Früherer Lotus-Eigentümer Gerard Lopez muss vor Gericht

Früherer Lotus-Eigentümer Gerard Lopez muss vor Gericht

 

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Der frühere Lotus-Eigentümer Gerard Lopez muss sich in Kürze wegen des Vorwurfs der Fälschung und des Gebrauchs gefälschter Dokumente vor Gericht verantworten. Der Fall steht in Zusammenhang mit dem Formel-1-Team.  LAT Images Der frühere Lotus-Boss in der Formel 1: Gerard Lopez (Foto von 2014)

Lopez hatte das Renault-Team Ende der 2000er-Jahre über die Investmentgesellschaft Genii Capital übernommen, die er gemeinsam mit Eric Lux gegründet hatte. Die französische Marke hatte damals im Zuge der weltweiten Finanzkrise und des “Crashgate”-Skandals beschlossen, sich als Werksteam aus der Formel 1 zurückzuziehen. Das aus dieser Übernahme hervorgegangene Lotus-Team gehörte zeitweise zu den erfolgreichsten Mannschaften dieser Ära: Es steigerte sich kontinuierlich und entwickelte sich in den Saisons 2012 und 2013 zu einem der Spitzenteams. Kimi Räikkönen erzielte in dieser Zeit zwei Siege (alle Statistiken zu Lotus in der Formel-1-Datenbank abrufen!). Finanziell ausgezehrt geriet das Team ab 2014 jedoch in einen deutlichen Abwärtstrend, ehe es 2015 von Renault zurückgekauft wurde. Was der aktuelle Fall mit dem Formel-1-Team zu tun hat Nun beschäftigt sich die Justiz ausgerechnet mit einem Vorgang aus dem Jahr 2014. Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, geht es konkret um eine verdächtige Finanztransaktion über zwei Millionen Euro zwischen Lotus und dem luxemburgischen Fußballverein CS Fola Esch, dessen Präsident Lopez damals war. Die größten Formel-1-Skandale

Neben Lopez müssen sich auch Lux sowie aufseiten von Fola Esch Mauro Mariani und Francois Dele vor Gericht verantworten.
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Nach Darstellung der Angeklagten war die betreffende Summe für die Förderung eines Nachwuchsprogramms für junge Fußballspieler bestimmt. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass Angaben in einigen Dokumenten im Zusammenhang mit der Transaktion nicht den Tatsachen entsprechen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Lopez und Lux hatten gegen die Eröffnung des Verfahrens Rechtsmittel eingelegt. Ihr letzter Einspruch wurde am 21. Mai vom Kassationsgericht zurückgewiesen. Der Prozess soll deshalb im Dezember beginnen. Im Fall einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu fünf Jahre Haft.

 
Formel1.de 

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