Harte Ferrari-Kritik: Das hätte es zu “Schumis” Zeiten nicht gegeben!

Harte Ferrari-Kritik: Das hätte es zu “Schumis” Zeiten nicht gegeben!

 

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Ferrari könnte 2027 ein ungewolltes Jubiläum erleben. Sollte es auch in dieser Saison nichts werden mit dem Fahrertitel in der Formel 1, wären es im kommenden Jahr dann exakt 20 Jahre, seit Kimi Räikkönen den WM-Pokal 2007 letztmalig nach Maranello holte.  Paul-Henri Cahier/Getty Images Im ersten Ferrari-Jahr von Michael Schumacher gab es nicht nur solche Momente

Experte Ralf Schumacher wundert sich laut eigener Aussage nicht, “warum es jetzt nicht klappt und warum es damals geklappt hat” bei der Scuderia. Konkret bezieht er sich im Podcast Backstage Boxengasse vor allem auf die Zeit, als sein Bruder Michael für Ferrari gefahren ist. Als Schumacher 1996 als amtierender Weltmeister von Benetton zu Ferrari wechselte, sei es zunächst auch “ganz, ganz schwer” gewesen, erinnert Bruder Ralf. Erst in der Saison 2000, “Schumis” fünftem Jahr in Maranello, wurde man erstmals Weltmeister.
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Schumacher erklärt, dass das Team um seinen Bruder, den damaligen Teamchef Jean Todt und Technikchef Ross Brawn aber auch in den schwierigen Anfangsjahren immer “gemeinsam an einem Strang gezogen” habe. Genau diesen Faktor vermisst er bei Ferrari aktuell. Der Experte erklärt, wenn man heutzutage “den Umgang der Fahrer – vor allem auf der Strecke – miteinander und dann auch noch neben der Strecke dem Team gegenüber sieht, dann muss man sich nicht wundern. Das ist ja keine Einheit, da kämpft man ja gegeneinander.” “Da bepöbelt man sich am Funk, dann gibt es Schuldzuweisungen nach dem Rennen”, so der sechsmalige Grand-Prix-Sieger nach dem Ferrari-Heimspiel in Monza am vergangenen Wochenende, das für die Scuderia ein ziemlicher Reinfall war. Schumacher: “Solche Vorwürfe hat es nie gegeben” Das Drama begann gleich beim Start, als sich Charles Leclerc und Lewis Hamilton am Ausgang der Schikane zu nahe kamen und der Brite ins Kiesbett ausweichen musste. Anschließend beschwerte er sich am Funk, dass sein Teamkollege ihn abgedrängt habe. Nach Rennende legte er noch einmal nach und kritisierte auch das Team, weil es keine “klaren Regeln im Zweikampf” zwischen den Fahrern gebe. “Bei Mercedes hatten wir dafür schriftlich festgelegte Regeln. […] Aber hier gibt es solche Regeln nicht”, so Hamilton. Vor 30 Jahren gab es so eine interne Unruhe bei Ferrari laut Schumacher nie. “Da waren die Tage auch nicht leicht. Aber solche Vorwürfe hat es nie gegeben. Das war immer ein professioneller Umgang. Und wenn überhaupt was zu klären war, war es intern”, so der Experte. Monza: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Für uns ist es unterhaltsam”, sagt er zwar, “aber ich glaube, das ist das größte Problem, was Ferrari im Moment hat, dass da überhaupt kein Zusammenhalt ist”. Erschwerend komme hinzu, dass nach der Monza-Pleite nun “richtig, richtig Druck auf den Kessel” sei.
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Hamilton beendete das Ferrari-Heimspiel auf P6, Leclerc schied nach einem Unfall bereits früh aus. Schumacher sieht mittlerweile auch Teamchef Frederic Vasseur unter Druck, denn: “Fred Vasseur hat das Team übernommen, hat wahrscheinlich alles das bekommen, was er wollte.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Der Franzose habe inzwischen “die Leute an den Positionen, die er wollte”, glaubt Schumacher und erklärt: “Es war ja alles gegeben, um mit dem neuen Reglement da voll anzugreifen. Und sie können es ja auch zwischendrin, aber eben nicht regelmäßig. Und das ist nicht gut genug.”

 
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