George Russell unter Druck: “Typisch für eine Nummer 2 im Team”

George Russell unter Druck: “Typisch für eine Nummer 2 im Team”

 

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In der Formel 1 fährt George Russell mit der Startnummer 63, doch aktuell dürfte die Zahl 68 für ihn deutlich relevanter sein. So groß ist nach seiner erneuten Nullnummer in Monaco inzwischen nämlich der Punkterückstand auf Kimi Antonelli in der Weltmeisterschaft.  Sutton Images Verliert George Russell das interne Duell gegen Kimi Antonelli?

Obwohl Mercedes weiterhin betont, die beiden Piloten frei gegeneinander fahren zu lassen und ihnen die gleichen Chancen zu geben, erkennen viele Experten inzwischen zumindest Anzeichen dafür, dass sich intern eine immer klarere Hackordnung ergibt. Marc Surer macht das bei zum Beispiel daran fest, dass das Team Russell in Monaco eine Durchfahrtsstrafe eingebrockt hat. “Dass das Team vergisst, die Strafe abzusitzen, ist typisch für eine Nummer 2 im Team”, so der Experte.
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Russell hatte am Sonntag erst eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten, doch weil das Team diese beim folgenden Boxenstopp missachtete, erhöhte die FIA das Strafmaß noch einmal – und Russell fiel zum dritten Platz zurück und komplett aus den Punkträngen. Auch Ralf Schumacher glaubt, dass Russell die Felle langsam davonschwimmen. Antonelli, der sich in Monaco seinen ersten “Grand Slam” sicherte, habe den Briten “wirklich alt aussehen lassen”, so der Experte im Podcast Backstage Boxengasse von Sky. Russell als “perfekte” Nummer 2 für Mercedes? Der Rückstand in der WM sei für Russell “ein Desaster, weil natürlich jeder davon ausgegangen ist, dass er um die WM fährt”, erinnert Schumacher. Und auch abgesehen von der rein sportlichen Situation sieht der Experte intern ein Problem für Russell. “Natürlich weiß er, dass Toto Wolff Kimi Antonelli wie einen Sohn liebt. Und das sieht er ja auch an den Reaktionen”, so Schumacher, der zwar auch klarstellt, dass es nach sechs Saisonrennen noch zu früh sei, um die Weltmeisterschaft jetzt schon abzuschreiben. Monaco: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Trotzdem sieht es für ihn aktuell danach aus, dass Antonelli den internen Kampf gewinnen wird – auch langfristig. Deshalb würde der sechsmalige Grand-Prix-Sieger Toto Wolff auch davon abraten, Max Verstappen zu verpflichten, falls sich die Möglichkeit ergeben sollte. Sollte Antonelli so weitermachen wie zuletzt, “wäre Toto Wolff verrückt, wenn er sich jemanden ins Team holt, der so stark ist und noch mehr Druck reinbringt. Das hatte er schon mal mit Hamilton und Rosberg, das hat keinen Sinn”, erinnert Schumacher.
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“Eine klare Nummer 2, zu der George Russell sich gerade entwickelt, wäre perfekt”, findet er. Russell holte in seiner gesamten Formel-1-Karriere bislang sechs Grand-Prix-Siege. Antonelli feierte in Monaco bereits seinen fünften in Folge und könnte damit schon beim kommenden Rennen in Barcelona mit Russell gleichziehen.

 
Formel1.de 

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