Lance Stroll: “Traurig”, in welche Richtung sich der Sport entwickelt hat

Lance Stroll: “Traurig”, in welche Richtung sich der Sport entwickelt hat

 

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Die Formel 1 hat vor dem Großen Preis von Miami versucht, mit einigen Änderungen die Auswirkungen des aktuellen Reglements ein wenig abzumildern, doch viel Vertrauen in die Maßnahmen hat Lance Stroll nicht: “Es ist grundlegend fehlerhaft”, sagt er über das aktuelle Fahrzeugkonzept und findet es “traurig”, in welche Richtung sich der Sport entwickelt hat.  LAT Images Lance Stroll ist kein Fan des aktuellen Reglements

“Ich denke, wir sind immer noch weit entfernt von echten Formel-1-Autos, bei denen man voll am Limit pusht, ohne über Batterien und solche Dinge nachzudenken”, kritisiert er vor der Wiederaufnahme der Saison in Miami. “Ich glaube, wir sind meilenweit davon entfernt, wo wir sein sollten.” Wie die Formel 1 seiner Meinung nach eher sein sollte, konnte er in der Pause sehen, als er den Historischen Grand Prix von Monaco verfolgte. “Ich hatte in der Pause etwas freie Zeit und habe mir wahllos alte Rennen und so angeschaut. Ich hatte sogar die Monaco Historics im Fernsehen laufen und habe einige Ferrari-Autos aus den frühen 2000ern gehört – wie gut sie klangen und wie klein und wendig sie waren”, sagt er.
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Die Onboard-Aufnahmen der V8- und der V10-Ära seien deutlich intensiver und aufregender gewesen als heute. “Es ist traurig, aber hoffentlich bewegen wir uns wieder in diese Richtung zurück”, so Stroll. Formel-3-Autos sind spaßiger Denn aktuell mache ihm die Formel 1 keinen Spaß. In der Pause sei er andere Autos gefahren und habe unter anderem ein Formel-3-Auto getestet. “Das macht tausendmal mehr Spaß und ist besser zu fahren, weil man seinen rechten Fuß hat”, sagt der Kanadier. “Man gibt, was man will, und bekommt, was man will.” Auch das hohe Gewicht der Fahrzeuge und der fehlende Sound (“ohne Charakter”) sind ihm ein Dorn im Auge. Er fordert: “Macht die Autos einfach so, dass sie Spaß beim Fahren machen.” Formel 1 vor Neustart: Kommt jetzt besseres Racing? Video wird geladen… Die Formel 1 feiert nächstes Wochenende in Miami ihren zweiten Saisonstart mit neuen Regeln!

“Ich weiß nicht, was passieren wird, aber hoffentlich kehren wir in diese Richtung zurück: Laute, schnelle, leichte und wendige Maschinen, die für die Fans aufregend sind und für die Fahrer ebenso. Wo man wirklich das Gefühl hat, dass sie am Limit bewegt werden.” Das ist allerdings nicht ganz so einfach. Die Anpassungen am Reglement werden das nicht beheben können. Das ist eher eine Frage für die nächste Fahrzeuggeneration. “Aber jetzt müssen wir erst einmal die nächsten drei bis vier Jahre mit diesem hier leben”, hadert Stroll. Rücktritt keine Option Dass er deswegen aber die Formel 1 verlassen könnte und im nächsten Jahr etwas anderes machen wird, verneint er: “Nein, denn ich habe immer noch großes Vertrauen in dieses Projekt, und ich denke, das Projekt ist noch weit von seinem Potenzial entfernt.” Video wird geladen…  

“Ich glaube, dieses Team hat eine Menge Potenzial, und ich möchte dabei sein und ein Teil dieses Teams sein, wenn wir den Punkt erreichen, von dem ich glaube, dass wir ihn erreichen können. Wenn ich in zwei, drei Jahren auf dem Sofa sitze und zwei grüne Autos an der Spitze des Feldes sehe und kein Teil davon bin, würde mich das wurmen. Also möchte ich dabei sein.”
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“Und hoffentlich werden die Autos, während das passiert, besser und machen mehr Spaß beim Fahren – das würden sich alle Fahrer wünschen. Es geht nicht nur mir so. Manche können es sagen, manche wegen ihrer Verträge und so weiter eben nicht. Ich hoffe wirklich, dass diese Autos über die Jahre viel besser werden und wir zu schönen Formel-1-Autos zurückkehren.”

 
Formel1.de 

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