Formel-1-Technik: Motorenupgrade von Ferrari soll rund 15 PS bringen
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Ferrari hält am “heißen” Motor fest. Der Formel-1-Antrieb der Italiener mit der Bezeichnung 067/6 kann mit einer Ansauglufttemperatur von etwa 100 Grad arbeiten, während alle anderen Antriebseinheiten im Feld lediglich bei Werten zwischen 60 und 80 Grad liegen. LAT Images Ferrari will den Rückstand beim Motor deutlich verkleinern
In Maranello wurde dieses innovative Konzept dank eines Zylinderkopfs aus Stahllegierung umgesetzt, die im Vergleich zu Aluminium deutlich höhere Brennraumdrücke erlaubt als bei der Konkurrenz. Das Projekt, vorangetrieben vom Team um Enrico Gualtieri, ist mutig und zugleich revolutionär. Diese Entwicklungsrichtung wird auch mit den Updates, die über ADUO (Additional Development and Upgrade Opportunities) an die Strecke gebracht werden, nicht aufgegeben.
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Gerüchten zufolge wird der Motor, der beim Großen Preis von Österreich mit dem ersten von der FIA genehmigten Update debütieren soll, die Temperatur der Luft am Eintritt in den Ladeluftkühler noch einmal deutlich erhöhen. Es ist von Werten zwischen 110 und 115 Grad die Rede. Lewis Hamilton hätte auch ohne VSC gewonnen! Video wird geladen… Nach dem Großen Preis von Barcelona-Catalunya analysiert Datenexperte Kevin Hermann die wichtigsten Zahlen des Rennwochenendes.
Ziel ist es, die Effizienz im Brennraum zu steigern und den Leistungsrückstand gegenüber der Referenzeinheit zu halbieren. Laut Maranello ist das der Mercedes-Motor, während laut FIA-Daten der leistungsstärkste Verbrennungsmotor der Red Bull Ford DM01 sein soll. In beiden Fällen beträgt der Rückstand von Ferrari etwa 25 PS, und die Hoffnung ist, diesen auf höchstens zehn PS zu reduzieren, die dann gegebenenfalls mit dem zweiten ADUO-Update aufgeholt werden könnten. Voraussetzung dafür ist, dass die FIA nach den wiederholten Protesten von Red Bull nicht ihre Meinung ändert. Denn die Bullen selbst sehen sich mit ihrem ersten Formel-1-Motor überhaupt keinesfalls als Maßstab. Ferrari konnte dank der Eigenschaften des “heißen” Antriebsstrangs den Chassis- und Aerodynamikingenieuren wichtige Freiheiten einräumen. Das Kühlsystem benötigt aufgrund des geringeren Wärmeabtransports weniger Kühlleistung, um innerhalb der Zuverlässigkeitsgrenzen zu bleiben, und wurde daher mit kleineren Kühlern ausgelegt. Formel-1-Quiz
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Lotus Ferrari Renault Tyrrell Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Das ermöglicht aggressivere aerodynamische Formen. Der SF-26 ist das einzige Auto mit einer dreieckigen Airbox ohne seitliche “Ohren” am Überrollbügel. Auch das FTM-System mit dem Flap, der es erlaubt, heiße Abgase auszublasen, profitiert von den Vorteilen des Zylinderkopfs aus Stahllegierung.
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Mit dem “Stopfen” des Auspuffs gehen etwa sieben PS verloren, doch dieser Leistungsverlust soll durch den höheren Abtrieb kompensiert werden, der durch eine effizientere Heckflügelarbeit und eine bessere Luftabsaugung am Diffusor entsteht. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Die Motorenentwickler aus Maranello verwerfen das Ausgangskonzept also nicht, sondern versuchen, das gesamte Potenzial auszuschöpfen, das der 067/6 bieten kann.
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