Frust bei Ferrari? Ehemaliger Renningenieur rechnet mit Ärger
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Laut Rob Smedley, ehemals als Ingenieur in der Formel 1 tätig, waren die Ferrari-Updates für den Grand Prix von Miami eine riesige Enttäuschung. Explizit beschreibt der 52-Jährige die Situation im Podcast “High Performance” als “etwas herzzerreißend”. circuitpics.de Ferrari dürfte mit dem Stand der Dinge nicht zufrieden sein
Sage und schreibe elf Updates hatte man in Florida mitgebracht. Trotzdem war nicht nur die Pace der Mercedes, sondern auch die Speed der McLaren zu stark für die roten Boliden. “Sowas startet eine Negativspirale, die man erstmal [verstehen] muss”, so Smedley im Gespräch mit Otmar Szafnauer. “Was hast du an den Start gebracht? Was hat funktioniert? Was nicht?”
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“Wenn Windkanal und Simulation nicht mit dem korrelieren, was auf der Strecke passiert, musst du den Prozess wieder umdrehen. Das stoppt jegliche Entwicklung im Windkanal.” Red Bull holt auf, Mercedes wackelt: Daten enthüllen neues F1-Kräfteverhältnis! Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Miami-GP schaut Datenexperte Kevin Hermann auf die Zahlen hinter dem veränderten Kräfteverhältnis der F1.
Dem fügt Szafnauer hinzu: “Da passieren zwei Dinge: Du hast nur begrenzte Ressourcen, und jetzt musst du prüfen, ob diese Ressourcen richtig korrelieren, wenn das Auto nicht schneller wird. Und der Grund, warum du das machen musst, liegt darin, dass, wenn diese Korrelation nicht stimmt, die Entwicklung deines Autos zum Glücksspiel verkommt, richtg?” “Wenn das wirklich ihr Problem ist, dann müssen sie das an allererster Stelle lösen. Aber einige Ingenieure, die sich normalerweise mit der On-Track-Performance beschäftigen würden, schauen jetzt auf Probleme mit der Korrelation.” Aero-Abteilungen bei verschiedenen Teams Szafnauer fährt fort: “Verschiedene Teams haben verschiedene Einteilungen. Als ich bei [Aston Martin] war, hatten wir eine große APG-Gruppe, ein Team für aerodynamische Performance. Die Leute würden sich hauptsächlich mit Korrelation beschäftigen, aber nicht so sehr mit der Entwicklung.” “Bei Alpine hatten wir davon drei Stück. Ich dachte damals, das ist eigentlich nicht genug. Wenn deine Korrelation stimmt, dann ist das kein Problem. Aber wenn du aufwachst, deine Korrelation nicht stimmt und du nur drei Leute im APG-Team hast, dann wird es schwierig.” “Dann passiert das, was ich gerade geschildert habe: Dein Aerodynamiker muss sich mit der Korrelation beschäftigen, und nicht damit, wie man das Auto schneller machen kann. Das ist ein Problem.”
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In der Konstrukteurs-WM liegt Ferrari momentan auf Position zwei, dicht gefolgt von McLaren. Zwar liegt Charles Leclerc in der Fahrer-WM auf Position drei, gilt zurzeit aber nicht als realistischer Titelkandidat.
Formel1.de
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