George Russell: Auch Kimi wird irgendwann Pech haben!

George Russell: Auch Kimi wird irgendwann Pech haben!

 

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George Russells Ausfall in Kanada hat den Formel-1-Fans nicht nur ein spannendes Duell zwischen den beiden Mercedes-Piloten geraubt, sondern dem Engländer auch noch einen herben Rückschlag im WM-Kampf beschert. Doch auch wenn er im ersten Moment “sprachlos” gewesen sei, sei Russell über seinen Ausfall recht schnell hinweggekommen.  LAT Images George Russell musste in Kanada einen herben WM-Rückschlag einstecken

“Es hat gar nicht so lange gedauert, das Ergebnis zu verdauen, weil es letztlich außerhalb meiner Kontrolle lag”, sagt der Mercedes-Pilot vor dem anstehenden Formel-1-Rennen in Monaco. “Ich bin mit einem einzigen Ziel nach Kanada gereist: in jeder einzelnen Session ganz oben zu stehen. Das war ein wichtiges Ziel, und genau das habe ich geschafft.” Russell ist mit seiner Leistung in Kanada im Reinen: “Ich stand in beiden Qualifyings auf der Pole, habe den Sprint gewonnen, das Rennen angeführt und hatte einen guten Kampf mit Kimi. Ich lag in Führung, bevor der Defekt auftrat. Ich hatte das Gefühl, dass ich in Kanada nicht mehr hätte tun können, also habe ich letztlich das erreicht, was ich mir vorgenommen hatte.”
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“Was den Rest angeht: Das gehört zum Rennsport”, sagt er. Alle Weltmeister hatten irgendwann Pech Für ihn war das technisch bedingte Aus in Montreal einfach Pech. Dadurch hat der Brite nun bereits 43 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Kimi Antonelli, der die letzten vier Grands Prix alle gewinnen konnte. Doch davon lässt sich Russell nicht beirren. Er sagt: “Wenn man sich die WM-Titel von irgendjemandem in der Formel 1 oder einer anderen Serie ansieht, glaube ich nicht, dass es in der Geschichte jemals jemanden gab, der nicht irgendwann einmal Pech hatte.” Formel-1-Teams mit mindestens fünf Siegen zu Saisonbeginn

Für ihn reicht alleine der Blick in das vergangene Jahr, als Lando Norris in Zandvoort ebenfalls mit einem Defekt ausrollte und schon wie der WM-Verlierer aussah oder in Las Vegas disqualifiziert wurde. “Das lag außerhalb seiner Kontrolle”, weiß Russell. “Verstappen hatte 2021 den Reifenschaden in Baku, und man kann wohl sagen, dass beim Crash in Silverstone (mit Lewis Hamilton; Anm. d. Red.) beide hätten ausscheiden können. Am Ende schied er aus und sein Rivale gewann das Rennen. Solche Dinge sind im Motorsport schon immer passiert.” Daher glaubt er, dass auch Antonelli irgendwann in dieser Saison einmal das Pech ereilen wird. “So läuft das Spiel nun mal, und ich lasse mich davon nicht verrückt machen.” Motor kaputt: Droht eine Strafversetzung? Allerdings hat das Aus in Kanada noch weitere Begleiterscheinungen mit sich gebracht: Laut Mercedes wurde der Motor stark beschädigt und die genaue Ursache ist potenziell erst in einigen Monaten bekannt.
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“Die Batterie war so schwer beschädigt, dass sie per Seefracht nach Hause transportiert werden musste”, bestätigt Russell. “Sie konnte nicht geflogen werden, sodass wir sie erst dann richtig untersuchen können, wenn sie wieder zurück ist.” “Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Fahrt mit einem Frachter von Kanada der kürzeste Trip ist, also ja, das dauert ein paar Monate.” Video wird geladen…  

In Monaco wird Russell mit neuen Motorenteilen fahren müssen – bei Motor und Batterie wären es die dritten von vier erlaubten. Im ungünstigsten Fall droht ihm damit am Ende der Saison eine Strafversetzung (zur Übersicht der Motorenteile 2026).
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Doch Russell winkt ab: “Es gab zwar jede Menge Schaden, aber nichts, was bedeutet, dass wir eine Startplatzstrafe bekommen sollten oder dass es uns in Zukunft irgendwo Performance kosten wird.” Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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“Die Jungs in Brixworth sind die Besten der Branche, und das seit mittlerweile 15, 20 Jahren – also werden wir das in den Griff bekommen.”

 
Formel1.de 

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