Franco Colapinto: Warum es 2026 bei Alpine deutlich besser für ihn läuft
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Alpine-Pilot Franco Colapinto zählt zu den positiven Überraschungen der Formel-1-Saison 2026: Nachdem der 23-jährige Argentinier im vergangenen Jahr keinen einzigen Punkt sammeln konnte, setzte er in der laufenden Saison bereits mehrfach Ausrufezeichen und holte insgesamt schon 16 WM-Zähler. Sutton Images Franco Colapinto hat 2026 schon 16 WM-Punkte gesammelt
Beim Großen Preis von Miami belegte Colapinto den siebten Platz, beim Großen Preis von Kanada fuhr er mit dem sechsten Rang sogar das beste Formel-1-Ergebnis seiner bisherigen Karriere ein. Auch in China und Barcelona sammelte der Alpine-Pilot jeweils einen Punkt. Wie lässt sich dieser Aufschwung erklären? “Es hat sich natürlich vieles verändert”, erinnert der Argentinier. “Es gibt ein neues Auto, neue Regeln, alles ist komplett anders, und auch die Art und Weise, wie ich in dieses Jahr gestartet bin, war das Gegenteil vom vergangenen Jahr, aber auch von 2024.”
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Zur Erinnerung: Im Vorjahr saß zunächst Jack Doohan im Alpine-Cockpit, ehe er nach sechs Rennen durch Colapinto ersetzt wurde. “Ich hatte [in diesem Jahr] einen kompletten Vorsaisontest”, ergänzt der Teamkollege von Pierre Gasly. “Und generell habe ich mich seit Beginn des Jahres im Auto sehr wohlgefühlt.” Franco Colapinto “fühlt sich im Auto deutlich wohler” “Obwohl wir in den ersten Rennen nicht so schnell waren, wie wir es uns gewünscht hätten, habe ich mich im Auto deutlich wohler gefühlt, viel mehr im Einklang, viel stärker mit dem Auto verbunden. Und das war für mich der größte Unterschied.” circuitpics.de Franco Colapinto ist 2026 deutlich konkurrenzfähiger als im Vorjahr
“Ich hatte dieses ziemlich starke Gefühl, dass ich an einem guten Punkt bin, auch wenn die Pace noch nicht ganz da war”, blickt Colapinto auf die ersten Rennen der Saison zurück. “Wir haben viel Arbeit investiert, um die Gründe dafür zu verstehen, und als es dann Klick gemacht hat, wurde alles deutlich einfacher.” “Ich denke, es war bisher ein Jahr, in dem ich viel konstanter war, was die Leistung in jeder einzelnen Session angeht. Das läuft deutlich besser als im vergangenen Jahr, und das kommt durch das Selbstvertrauen und das Wohlbefinden, das ich dieses Jahr im Team habe.” Alpine ist 2026 konkurrenzfähiger als im Vorjahr Ein entscheidender Faktor ist allerdings auch, dass der Alpine A526 konkurrenzfähiger ist als sein Vorgänger, vor allem seit der längeren Pause zwischen Japan und Miami. “Das Team hat einen großen Aufwand betrieben, neue Teile zu bringen: einen neuen Heckflügel für Pierre in Miami, dann für mich in Kanada”, sagt Colapinto. “In Kanada hatten wir außerdem einen neuen Unterboden, der ebenfalls geholfen hat. Und das hat natürlich einen Unterschied gemacht. Ein neues Chassis für Miami war ebenfalls ein großer Kraftakt des Teams. All diese Dinge haben wirklich dazu beigetragen, mich in eine bessere Position zu bringen und etwas mehr Pace zu finden.”
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Seit dem Großen Preis von Miami fährt Colapinto mit einem anderen Chassis, das einige Vorteile mit sich gebracht hat. “Wir betreiben in der Fabrik einen enormen Aufwand, um ein Auto zu bauen, das konkurrenzfähig, aber gleichzeitig auch konstant ist”, meint der Argentinier. Alpine, die Vierte: Warum sollte Fernando Alonso das tun, Marc Surer? Video wird geladen… Fernando Alonso will nochmal Weltmeister werden. Muss er dafür schon wieder das Team wechseln?
Der 23-Jährige wünschte sich ein “Auto, das man Runde für Runde auf die gleiche Weise fahren kann, ohne von einer Kurve zur nächsten völlig unterschiedliche Reaktionen zu bekommen. Das verbessert sich noch immer. Aber genau das hat uns im vergangenen Jahr gefehlt: Konstanz.” Alpine bewegt sich “in die richtige Richtung” “Wir bekamen von einer Runde zur nächsten und von einer Kurve zur nächsten immer unterschiedliche Reaktionen”, blickt der Alpine-Pilot zurück. “In diesem Jahr fühlt sich das Auto viel stärker als Einheit an. Man kann mehr pushen, und es fühlt sich einfach natürlicher an zu fahren.”
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Im vergangenen Jahr kämpfte Colapinto vor allem mit dem massiven Springen des Autos sowie Traktionsproblemen, wodurch er deutlich an Abtrieb verlor. “Diese Dinge treten dieses Jahr längst nicht mehr so häufig auf”, sagt er. “Wenn man alles zusammennimmt, ist daraus ein Auto geworden, das sich deutlich konstanter fahren lässt.” “Im vergangenen Jahr war es sehr schwierig, alles in einer Runde zusammenzubringen und das Maximum aus dem Auto herauszuholen – mit dem Set-up und mit dem Fahrstil. Dieses Jahr zeigt sich, dass das viel häufiger gelingt.” Allerdings noch nicht häufig genug, denn in Monaco, Barcelona und Spielberg sammelte der 23-Jährige insgesamt nur einen WM-Punkt. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Ich denke, unser Ziel ist es, konstant Punkte zu holen”, sagt Colapinto. “Deshalb bewegen wir uns in die richtige Richtung. Natürlich müssen wir noch mehr Arbeit investieren, und wir haben am Auto sowie in vielen anderen Bereichen noch viel Verbesserungspotenzial. Aber es ist eine gute Richtung.”
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