Günther Steiner erklärt: Warum Max Verstappen nicht zu Mercedes geht

Günther Steiner erklärt: Warum Max Verstappen nicht zu Mercedes geht

 

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Der frühere Formel-1-Teamchef Günther Steiner kann sich nicht vorstellen, dass Max Verstappen von Red Bull zu Mercedes wechselt – weil es aus der Sicht von Mercedes keinen Grund gäbe, Verstappen zu engagieren, so erklärte Steiner im Podcast The Red Flags.  Getty Images Fotomontage: Max Verstappen vor einem Mercedes-Logo

“Mercedes hat mit Kimi Antonelli den nächsten Superstar und mit George Russell einen sehr guten Fahrer. Warum also sollte man noch mehr Geld ausgeben, um Max ins Team zu holen?” Er sehe nur einen “einzigen Fall”, in dem ein Verstappen-Wechsel für Mercedes Sinn ergeben würde: “Wenn George geht”, so Steiner.
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Aus Mercedes-Sicht sei ein solcher Schritt jedoch riskant: “Max kostet deutlich mehr als George und würde Kimi möglicherweise aus dem Gleichgewicht bringen. Warum sollte man das tun? Toto Wolff ist meiner Meinung nach viel zu klug, um so etwas zu machen – zumal es auch deutlich mehr kosten würde”, sagte Steiner. Verstappens mutmaßlich hohe Gehaltsforderungen könnten einen Wechselwunsch des viermaligen Formel-1-Weltmeisters generell verhindern. Das Dilemma für Verstappen: “Es gibt zwar Teams, zu denen er wechseln könnte, aber die haben weder das Geld, um ihn zu bezahlen, noch das Auto, das er haben möchte”, erklärte Steiner. Button erklärt: Warum sich Verstappen umschauen muss An diesem Punkt widerspricht der frühere Formel-1-Weltmeister Jenson Button. Im Gespräch mit Sky England sagte er: “Es gibt immer einen Weg, einen Fahrer zu einem anderen Team wechseln zu lassen. Deshalb glaube ich, dass sich Max nach anderen Möglichkeiten umsehen wird. Ich bin überzeugt, dass das schon mit Blick auf 2027 passiert.” Verstappen vor Red Bull-Aus? Diese Teams kommen 2027 infrage! Video wird geladen… Max Verstappen und Red Bull stehen in der Formel 1 vor einer entscheidenden Zukunftsfrage. Wie geht es 2027 weiter?

Er könne Verstappen hier gut verstehen, betonte Button: “Nach außen setzt er zwar oft ein Lächeln auf, aber ich denke, die Situation frustriert ihn sehr. Viele Personen, mit denen er jahrelang zusammengearbeitet und Weltmeisterschaften gewonnen hat, haben das Team verlassen und sind woanders hingegangen. Das muss sich sehr merkwürdig anfühlen. Innerhalb des Teams dürfte er sich wahrscheinlich ein bisschen allein fühlen.” Deshalb müsse Verstappens Management aktiv werden, meinte Button: “Wenn es sich nicht nach Alternativen umhören würde, dann würde es seinen Job nicht richtig machen. Und wenn ich sein Manager wäre, würde ich ihn natürlich am liebsten zu Mercedes bringen – entweder an die Seite von Kimi Antonelli oder von George Russell. Je nachdem, für wen sich das Team entscheidet.” Verstappen dürfe in seiner aktuellen Situation nicht zimperlich sein, sondern müsse “kompromisslos” agieren, sagte Button. “Man muss egoistisch handeln, denn man weiß, dass man sich schon in einer deutlich späteren Phase seiner Karriere befindet.” Video: Was jetzt, Max Verstappen? Wie knifflig die Situation für Verstappen ist und welche Wechselmöglichkeiten er haben könnte, das ist Thema im neuen Formel-1-Video auf dem YouTube-Kanal von .
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Denn auch die Konkurrenz weiß um die vielleicht einmalige Chance, Verstappen zu verpflichten. Der frühere Formel-1-Fahrer Marc Surer sagte im Gespräch mit : “Ein Verstappen, der gegen dich fährt, ist das Schlimmste, was du haben kannst. Also musst du ihn einkaufen, nur damit er nicht gegen dich fährt.”

 
Formel1.de 

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