Günther Steiner rechnet mit FIA ab: Sainz-Strafe in Ungarn viel zu mild

Günther Steiner rechnet mit FIA ab: Sainz-Strafe in Ungarn viel zu mild

 

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Günther Steiner hat die Entscheidung der FIA nach der Kollision zwischen Carlos Sainz und Oscar Piastri beim Ungarn-Grand-Prix deutlich kritisiert. Der frühere Haas-Teamchef und heutige TV-Experte hält die gegen den Williams-Piloten verhängte Fünf-Sekunden-Strafe für zu milde und fordert eine konsequentere Linie der Rennkommissare.   Günther Steiner findet scharfe Worte für FIA-Entscheidung in Ungarn

Sainz war während des Rennens mit dem McLaren von Piastri kollidiert, als dieser ihn überrunden wollte. Der Spanier machte trotz blauer Flaggen keinen Platz, woraufhin die Rennkommissare eine Zeitstrafe von fünf Sekunden aussprachen. FIA verweist auf technische Probleme Die vergleichsweise milde Strafe begründete die FIA mit technischen Schwierigkeiten während des Rennens. Nach Angaben des Automobil-Weltverbands hatten ein fehlerhaftes GPS-Tracking-System sowie Probleme mit der Blue-Flag-Software die Situation beeinflusst und wurden deshalb als mildernde Umstände berücksichtigt.
Steiner kann diese Argumentation jedoch nicht nachvollziehen.
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Im Red Flags Podcast erklärt er, dass seiner Ansicht nach die übliche Strafe von zehn Sekunden hätte ausgesprochen werden müssen.”Ob richtig oder falsch, es hätte ohnehin nichts geändert”, sagt Steiner. “Man muss einfach klarstellen, dass man so etwas nicht macht, egal ob es einen Softwarefehler gibt oder was auch immer. Es gibt blaue Flaggen. Gib ihm die üblichen zehn Sekunden.” Der Südtiroler betont, dass es dabei weniger um die unmittelbaren Auswirkungen auf das Rennergebnis gehe als um das Signal an alle Fahrer. “Versucht es nicht mit mildernden Umständen. Wen interessieren mildernde Umstände? Es war eindeutig eine blaue Flagge. Zehn Sekunden sind der Standard, und die hätte er bekommen sollen. Es hätte sowieso nichts geändert.” Steiner fordert klare Konsequenzen Nach Ansicht von Steiner müsse die FIA zunächst sicherstellen, dass ihre Systeme zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig dürften technische Probleme aber keine Auswirkungen auf das Strafmaß haben. Für Piastri hatte die Kollision spürbare Folgen. Der McLaren-Pilot verlor dadurch wertvolle Zeit im Kampf um den Rennsieg, ehe er das Rennen später aufgrund eines Getriebeproblems ganz aufgeben musste. Sainz kam auf Rang 18 ins Ziel. Meistgelesen in unserem Netzwerk Rallye
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Nach dem Ungarn-Wochenende geht Sainz mit sechs Punkten als 15. der Fahrerwertung in die Sommerpause. Piastri liegt mit 92 Zählern auf Rang sieben. Das nächste Formel-1-Rennen findet vom 21. bis 23. August in Zandvoort statt.

 
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