Gemischte Gefühle: Warum Red Bull 2026 noch nicht zufrieden ist

Gemischte Gefühle: Warum Red Bull 2026 noch nicht zufrieden ist

 

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Rein auf dem Papier war es für Red Bull keine gute erste Saisonhälfte 2026. Die Bullen liegen zur Sommerpause lediglich auf dem vierten WM-Rang, was nach aktuellem Stand das schlechteste Ergebnis in der Formel-1-Weltmeisterschaft seit mehr als zehn Jahren wäre.  Sutton Images Kann Max Verstappen in der Saison 2026 noch ein Formel-1-Rennen gewinnen?

Zuletzt verpasste Red Bull die Top 3 in der Konstrukteurs-WM im Jahr 2015, als die Fahrer noch Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat hießen. In der Ära von Max Verstappen, der 2016 zum Rennstall kam, passierte dem Team aus Milton Keynes das bislang also noch nie. So erklärt auch Verstappen selbst, dass es in der ersten Saisonhälfte 2026 zwar einige gute Momente gegeben habe, die ersten elf Rennen aber insgesamt “sehr hart” gewesen seien. Denn einen Sieg holte Red Bull in diesem Jahr bislang noch nicht.
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Der viermalige Weltmeister betont: “Ich denke, wir müssen versuchen, solider zu sein, und etwas ausgewogener, um etwas unkompliziertere Rennwochenenden zu haben. Außerdem müssen wir mehr Performance finden. So einfach ist es letztendlich.” “Abgesehen davon, dass wir mehr Performance finden müssen, geht es auch darum, die Probleme mit dem aktuellen Paket, das wir haben, zu beseitigen”, erklärt er und berichtet: “Wir verlieren über das Wochenende hinweg Performance oder sogar vom Start bis zum Ende des Rennens.” Tränen statt Titel: Acht abgestürzte Formel-1-Großmächte

“Wir hatten [in der ersten Saisonhälfte] Schwierigkeiten, den Fahrern ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem sie eine gute Balance hatten”, bestätigt Teamchef Laurent Mekies und erklärt, den Fahrern sei es “sehr oft gelungen, die Leistung trotzdem herauszuholen”. Dennoch müsse man es nach der Sommerpause schaffen, den RB22 konstanter zu machen. “Das war in dieser Saison ein Thema für uns, und hier liegt wahrscheinlich ein Teil des Verbesserungspotenzials für die zweite Saisonhälfte”, so Mekies, und auch Verstappen bezeichnet das als “große Priorität”. Kann Red Bull den Aufwärtstrend fortsetzen? Fakt ist auf der anderen Seite aber auch, dass es zu leicht wäre, die Red-Bull-Saison 2026 zum aktuellen Zeitpunkt als kompletten Fehlschlag zu bezeichnen. Denn zwar holte man bislang noch keinen Sieg, doch seit dem Saisonauftakt in Melbourne ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar gewesen. “Wir geben uns mit nichts anderem zufrieden als mit Siegen”, stellt Mekies zwar klar. “Aber ich möchte diese Gelegenheit noch einmal nutzen, um unseren Leuten ein großes Lob auszusprechen”, so der Teamchef, der erklärt, dass man den Rückstand auf die Spitze von 1,2 Sekunden zu Saisonbeginn auf zuletzt 0,3 Sekunden verkleinert habe.
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“Seit dem Österreich-Update kämpfen wir so ziemlich bei jedem Rennen um Podiumsplätze”, betont er bei Sky zudem und erklärt, dass Red Bull zwar “mal etwas näher an der Spitze und mal etwas weiter von der Spitze entfernt” gewesen sei. Formel-1-Quiz
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428 348 329 372 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Tatsächlich stand Verstappen in den vier Rennen seit Spielberg aber dreimal auf dem Podium und holte dabei sogar zwei zweite Plätze. Zwar profitierte man dabei teilweise auch von Ausfällen der Konkurrenz, doch noch zu Saisonbeginn war man häufig gar nicht in einer Position, um solche Fehler ausnutzen zu können. Und so fällt es unter dem Strich schwer, ein wirklich klares Fazit zur Saisonhalbzeit zu ziehen. “Rechnet nicht damit, dass ich sage, wir seien zufrieden, denn das sind wir nicht”, stellt Mekies zwar klar und betont: “Wir werden erst dann zufrieden sein, wenn wir wieder ein Auto haben, das das Tempo mitbringt, um aus eigener Kraft zu gewinnen.”
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Ein solches haben die Bullen bislang noch nicht. Die Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate macht aber zumindest Hoffnung darauf, dass der RB22 nicht das erste sieglose Red-Bull-Auto seit dem RB11 aus der Saison 2015 werden wird.

 
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