Horner über Fan-Hass: Warum ihm seine Frau Geri helfen konnte

Horner über Fan-Hass: Warum ihm seine Frau Geri helfen konnte

 

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Als Christian Horner bei der großen Formel-1-Saisonpräsentation 2025 in London die Bühne betrat, wurde die Musik von lautstarken Buhrufen übertönt. Für den damaligen Red-Bull-Teamchef war es ein unangenehmer Moment. Doch seine Frau Geri Halliwell hatte anschließend einen Rat für ihn, der seine Sicht auf die Reaktionen des Publikums prägte.   Christian Horner fand im Rat seiner Frau Geri Halliwell Kraft

“Denk einfach daran: Sie buhen nur, wenn sie sich für dich interessieren. Wenn sie sich nicht interessieren, sagen sie gar nichts”, erinnert sich Horner an Halliwells Worte. “Die schlimmste Reaktion, die du bekommen kannst, ist also gar keine!” Im Gespräch mit Autosport hat Horner erklärt, wie ihm die Erfahrung seiner Frau im Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit geholfen hat. Halliwell, die als “Ginger Spice” mit den Spice Girls weltberühmt wurde, kennt die Schattenseiten des Ruhms bereits seit jungen Jahren. Horner selbst geriet erst später in seiner Karriere verstärkt ins Rampenlicht – auch durch die Netflix-Serie Drive to Survive. Buhrufe bei der Formel-1-Show in London Der Vorfall ereignete sich bei “F1 75 Live”, der großen Saisonpräsentation in der Londoner O2-Arena im Februar 2025. Als Horner zu den Klängen von “Start Me Up” von den Rolling Stones auf die Bühne kam, reagierte ein Teil des Publikums mit Buhrufen. Fünf Monate später verlor er seinen Posten als Red-Bull-Teamchef.
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Horner ließ sich nach eigener Darstellung von der Reaktion nicht von der Bühne vertreiben. “Welche Möglichkeiten hast du? Du kannst dich entweder in dein Schneckenhaus zurückziehen und von der Bühne gehen, oder du hältst dagegen”, sagt er. “Ich war noch nie jemand, der davor zurückschreckt, und jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Du kannst nicht jedermanns Geschmack treffen und nicht jedermanns Liebling sein.” Besonders irritierend fand Horner den Gegensatz zwischen der Ablehnung im Saal und den Begegnungen danach. Trotz der Buhrufe hätten Menschen anschließend Selfies mit ihm machen und Fotos mit ihm aufnehmen wollen. “Es war irgendwie ein Widerspruch. Fast schon verwirrend: Wenn ihr mich nicht mögt, warum wollt ihr dann ein Foto mit mir?”, beschreibt er die Situation. Geri Halliwell kennt die Schattenseiten des Ruhms Halliwell konnte ihrem Mann aus eigener Erfahrung eine andere Perspektive auf solche Reaktionen vermitteln. Sie wurde 1994 im Alter von 22 Jahren als Mitglied der Spice Girls berühmt. Die Gruppe entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Girlbands der Popgeschichte – zu einer Zeit, in der soziale Medien noch keine Rolle spielten und Boulevardzeitungen einen großen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung hatten. Horner beschreibt, wie sehr diese Erfahrungen seine Frau geprägt haben: “Sie hat sich daran gewöhnt, und zwar so sehr, dass sie sagt: ‘Ich schaue mir das nicht an.‘ Sie liest nur sehr selten einen Artikel.” Video wird geladen…  

Für ihn sei dieser Umgang mit Kritik besonders hilfreich gewesen. “Solange du mit dir selbst im Reinen bist, ignoriere es. Jeder wird eine Meinung haben, manche mögen dich, andere nicht. Aber bleib dir selbst treu”, fasst Horner den Rat zusammen, den er von Halliwell mitgenommen hat.
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Auch eine weitere Aussage seiner Frau sei ihm im Gedächtnis geblieben: “Was du dir merken musst: Ein Schulterklopfen ist nur 15 Zentimeter von einem Tritt in den Hintern entfernt! In der einen Minute lieben sie dich, in der nächsten bekommst du Scheiße ab.” Drive to Survive machte Horner zur öffentlichen Figur Horner führt den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung auch auf den Erfolg von Drive to Survive zurück. Die Netflix-Serie startete 2019 und machte nicht nur die Fahrer, sondern auch die Teamchefs zu bekannten Figuren weit über das traditionelle Formel-1-Publikum hinaus.
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“Durch den Start von Drive to Survive wurden plötzlich die Teamchefs zu Persönlichkeiten”, erklärt Horner. Zuvor habe das Verhältnis zwischen Medien und Motorsport stärker auf einem gegenseitigen Bedarf an Zugang und Informationen beruht. Mit der neuen Aufmerksamkeit habe sich die Rolle der Verantwortlichen verändert. Besonders während der jahrelangen Rivalität zwischen Red Bull und Mercedes rückten Horner und sein Gegenüber Toto Wolff in den Mittelpunkt. Beide wurden zu prägenden Figuren eines sportlichen Machtkampfs, der auch abseits der Rennstrecke für Schlagzeilen sorgte. Horner spielte dabei häufig die Rolle des provozierenden Gegenspielers – und wurde entsprechend nicht von allen Fans positiv wahrgenommen. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Horner über Fan-Hass: Warum ihm seine Frau Geri helfen konnte
Halliwell habe ihm geholfen, diese öffentliche Polarisierung einzuordnen. Horner sagt über seine Frau, sie sehe stets das Gute in Menschen und habe ihm damit eine wertvolle Perspektive gegeben.

 
Formel1.de 

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