Kein Vertrauen ins Auto: Hamilton spricht über plötzliche Quali-Sorgen
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Im Qualifying von Monaco hatte Lewis Hamilton mit der Balance seines Autos zu kämpfen. So schildert der siebenmalige Weltmeister nach der Session, dass ihm im Vergleich zum Vortag das Vertrauen ins Auto gefehlt habe. LAT Images Lewis Hamilton musste sich während dem Qualifying wieder an sein Auto gewöhnen
“Ich glaube, wir haben keine Fehler beim Set-up gemacht”, erklärt Hamilton. “Das waren kleinste Änderungen, vielleicht ein Millimeter da und dort, wirklich kleinste Anpassungen.” “Aber wir müssen uns anschauen, was sich da verändert hat. Denn das Auto hat sich völlig anders angefühlt und hatte aus irgendeinem Grund keine Haftung auf der Hinterachse. Dabei hatte ich während des gesamten Wochenendes eine gute Balance.”
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Um Hamilton dabei zu helfen, sich mit dem Heck seines SF-26 ein wenig wohler zu fühlen, hat man im Laufe der Session den Anstellwinkel des Frontflügels ein wenig nach unten geschraubt. Zwar war der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten damit zufriedener, doch an die Bestzeit von Kimi Antonelli oder die Runde von Max Verstappen konnte der 41-Jährige trotzdem nicht herankommen. Video wird geladen…
“Um schneller zu werden, brauchten wir grundsätzlich mehr Haftung auf der Vorderachse”, so Hamilton. “Aber im Qualifying hatte ich vorne sehr viel Haftung und musste mit meinem Frontflügel aus irgendeinem Grund zehn Stufen nach unten.” “Danach war das Auto für meine beste Runde im Q3 etwas besser zu fahren, aber ich hätte diese Balance im Q1 gebraucht, um darauf aufzubauen.” Zusammenfassend betont Hamilton: “Es geht am Ende um Selbstvertrauen, und das hatte ich nicht. Das war ab Q1 völlig weg und ich habe dann versucht, herauszuholen, was irgendwie ging.” Dennoch zeigt sich der Ferrari-Pilot mit Position drei nicht unbedingt unzufrieden und sagt: “Ich fühle mich mit dem Auto gerade durchaus wohl, ich bin in einer sehr guten Position im Team und kann sehen, dass in mir immer noch eine ziemlich gute Pace steckt. Darüber bin ich sehr froh.”
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Alles in allem kann sich Hamilton also nicht beklagen. Schließlich steht er trotz seiner Probleme in der Startaufstellung vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Dieser hatte während des Qualifyings mit seinen Bremsen zu kämpfen und hat das Auto in der entscheidenden Runde in die Leitplanke geworfen.
Formel1.de
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