Trotz bevorstehendem WM-Titel: Kimi Antonelli sieht noch Fehler bei sich

Trotz bevorstehendem WM-Titel: Kimi Antonelli sieht noch Fehler bei sich

 

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“Tracklimits waren für mich das große Thema.” – Kimi Antonelli blickt trotz seiner eindrucksvollen Saison kurz vor dem wahrscheinlichen Titelgewinn kritisch auf seine bisherige Saison. Der Mercedes-Pilot siegte beim Formel-1-Rennen auf dem Circuit of the Americas von der Poleposition aus und verbuchte damit seinen neunten Rennsieg des Jahres.  LAT Images Tracklimits sind für Antonelli noch eine Schwäche, die er abstellen möchte

“Nun, es war bisher auf jeden Fall eine gute Überraschung in dieser Saison”, erklärt der Italiener. “Es ist natürlich noch nicht vorbei. Es stehen noch ein paar Rennen an, bei denen ich einfach gut abschneiden und um Siege kämpfen möchte.” “Es wäre schön, die Saison mit einem Höhepunkt zu beenden. Aber wenn ich auf die Saison zurückblicke, gibt es definitiv noch Dinge, an denen ich arbeiten muss, und ich muss meine mentale Einstellung in bestimmten Situationen oder meinen Umgang mit einigen Szenarien verbessern.”
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“Am Ende der Saison werde ich also sicherlich mehr Zeit haben, um auf die Dinge zurückzublicken: Was ist gut gelaufen, was hätte besser sein können? Aber bisher war es eine sehr konstante Saison, und wir werden versuchen, das bis zum Schluss so beizubehalten.” Auf Nachfrage, welche Szenarien er konkret meine, wird Antonelli deutlich: “Erstens der Fehler im dritten Freien Training in Australien. In Japan hatte ich einen schlechten Start. Dann auch Miami im Sprintrennen, wo ich wegen der Tracklimits einfach Punkte weggeworfen habe. Ja, Tracklimits waren für mich das große Thema.” Verstappen neckt: Heute hattest du nur ein Tracklimit Der viermalige Weltmeister Max Verstappen, der nun auch mathematisch keine Chance mehr auf den WM-Titel hat, schaltet sich daraufhin scherzhaft ein: “Heute hattest du ja nur ein Vergehen.” Antonelli entgegnet schmunzelnd: “Ja, nur eines! Heute war es gut. Aber definitiv: In solchen Situationen und auch in einigen Qualifyings bin ich einfach nicht mit der richtigen Einstellung an die Sache herangegangen. Das muss ich verbessern.” Auch der Vergleich seiner bisherigen Triumphfahrten kommt zur Sprache. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bezeichnet den Erfolg in Austin als Antonellis besten Saisonsieg. Darauf angesprochen, vergleicht Antonelli das Rennen auf dem Circuit of the Americas mit seinem spektakulären Sieg in Monza, als er aus der letzten Startreihe zum Sieg fuhr. “In Monza hatten wir eindeutig das schnellste Auto. Wir waren einfach superschnell, daher war es natürlich etwas ganz Besonderes, von ganz hinten zu starten”, erklärt der 20-Jährige.
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“Natürlich war es eine Strecke, auf der das Überholen relativ einfach war, und wir waren richtig schnell. Aber Monza war definitiv ein ganz besonderes Rennen, an das ich mich für immer erinnern werde.” “Aber dieses Rennen [in Austin] war wahrscheinlich, was die Umsetzung angeht, besser. Die Art und Weise, wie wir uns über das gesamte Wochenende hinweg aufgebaut und die Leistung gesteigert haben, war sehr gut.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Durch den Erfolg in Austin reicht dem Italiener beim anstehenden Rennen in Mexiko bereits ein neunter Platz, um den WM-Titel mathematisch unter Dach und Fach zu bringen. Sollte George Russell den Sieg verfehlen, wäre er ebenso Weltmeister.

 
Formel1.de 

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