Experte: Ferrari hätte Verstappen-Ingenieur für Hamilton holen sollen
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Nach vielen Jahren als Renningenieur von Max Verstappen hätte Ferrari Gianpiero Lambiase als neuen Partner für Lewis Hamilton verpflichten sollen. Diese These wirft Tom Clarkson im Podcast “F1 Nation” in den Raum. Getty Images North America Gianpiero Lambiase wird ab 2028 für McLaren arbeiten
Clarkson war jahrelang als Journalist tätig und arbeitet inzwischen für Formula One Management als Berichterstatter. In dieser Position ist er nicht nur bei den offiziellen Pressekonferenzen der Formel 1, sondern auch im offiziellen Fan-Podcast der Grand-Prix-Weltmeisterschaft zu hören. “McLaren hat mit [der Verpflichtung von Lambiase] eine wirklich gute Entscheidung getroffen, denn er war bereit, Red Bull hinter sich zu lassen”, erklärt Clarkson. “Ich glaube, GP [so der Spitzname des Renningenieurs] wäre für Ferrari perfekt gewesen.” Spa: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Die Diskussion rund um das Personal bei der Scuderia basiert unter anderem auf dem enttäuschenden Rennwochenende von Hamilton in Spa-Francorchamps. Hier hatte der siebenmalige Weltmeister beispielsweise mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe zu kämpfen, da er in der ersten Runde mit George Russell kollidiert war.
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Des Weiteren verlief der Boxenstopp des Ferrari-Piloten alles andere als sauber. Dadurch verpasste der Rennstall zudem die Chance, den angeschlagenen Frontflügel des bislang erfolgreichsten Formel-1-Piloten in der Geschichte des Sports anzupassen. Zu Lambiase betont Clarkson folglich: “[Er spricht] fließend Italienisch, ist ein brillanter Ingenieur und spricht fließend Englisch. Stell dir mal vor, wie es wäre, wenn er derjenige wäre, der mit Lewis Hamilton [arbeiten] würde. Er wäre der Puffer zwischen […] Lewis Hamilton und dem Rest des Teams. Es wundert mich wirklich, dass Ferrari ihn nicht geholt hat.” Alex Brundle, seines Zeichens Rennfahrer und TV-Experte, betrachtet die Situation rund um Lambiase, Hamilton und Ferrari etwas differenzierter. “Entweder, das würde sofort funktionieren, oder es würde sofort nicht funktionieren”, so seine Worte. Die Red-Bull-Kultur, in der bereits von jungen Piloten Höchstleistungen gefordert werden, sei mit der Kommunikation des Renningenieurs vergleichbar. “Selbst wenn Max [Verstappen] performt, hat GP kein Problem damit, ihm am Funk zu sagen: ‘Max, das ist kindisch. Mir gefällt das nicht.'” Verstappen vor Red Bull-Aus? Diese Teams kommen 2027 infrage! Video wird geladen… Max Verstappen und Red Bull stehen in der Formel 1 vor einer entscheidenden Zukunftsfrage. Wie geht es 2027 weiter?
“Ich kann mir nicht vorstellen”, so Brundle, “dass ein Lewis Hamilton das am Funk tolerieren würde. Wenn das die Art der Kommunikation wäre, dann würde er seine Umgebung dementsprechend anpassen.”
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“Aber”, so der Konter von Clarkson, “ich denke, GP ist intelligent genug, das Beste aus allen erdenklichen Fahrern herauszuholen. Sei es Max Verstappen, Lewis Hamilton oder Lando Norris bei McLaren.” Ab 2028 wird Lambiase für den Rennstall aus Woking arbeiten. Hier wird er als “Chief Racing Officer” arbeiten. Damit übernimmt Lambiase einen Posten, den zuletzt Teamchef Andrea Stella zusätzlich innehatte.
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Hamilton hingegen zeigte sich noch vor wenigen Wochen von seinem neuen Renningenieur Carlos Santi mehr als begeistert. Schließlich bezeichnete er diesen vor dem Grand Prix von Monaco als seinen “italienischen Bono”.
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