Ferrari: Dürfen Hamilton-Strafen nicht alle über einen Kamm scheren
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Lewis Hamilton erlebt derzeit eine Strähne der besonderen Art: In den vergangenen drei Formel-1-Rennen wurde der Ferrari-Pilot jedes Mal mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt, da er gegen unterschiedliche Regeln verstieß. circuitpics.de Lewis Hamilton kam in drei Rennen nicht ohne Strafe aus
In Silverstone legte Hamilton einen Frühstart hin, in Belgien kollidierte er in der ersten Runde mit seinem früheren Teamkollegen George Russell, und am Wochenende in Ungarn war er zu schnell in der Boxengasse unterwegs – nachdem er im Qualifying schon für das Blockieren von Oscar Piastri drei Startplätze Strafe kassiert hatte. Hamilton selbst nimmt sich bei den Fehlern selbst in die Pflicht, betont aber auch, dass er nicht mit allen Strafen einverstanden ist. “Silverstone ging wegen des Starts auf meine Kappe”, sagt er, nicht ohne jedoch eine kleine Form von Missmut über die Entscheidung mitzuliefern.
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Denn: In einer Besprechung mit den Fahrern war man sich einig, dass die Kommissare bei der Vergabe von Frühstart-Strafen zuletzt nicht immer konstant gehandelt haben. “Es gab in der Vergangenheit Fahrer, die sich bewegt haben und nicht bestraft wurden. Wir haben mit ihnen darüber diskutiert, dass man – solange man sich nicht bewegt, wenn die letzten Lichter angehen – nicht bestraft werden sollte”, sagt Hamilton. “Ich war nicht außerhalb meiner Startbox, und sie haben zugestimmt. Sie schauen sich das also für die Zukunft an.” Belgien war “nur ein Rennunfall” Auch die Strafe für die Kollision mit Russell in Belgien ist für ihn eher unglücklich: “Beim letzten Rennen meinte sogar der Fahrer, mit dem ich kollidiert bin, dass es einfach ein Rennunfall war”, wehrt sich Hamilton und meint, dass die Strafe “nicht nötig gewesen” wäre und ihn viele Punkte gekostet habe. Das sieht auch Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur so: “Für mich ist der Unfall mit Russell ein Rennunfall. Wenn er das noch einmal machen müsste, würde ich ihn bitten, genau dasselbe zu tun, weil er nicht über den Randstein fahren kann”, so der Franzose. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Und auch die Strafe im Qualifying von Ungarn gehört für Hamilton einfach nur in die Kategorie blöd gelaufen: “Ich übernehme letztlich die Verantwortung dafür, auf der Strecke zu sein. Ich hätte in meine Spiegel schauen sollen, aber ich dachte, jeder wäre am Ende der ersten Runde gewesen”, sagt er. “Die Information, die ich bekam, kam erst ganz am Ende – genau zu dem Zeitpunkt, als er direkt hinter mir war. Das war ein Kommunikationsfehler”, so Hamilton. Hamilton will keine Angriffsfläche mehr bieten Bleibt da noch die Strafe für die Geschwindigkeitsübertretung in der Boxengasse, als Hamilton wohl einfach den Begrenzer zu früh deaktiviert hatte. “Es ist wahrscheinlich eine Aneinanderreihung von Fehlern”, meint Vasseur.
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“Dass er beim Boxenstopp das Rad blockiert hat, wodurch wir beim Stopp ein paar Zehntel verloren haben, und dann hat er wahrscheinlich versucht, bei der Boxenausfahrt das Optimum herauszuholen, und war ein bisschen zu früh dran als optimal.” Video wird geladen…
“Ich denke, wenn man erst einmal anfängt, einen Fehler zu machen, passiert ganz leicht mehr als einer, und dieses Wochenende ist ein gutes Beispiel dafür”, hadert er.
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Trotz aller Umstände betont Hamilton, dass er nicht findet, dass er unfair behandelt wird. Trotzdem möchte er es nicht noch einmal darauf ankommen lassen: “Ich muss versuchen sicherzustellen, dass ich ihnen keinen Grund gebe, irgendwelche Strafen zu verhängen”, sagt er.
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