilot will sich mit einer Entscheidung für 2027 Zeit lassen. Eine Fortsetzung in der Formel 1 ist dabei nicht die einzige Möglichkeit: Erstmals bestätigt Alonso ausdrücklich, dass auch ein Programm mit Aston Martin in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eine Option sein könnte.  Sutton Images Fernando Alonso hat keine Eile über 2027 zu entscheiden

Auf die Frage, wann mit Neuigkeiten über seine Zukunft für 2027 zu rechnen sei, antwortet Alonso knapp: “Nicht so bald.” Warum er sich mit der Entscheidung Zeit lässt? “Weil ich finde, dass es schön ist, oder?” Auch von Aston Martin erwartet der zweimalige Weltmeister keinen besonderen Zeitdruck. Als ein Journalist in der Pressekonferenz vor Madrid wissen wollte, ob der Rennstall angesichts anderer prominenter Fahrer, die sich bereits für andere Teams entschieden haben, auf eine Verlängerung dränge, verneint Alonso: “Diese Fahrer haben Lawrence im Sommer besucht. Also gibt es keine Dringlichkeit.” Alonso wartet auf die neuen Regeln Für Alonso geht es bei seiner Entscheidung vor allem darum, zunächst die Auswirkungen der angepassten Regeln für 2027 zu verstehen. Er will wissen, welchen Einfluss die Änderungen auf das Racing und vor allem auf das Fahrgefühl der Autos haben werden.
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“Wie ich gesagt habe, geht es darum zu verstehen, ob und welchen Einfluss die Regeln des nächsten Jahres auf das Racing und auf das Fahren haben werden”, sagteAlonso. Die aktuellen Formel-1-Autos seien aus seiner Sicht nicht besonders gut zu fahren und nicht besonders unterhaltsam. Für 2027 erwartet er jedoch eine Verbesserung. “Aber nächstes Jahr gibt es meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung, hoffentlich”, erklärt der Spanier. Gleichzeitig müsse er gemeinsam mit Aston Martin überlegen, welches Programm für ihn im kommenden Jahr das beste sei. Russell benachteiligt? Warum Mercedes Antonelli die bessere Strategie gab! Video wird geladen…  

Dabei schließt Alonso ausdrücklich eine andere Rolle als die des Stammfahrers nicht aus. “Ob hinter dem Lenkrad oder in einer anderen Rolle, in der ich am meisten helfen kann – das wird das Wichtigste sein, was wir gemeinsam entscheiden müssen.” WEC statt Formel 1 eine Option? Alonso sagt Ja Genau diese Aussage bekommt wenig später eine besondere Bedeutung als Alonso gefragt wird, ob ein Programm mit Aston Martin in einer anderen Rennserie – beispielsweise in der Langstrecken-Weltmeisterschaft – anstelle der Formel 1 für 2027 eine Option sein könnte. Alonsos Antwort fällt eindeutig aus: “Ja.” Damit ist ein Einsatz für Aston Martin in der WEC ab 2027 zumindest eine ausdrücklich bestätigte Möglichkeit. Alonso legt sich allerdings weder auf die Langstrecke noch auf eine andere konkrete Rolle fest. Zunächst will er abwarten, wie sich das neue Reglement auf die Formel 1 und das Fahrerlebnis auswirkt.
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Seine Entscheidung soll anschließend gemeinsam mit Aston Martin fallen. Im Mittelpunkt steht für Alonso dabei nicht zwingend die Frage, ob er weiterhin Formel 1 fährt, sondern in welcher Funktion er für das Projekt den größten Beitrag leisten kann. Alonso blickt auf sein Vermächtnis in Spanien Abseits seiner Zukunft wurde Alonso vor Madrid auch auf seine Bedeutung für den Motorsport in Spanien angesprochen. Als er 2001 sein Formel-1-Debüt gab, war die Serie in seiner Heimat noch längst nicht so populär wie heute. Seine Familie habe seine Rennen damals sogar beim deutschen Sender RTL verfolgt, weil die Formel 1 in Spanien nicht übertragen wurde. “Das zeigt dir, wie klein die Formel 1 vor 20 Jahren war und wie sehr sich die Dinge verändert haben”, so Alonso. Heute sei nicht nur das Interesse der Fans enorm gewachsen. Auch hinter den Kulissen seien viele Spanier in der Formel 1 aktiv.
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Alonso verweist darauf, dass inzwischen möglicherweise fünf, sieben oder zehn Prozent der Mechaniker und Ingenieure in der Formel 1 aus Spanien kommen. Für ihn ist das ein wichtiger Teil seines persönlichen Vermächtnisses. Historische Aufholjagd: Wie Antonelli Russell gedemütigt hat I Rennen F1 Monza 2026 Video wird geladen…  

“Das ist wahrscheinlich eine weitere Sache, die wir in Spanien verändert haben: den Wunsch, in unterschiedlichen Rollen Teil der Formel 1 zu sein”, meint Alonso. Siege und Weltmeisterschaften seien zwar besondere Erfahrungen gewesen. Noch stolzer mache ihn aber die Entwicklung des spanischen Motorsports insgesamt. “Ich weiß nicht, es gibt viele Dinge außerhalb des Autos, die mich vielleicht stolzer auf meine Karriere machen als die Ergebnisse selbst”, so Alonso. Dazu zählt er unter anderem die Entwicklung im Kartsport, bei den Einsitzern, spanische Teams in verschiedenen Kategorien sowie sein Museum in Spanien.
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Seine eigene Zukunft bleibt derweil offen. Klar ist nur: Alonso will sich nicht drängen lassen – und Aston Martin muss für 2027 offenbar nicht zwingend mit ihm als Formel-1-Fahrer planen.

 
Formel1.de 

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