Frieden bei Ferrari? Hamilton und Leclerc reden über Aussprache in Brasilien
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Glaubt man Lewis Hamilton, dann ist der Streit zwischen ihm und Charles Leclerc nach dem hitzigen Duell von Mexiko längst vergessen. “Wir haben darüber gesprochen, das aus der Welt geschafft und machen jetzt einfach weiter”, erklärt der siebenmalige Weltmeister bei Sky Sports F1. “Wir haben immer noch großen Respekt voreinander.” LAT Images Lewis Hamilton erklärt, dass der Streit zwischen ihm und Leclerc erledigt sei
Ein Einschreiten des Teamchefs Fred Vasseur habe es laut dem Ferrari-Fahrer hierfür nicht gebraucht. “Ich bin froh, dass wir dieses Gespräch hatten, denn jetzt können wir einfach normal weitermachen”, erklärt Hamilton. Was ist in Mexiko passiert? In Mexiko waren Hamilton und Leclerc in der ersten Runde des Grand Prix aneinandergeraten. Leclerc hatte versucht, seinen älteren Teamkollegen in der vierten Kurve auf der Außenbahn zu überholen, woraufhin beide von der Strecke gerieten.
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Während Hamilton Schwung verlor und sich kurze Zeit später dem Red Bull von Max Verstappen beugen musste, kürzte Leclerc die Strecke ab und erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden. Statt Verstappen und Hamilton vorbeizulassen, spekulierte man darauf, einen Vorsprung zu Verstappen aufzubauen. Allerdings scheiterte dieser Versuch letztlich und Ferrari verlor einen möglichen Doppelsieg. Nach dem Rennen hagelte es von allen Seiten Kritik am Team und an Leclerc, nicht zuletzt von Hamilton selbst. Dieser betonte in den Medien immer wieder, wie hart der Monegasse auf der Strecke gegen seine Teamkollegen agieren würde. Einen Standpunkt, den Hamilton auch am Medien-Donnerstag von Brasilien wiederholen würde. Eine Aussprache zwischen allen Beteiligten konnte in Mexiko nicht stattfinden. Erst nach der Geburt von Leclercs Tochter in der Woche vor dem Großen Preis von Brasilien konnten sich alle Parteien zusammensetzen und die Situation ausdiskutieren. Auf die Frage, ob zwischen den beiden Fahrern wieder alles in Ordnung wäre, lautet die Antwort von Charles Leclerc nach dem Qualifying: “Ja, selbstverständlich. Wenn man über sowas offen spricht, dann werden die Dinge sofort besser.” “Natürlich existiert da eine gewisse Spannung zwischen uns”, so Leclerc. “Natürlich wollen wir uns gegenseitig auf der Strecke schlagen, aber manchmal passieren eben Fehler. Und manchmal ist es auch okay, wenn man in der Sicht der Dinge nicht übereinstimmt.”
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“Aber”, so Leclerc, “über sowas zu sprechen, hilft echt eine Menge. Aus meiner Sicht war ich sehr direkt und glaube, das war insgesamt ein gutes Gespräch. Sowas braucht man einfach nach so einer Situation.” Glaubt man Leclerc, dann wurde die Situation insgesamt vielerorts größer gemacht, als sie eigentlich war. “Das hat viel zu große Kreise gezogen”, so seine Einschätzung. Spannungen am Mercedes-Funk: Warum Russell so wütend war | Qualifying F1 Sao Paulo 2026 Video wird geladen…
“Aber das war auch einfach viel zu lange Thema. Gleichzeitig war das für mich eine besondere Woche, also konnten wir dieses Gespräch vorher nicht wirklich führen. Und es war wichtig, aber für mich ist dieses Kapitel jetzt abgeschlossen und es ist wichtig, das wir nach vorne schauen.”
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Hamilton schlägt in eine ähnliche Kerbe und betont: “Es ging darum, dass wir beide unseren Standpunkt schildern und über Bereiche reden, in denen wir uns verbessern und uns gegenseitig unterstützen können.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Ich hoffe”, so der siebenmalige Weltmeister, “dass uns die nächsten Rennen besser gelingen werden.”
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