Formula 1-Sprint Zandvoort: Russell gewinnt, Antonelli auf Platz 4 im Ziel

Formula 1-Sprint Zandvoort: Russell gewinnt, Antonelli auf Platz 4 im Ziel

 

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George Russell hat den F1-Sprint in Zandvoort gewonnen. Nach der Sprint-Pole am Freitag lieferte der Mercedes-Pilot auch am Samstagmittag eine souveräne Leistung ab und gewann das 24 Runden lange Rennen vor Charles Leclerc (Ferrari) und Lando Norris (McLaren) – und sicherte sich damit acht Punkte für die Formel-1-WM 2026.  LAT Images George Russell hat den F1-Sprint in Zandvoort letztendlich souverän gewonnen

Während Russell an der Spitze ein relativ unspektakuläres Rennen fuhr (“Aus irgendeinem Grund scheinen die Sprintrennen dieses Jahr eine Stärke von mir zu sein”), lieferten sich Norris und Leclerc bis in Runde 18 einen Kampf um Platz 2. Letztendlich konnte Norris seine Pace nicht ganz halten, und so musste er am Ende froh sein, zumindest Platz 3 ins Ziel zu bringen. WM-Leader Kimi Antonelli gewann am Start eine Position gegen Oscar Piastri (McLaren) und lag damit auf Platz 4. Am Ende übte er Druck auf Norris aus, stellte aber – wohl auch angesichts seiner WM-Situation – keine unüberlegten Dummheiten mehr an. “Es hat keinen Sinn gemacht, da Risiko einzugehen für einen kleinen Punkt”, sagt Mercedes-Teamchef Toto Wolff im Interview mit Sky.
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Max Verstappen (Red Bull) wurde mit 10,5 Sekunden Rückstand auf Russell Sechster, vor Lewis Hamilton (Ferrari) und Pierre Gasly (Alpine). “Das Gleiche wie gestern im Qualifying”, sagt Verstappen. “Über eine Runde sind wir dann zu langsam. In den Longruns war es eigentlich nicht so schlecht. Es war ein bisschen zu langsam, um Oscar zu überholen. Da haben wir Zeit verloren, weil ich glaube, im Rennen war es vielleicht besser als über eine Runde.” Damit waren die Top 8, für die es im F1-Sprint Punkte gab, belegt. Liam Lawson, bei Red Bull Ersatzmann für den beim Fitness-Boxen verletzten Isack Hadjar, wurde Elfter. Yuki Tsunoda, in Lawsons Cockpit bei den Racing Bulls aufgerückt, wurde 13. Interessante Randnotiz: Als Russell als Sieger über die Ziellinie fuhr, setzte plötzlich Regen ein. Es sei “eine haarige letzte Runde” gewesen, funkte Russell in seiner Auslaufrunde. “Das hätten wir zehn Minuten früher gebraucht, dann wäre das echt unterhaltsam geworden”, sagte ServusTV-Kommentator Andreas Gröbl während der Live-Übertragung. “Wenn der Regen nur 90 Sekunden früher gekommen wäre, hätte es ein ganz anderes Rennen sein können. Das wäre für mich nicht schön gewesen”, grinst auch Russell. Und: “Ich wusste, wenn Charles an Lando vorbeikommt, muss ich das Tempo anziehen. Das habe ich auch getan, und dann haben Charles und ich uns ein wenig abgesetzt.” Zum Thema: Ergebnis: F1-Sprint GP Niederlande F1-Ticker: Paddock live mit Ruben Zimmermann Livestream: F1-Analyse mit Christian Nimmervoll (21 Uhr) Start auf Soft: War das wirklich ein Vorteil?
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Im Spitzenfeld gab es nur einen Fahrer, der auf den weichen Softreifen startete. Leclerc konnte diesen theoretischen Vorteil in der ersten Runde aber nicht nutzen und blieb Dritter. Russell (Medium) erwischte einen blitzsauberen Start, behauptete die Führung souverän und kam mit 1,1 Sekunden Vorsprung auf Norris aus der ersten Runde zurück. WM-Leader Antonelli schob sich in Runde 1 an Piastri vorbei und war damit Vierter, und Lokalmatador Verstappen nistete sich auf Platz 6 ein. Was der Begeisterung auf den Rängen in Zandvoort keinen Abbruch tat. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Der Einzige, der vielleicht einen Platz gutmachen kann, ist Kimi gegen Leclerc. Weil Leclercs Reifen am Ende abbauen könnte”, sagte Formel-1-Experte Mathias Lauda im Live-Kommentar bei ServusTV. “Aber sonst glaube ich nicht, dass sich groß was ändern wird.” Denn auf der verwinkelten Strecke in Zandvoort gilt Überholen als besonders schwierig. Wie entwickelte sich das Rennen nach dem Start? Zunächst blieb das Feld aber dicht beisammen. In Runde 7 lagen die Top 7 innerhalb von acht Sekunden. Norris konnte den Druck auf Russell einigermaßen aufrechterhalten und den Abstand bei einer Sekunde stabilisieren. Und dahinter war Antonelli in den ersten Runden so nahe an Leclerc dran, dass klar war, dass Laudas Prognose zutreffend sein könnte. Piastri auf Platz 5 musste hingegen früh abreißen lassen und hatte in Runde 9 schon 2,9 Sekunden Rückstand auf Antonelli.
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Es waren zehn Runden gefahren, als Norris funkte: “Ich habe kein Heck mehr.” Just in einer Phase, in der Leclerc in seinem Rückspiegel etwas größer wurde – obwohl der Medium am McLaren zumindest der Papierform nach eigentlich langsamer abbauen hätte sollen als der Soft am Ferrari. Eine Phase, die Russell nutzte, um seinen Vorsprung auf 1,7 Sekunden auszubauen (Runde 11). queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); In Runde 18 war es dann so weit: Leclerc saugte sich an Norris heran – und exekutierte das Überholmanöver ohne allzu aggressive Gegenwehr. Norris wirkte jetzt angeschlagen und musste sich direkt damit beschäftigen, Antonelli hinter sich zu halten, dessen Druck ebenfalls größer wurde.
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“Es wäre schön gewesen, ein bisschen schneller zu sein, aber Charles war einfach schneller”, analysiert Norris. “Ich glaube, es lag an den Reifen. Wir sind in den schnellen Kurven sehr gut, aber in den langsamen nicht so. Da kämpfe ich ums Überlegen, wenn ich so vor Charles fahre. Unsere Fortschritte sind gut, und die Upgrades tun genau, was sie tun sollen. Aber wir brauchen noch ein bisschen mehr. Wir haben immer noch Schwächen. In Ungarn kamen einfach unsere Stärken sehr zur Geltung.” McLaren-Teamchef Andrea Stella nickt im Interview mit Sky: “Bisher haben wir gesehen, dass wir auf einer einzelnen Runde mit neuen weichen Reifen ziemlich konkurrenzfähig waren. Die Leistung im Sprint-Qualifying war ziemlich gut. Aber heute im Sprint haben wir gesehen, dass der Reifenverschleiß hoch war, besonders an der Hinterachse.” Leclerc empfindet es indes als “gute Entscheidung”, auf Soft gestartet zu sein: “Wir haben im Freien Training unsere Hausaufgaben gemacht. Aber wenn du dann als einziger Fahrer auf Soft in der Startaufstellung stehst, denkst du natürlich kurz drüber nach. Ich hatte nicht damit gerechnet, am Ende noch eine Position zu gewinnen. Wenn, dann eher am Start. Aber der war nicht gut.”
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Besonders beeindruckend für Mercedes: Leclerc habe “gar nicht nur überlebt”, sondern “er ist ja auch schneller geworden am Ende. Das kam überraschend. Wir glauben nicht, dass wir das hätten machen können”, analysiert Wolff. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Obwohl in der Schlussphase ein möglicher Regenschauer immer näher rückte (der zu spät kam, um das Rennen noch auf den Kopf zu stellen), gab es in den letzten Runden auch sonst keine nennenswerten Verschiebungen mehr im Feld. Wo landete Nico Hülkenberg im F1-Sprint? Für Nico Hülkenberg (Audi) war der Zandvoort-Sprint schon nach nur fünf Runden vorbei. Der Deutsche war gleich in der Anfangsphase zurückgefallen, bis der Funkspruch kam: “Box, um das Auto abzustellen.”
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Audi erklärte dazu noch während des F1-Sprints: “An Nicos Auto gab es ein Power-Problem, das vom Team noch untersucht wird. Als Konsequenz haben wir uns entschieden, das Auto an die Box zu rufen.” Hülkenberg berichtete später, er “hatte nicht die volle Leistung. Offensichtlich irgendein Problem. Mal schauen, was da los war.” Er blieb der einzige Ausfall im Rennen. Zandvoort-Zeitplan: Wie geht’s weiter? Zandvoort ist das fünfte von sechs Sprint-Wochenenden der Formel-1-Saison 2026 (Hier geht’s zum kompletten Formel-1-Kalender!). Nach Ende des F1-Sprints geht es am Samstag um 16:00 Uhr mit dem regulären Qualifying für den Grand Prix der Niederlande weiter. Der Rennstart am Sonntag ist auf 15:00 Uhr angesetzt.
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Im TV wird das Rennwochenende auf Sky (Deutschland), ServusTV (Österreich) und im SRF (Schweiz) übertragen (Hier geht’s zur kompletten TV-Übersicht zur Formel 1 in Zandvoort!). Video wird geladen…  

Die gewohnten Formel-1-Livestreams können Fans am Samstag- und Sonntagabend auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Nach der Sommerpause präsentiert Host Kevin Scheuren die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte.
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Die provisorische Startzeit der Livestreams ist auf 21:00 Uhr MESZ angesetzt. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Niederlande
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