Ferrari in der Kritik: “Wenn das das große Upgrade ist …”
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Klappt es auch 2026 wieder nicht mit einem WM-Titel für Ferrari? Zumindest haben einige Experten nach dem jüngsten Formel-1-Rennen in Miami große Zweifel daran, dass der WM-Pokal in diesem Jahr endlich wieder in Maranello landen wird. Sutton Images Auch mit den neuen Teilen landete Ferrari in Miami wieder hinter Mercedes
“Miami hätte das Wochenende sein sollen, das sie nach vorne bringt. Ich habe aber das Gefühl, dass sie nach hinten gerutscht sind”, sagt beispielsweise der ehemalige Formel-1-Pilot Karun Chandhok gegenüber Sky. Ferrari brachte in Miami ein großes Update für den SF-26 an die Strecke, belegte im Rennen allerdings nur die Plätze sechs und acht. Zwar ist das Ergebnis nicht komplett repräsentativ, weil Lewis Hamiltons Auto früh im Rennen beschädigt wurde und Teamkollege Charles Leclerc in der letzten Runde einen Unfall hatte.
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Doch selbst ohne diese Zwischenfälle war Ferrari nicht schnell genug, um Kimi Antonelli im Mercedes und Weltmeister Lando Norris im McLaren an der Spitze herauszufordern. Dementsprechend hart fällt auch Chandhoks Fazit nach dem Miami-Wochenende aus. Chandhok: Gegner können unbesorgt sein “Wenn das das große Ferrari-Upgrade für diesen frühen Teil der Saison ist, dann werden sich McLaren und Mercedes keine Sorgen machen”, betont er und erklärt, man müsse nun abwarten, ob das Update noch mehr Potenzial habe, das Ferrari bislang nur noch nicht freisetzen konnte. Dies sei zwingend nötig, “denn sonst werden sie ins Hintertreffen geraten, wenn McLaren die Teile einsetzt, von denen wir glauben, dass sie in Kanada zum Einsatz kommen werden, und Mercedes sein großes Upgrade erhält”, warnt Chandhok. Miami: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Zwar brachte auch McLaren in Miami bereits neue Teile für den MCL40, in Kanada soll beim nächsten Grand Prix aber direkt noch ein weiteres Upgrade folgen. Mercedes verzichtete in Miami sogar komplett auf größere Upgrades, hier soll es dafür in Montreal ein umfangreiches Paket geben. Heißt: Ferrari könnte dort sogar noch weiter zurückfallen. Auch der langjährige Haas-Teamchef Günther Steiner sieht die Performance der Scuderia daher kritisch. “Es ist immer irgendetwas. Das letzte Quäntchen fehlt”, sagt er im Red Flags Podcast. Funktioniert das Upgrade oder nicht? “Es gibt nicht nur eine Sache, sondern viele kleine Dinge. Es gibt keine eine große Sache, denn wenn es eine große Sache gäbe, wäre es einfacher, das Problem zu beheben”, glaubt Steiner, der bei Ferrari vor allem die Konstanz vermisst.
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“John Elkann sagte, Ferrari sei zurück. Und was soll man sagen? Ein Rennen später sind sie wieder genau da, wo sie vorher waren. Man muss sich einfach Zeit nehmen, um Dinge anzukündigen. Man muss nicht nur ankommen, sondern auch dort bleiben”, so Steiner. Red Bull holt auf, Mercedes wackelt: Daten enthüllen neues F1-Kräfteverhältnis! Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Miami-GP schaut Datenexperte Kevin Hermann auf die Zahlen hinter dem veränderten Kräfteverhältnis der F1.
Charles Leclerc selbst betont währenddessen, dass das Miami-Upgrade kein Reinfall sei. “Nein, das Upgrade-Paket funktioniert. Die Sache ist nur, dass auch die anderen nachlegen und das Upgrade-Paket von ihnen wahrscheinlich etwas besser war”, erklärt er. “Wir haben bald weitere Neuerungen in petto, und hoffentlich helfen uns diese dabei, wieder etwas nach vorne zu kommen. Es sind zwar nur kleine Details, aber bei dieser Fahrzeuggeneration, insbesondere im ersten Jahr, kommt es vor allem auf die Entwicklung an”, so Leclerc.
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Der Monegasse fordert daher: “Wir müssen also sicherstellen, dass wir in Sachen Entwicklung alles perfekt machen.” Mehrere Experten sind sich allerdings nicht sicher, ob das beim Miami-Upgrade gelungen ist.
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