Keine Stallregie bei Mercedes: Antonelli spricht über WM-Duell

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Laut Kimi Antonelli kann man Fahrer in einem WM-Kampf nicht zurückpfeifen, sondern muss ihnen auf der Strecke vertrauen und sie das Duell ausfahren lassen.  LAT Images Kimi Antonelli spricht vor dem Monaco-Wochenende über das Duell bei Mercedes

“Wir werden uns weiterhin duellieren, genauso wie in Kanada”, erklärt der WM-Spitzenreiter vor dem Wochenende in Monaco. “Natürlich werden wir das etwas klüger anstellen, aber das Team möchte sicherlich, dass wir völlig frei gegeneinander fahren können.” “So muss das auch sein”, fährt der 19-Jährige fort. “Du kannst einen Fahrer ja nicht an die Leine nehmen, wenn er um Siege und Meisterschaften fährt. Du kannst ihm nicht sagen: ‘Ach, du, nimm dich mal ein Stück zurück.'”
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“Selbstverständlich kann sowas passieren, aber das Team möchte, dass wir racen”, betont Antonelli abschließend. Nach dem Rennen in Kanada hatte Toto Wolff angemerkt, dass man Szenarien wie beim Grand Prix in Montreal nicht unbedingt wiederholen möchte. Schließlich schrammten Antonelli und Russell beim Sprint und im Hauptrennen mehrmals an großen Kollisionen vorbei. Dennoch plant man, so der WM-Leader, keine Stallregie. Stattdessen betonen beide Mercedes-Piloten, dass man im WM-Kampf möglichst fair miteinander umgehen möchte. “Wir hatten ein paar Gespräche nach dem Rennwochenende”, erzählt Antonelli. “Wir hatten eines davon erst ein paar Tage vor unserer Anreise [in Monaco]. Wir haben alle Bestandteile des Rennens analysiert, und das Ergebnis war am Ende: ‘Ihr könnt frei fahren, solange ihr euch gegenseitig respektiert und euch nicht in Situationen bringt, die einem von euch oder euch beiden schaden könnten.'” “Weißt du, das Team will nie irgendwelche Regeln vorschreiben”, erklärt der vierfache Grand-Prix-Sieger. “Selbstverständlich wollen sie, dass beide Autos ins Ziel kommen, und dass man als Team so viele Punkte wie möglich mitnimmt.” “Dessen sind wir uns bewusst, denn wir fahren zwar für uns selbst, schließlich wollen wir die jeweils der Beste sein und gewinnen, aber wir fahren auch für das Team. Wir wollen die rund 2.000 Mitarbeiter in Brackley und Brixworth belohnen, und wir wollen, dass das Team gewinnt.”
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In der Weltmeisterschaft liegen beide Mercedes-Piloten auf den ersten beiden Plätzen. Glaubt man Experten wie Dr. Helmut Marko, dann wird zwangsläufig ein Silberpfeil am Ende der Saison den Titel einfahren. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Für weniger Kopfschmerzen bei Toto Wolff dürfte diese Gewissheit dennoch nicht sorgen. Schließlich hat Mercedes das Duell Hamilton vs. Rosberg erlebt, in dem die Zusammenarbeit der beiden Teamkollegen für rund drei Jahre eine große Herausforderung darstellte.

 
Formel1.de 

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