Oscar Piastri zieht Zwischenbilanz: “Leider mehr Tiefen als Höhen”
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McLaren-Fahrer Oscar Piastri zieht ein gemischtes Zwischenfazit zu seiner Formel-1-Saison 2026. Denn aus seiner Sicht habe es bis zur Sommerpause “leider mehr Tiefen als Höhen” gegeben. LAT Images McLaren-Fahrer Oscar Piastri mit nachdenklicher Miene in der Box
Die Zahlen bestätigen diesen Eindruck: Mit 92 Punkten belegt Piastri lediglich den siebten Platz in der Fahrerwertung, sein Teamkollege Lando Norris ist ihm um 36 Punkte enteilt. Aus den Reihen der Topteam-Fahrer hat einzig Isack Hadjar noch schwächer abgeschnitten als Piastri. Aber: Piastri hatte mit P2 in Suzuka und P3 in Miami immerhin zwei Höhepunkte. “Es gab gute Momente, weniger gute – und alles dazwischen”, sagte Piastri rückblickend. “Für uns als Team ist die erste Saisonhälfte aber natürlich nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Vor allem im Vergleich zum vergangenen Jahr. Unsere Leistung schwankte ziemlich.” Warum McLaren nach Miami “abgestürzt” ist Denn auf Suzuka und Miami folgten Rennwochenenden, die für McLaren weniger erfolgreich liefen. Das kann sich Piastri bislang nur zum Teil erklären. Er vermutet: Die Anpassung der Formel-1-Regeln vor dem Rennwochenende in Miami könnte eine Rolle gespielt haben.
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“Seit den Änderungen kann man das Auto viel natürlicher fahren. Noch in Suzuka musste man das Auto auf ziemlich ungewöhnliche Art fahren, um schnell zu sein. Ich denke, wir hatten diese eher unnatürlichen Anforderungen sehr gut umgesetzt.” Anschließend geriet McLaren jedoch in Schwierigkeiten. McLaren: Im Entwicklungsrennen abgehängt? Das hängt laut Piastri auch mit dem technischen Entwicklungsrennen zusammen: “Alle Teams haben Updates gebracht. Auch wir haben nachgelegt, aber vielleicht haben nicht alle unserer Neuerungen so funktioniert, wie wir es uns erhofft hatten.” Deshalb seien Suzuka und Miami “rückblickend eher die Ausnahme als unser tatsächliches Leistungsniveau”, erklärte Piastri. Das Ziel für den Rest der Formel-1-Saison 2026 müsse daher lauten, die Ausnahme zur Regel zu machen. “Hoffentlich gelingt uns das. Auch ich persönlich muss etwas konstanter werden.” Vor allem im Qualifying hat Piastri zuletzt Federn gelassen: Seit Barcelona war Norris im Zeitfahren jeweils der schnellere McLaren-Fahrer, nachdem Piastri zu Saisonbeginn noch dreimal in Folge vorne gewesen war. Aktuell steht es im Direktvergleich 4:7 aus der Sicht von Piastri. In den Rennen ist es mit 5:5 ausgeglichen. Klare Fortschritte bei den Mercedes-Antrieben Immerhin: Mit dem Mercedes-Antrieb kommen Piastri und McLaren inzwischen besser klar als noch vor einigen Monaten. Piastri sagte: “Jetzt geht es viel stärker darum, wie sich das Auto anfühlt und wie die Balance ist.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Dieser letzte Punkt gibt McLaren aber noch Rätsel auf: “Vor allem an den vergangenen beiden Rennwochenenden war das Auto aus irgendeinem Grund definitiv schwieriger zu fahren. Ob das nun an der Streckencharakteristik, am Wind oder am Asphalt lag, wissen wir noch nicht genau.”
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