Lando Norris kritisiert Formel 1: Das Geld ist wichtiger als der Sport!
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Laut Lando Norris geht es in der modernen Formel 1 nicht mehr vorrangig um den Sport, sondern vor allem um das Geschäft. Eine Realität, die dem amtierenden Weltmeister, wie er gegenüber The Guardian illustriert, keineswegs zusagt. LAT Images Lando Norris ist kein Fan der aktuellen Ausrichtung der Formel 1
“Es ist wirklich schade”, so seine Wortwahl vor dem Grand Prix von Ungarn, “dass es in der Formel 1 vor allem darum geht, dass es heutzutage ein Business ist, und nicht darum, wie man den bestmöglichen Sport aufbauen kann.” “Es geht einfach darum, wie du das meiste Geld verdienen kannst, und sollte es einfach nicht sein. So sollte ein Sport nicht geleitet werden.”
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Die Aussagen des Weltmeisters stehen unter den Vorzeichen der diesjährigen Formel-1-Boliden. Seit Monaten wird über die neuen Hybridmotoren und den einst angestrebten 50-50-Split zwischen elektrischer Komponente und Verbrenneranteil diskutiert. Mit der einst ausgeschriebenen Kompromisslösung ist inzwischen niemand mehr zufrieden, weshalb bereits über die nächste Motoren-Formel diskutiert wird. Zu den gewöhnungsbedürftigen Angewohnheiten der neuen Formel 1 gehört nicht zuletzt, dass die Fahrer oftmals von einer gewissen Willkür der Motoren sprechen. Statt die Leistung der Power-Unit nur mit dem Gasfuß zu bedienen, greifen oftmals KI-Systeme in den Fahrstil der Piloten ein. Wer sich darauf nicht Runde für Runde präzise einstellen kann, verliert schnell an Rundenzeit. “Sie hören uns zu”, sagt Norris, “aber du kannst den Motor nicht einfach mitten im Jahr ändern. Du kannst ih nicht einmal mit einer Vorwarnung von einem oder zwei Jahren ändern, denn es geht nicht darum, das bestmögliche Auto zu bauen.” Formel-1-Quiz
In seiner Karriere erzielte Lando Norris wie viele Punkte durchschnittlich pro F1-Rennen ?
9,58 4,33 0,83 12,03 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Es ist”, wie Norris wiederholt, “ein Geschäft. Alle wollen Geld verdienen, und damit Audi und andere Teams [in den Sport einsteigen], mussten wir diese Dinge ändern. Das ist wirklich schade, und so hätte es nie sen sollen. Aber so funktioniert Geschäft eben.” Mit dem neuen Motorenreglement hat die Formel 1 es geschafft, Audi, Honda und Cadillac in den Sport zu ziehen. Dabei hat der Konzern mit den vier Ringen vor dem Rennwochenende in Monaco betont, dass man einer V8-Lösung mit Turbokomponente nicht abgeneigt wäre. Der Fokus in den Aussagen des McLaren-Piloten ist aber ein völlig anderer. DE Alonso frohlockt, Verstappen wütet: Updates sorgen für Quali-Hammer! Video wird geladen…
“Die einflussreichste Stimme sollten immer die Fahrer haben. Und das liegt nicht an unserem Egoismus, sondern daran, dass wir am besten verstehen, wie Racing sein sollte, wie es sein kann, was möglich ist und was nicht. Wir würden einfach das Beste für alle wollen, und momentan haben wir genau das nicht.”
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“Wir haben”, so der Weltmeister, “sehr, sehr wenig Einfluss. Das liegt daran, dass, wenn du Audi und andere Teams mit an Bord hast, das ein größerer Gewinn ist, als glückliche Fahrer.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Ungarn
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Spätestens 2031 soll uns im Grand-Prix-Sport ein neues Motorenreglement erwarten. Derzeitige Pläne sehen eine Reduzierung der elektrischen Komponente vor und werfen einen V8 in den Raum. Offiziell sind diese Pläne bisher noch nicht in Stein gemeißelt.
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