Lando Norris nach Pole: Runde hat sich “nicht mega” angefühlt

Lando Norris nach Pole: Runde hat sich “nicht mega” angefühlt

 

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Zwar konnte sich Lando Norris für den Großen Preis der Niederlande die Poleposition sichern, doch war die Polerunde des Weltmeisters laut eigener Einschätzung keine Ausnahmeleistung: “Die Runde hat sich nicht mega angefühlt”, so seine Worte nach der Session.  LAT Images Lando Norris darf sich in Zandvoort über eine weitere Poleposition freuen

Von außen wirkte die Runde des amtierenden Champions hingegen äußerst beeindruckend. Schließlich hatte der McLaren-Pilot seine Spitzenposition bei Nieselregen kurzzeitig an Kimi Antonelli und George Russell verloren. Dennoch gelang es Norris einen kühlen Kopf zu bewahren und für den Grand Prix die Poleposition zu erzielen. “Ich weiß gar nicht, wie sehr der Regen das beeinflusst hat”, erklärt der Weltmeister. “Die Runde war sicherlich besser als erwartet. Vielleicht ist die Strecke einfach nur etwas abgekühlt, und die Reifen konnten dadurch sogar etwas besser performen.” Keine Probleme im Nieselregen für Norris “Aber”, so Norris, “ich würde nicht sagen, dass es einen negativen Einfluss hatte. Nur meine erste Kurve war eine Katastrophe, vermutlich die schlechteste des gesamten Wochenendes.”
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Dabei gesteht Norris, dass er sich während der Runde durchaus einige Fehler geleistet hat. So musste er bei den engen Zeitabständen im Qualifying volles Risiko gehen, um letztlich die Poleposition zu ergattern. “Ich habe anscheinend einfach mehr Zeit gewonnen als verloren”, erklärt der McLaren-Pilot. “Es war immer schwer zu wissen, [wo wir stehen], denn ich kannte das Delta nicht. Ich wusste also nicht, wo ich schneller und wo ich langsamer war. Es war einfach eine Runde, in der ich mir dachte: ‘Ich habe nichts zu verlieren’, und das hat sich ausgezahlt. Solche Runden sind wirklich toll.” MCL40 zu langsam in Zandvoort? Vor dem Sprint hatte Norris noch prognostiziert, dass der MCL40 trotz seiner zahlreichen Upgrades in Ungarn und den Niederlanden nicht schnell genug sein dürfte. Besonders viel hat man seither laut Norris am Fahrzeug nicht verändert. “Das Auto hat sich dort, wo wir Probleme haben, nicht unbedingt besser angefühlt”, erklärt Norris. “Unsere größten Zeitverluste waren an denselben Stellen und in denselben Kurven wie heute Morgen. Neue Reifen und wenig Sprit scheinen da unsere Schwachstellen etwas zu kaschieren. Das war wahrscheinlich auch heute der Fall.” Formel-1-Quiz
Der beste Rang von Lando Norris in der Formel-1-Startaufstellung war?
2 1 10 9 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Und”, so ergänzt der Weltmeister, “ich bin gut gefahren. Da ist einfach viel zusammengekommen. Ich habe mehr aus meiner Runde herausgeholt als noch gestern. Es war nicht die perfekte Runde, aber ich fahre im Moment gut.”
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“Wie ich schon letztes Wochenende gesagt habe: Wenn das Auto sich in einem Fenster befindet, in dem ich ein wenig Vertrauen entwickeln kann, und es auf dem Level bewegen kann, an dem ich mich bewege, dann können wir auf Pole stehen.” Seit dem Grand Prix von Ungarn hat McLaren weitere Upgrades für den MCL40 an den Start gebracht. Bereits auf dem Hungaroring hatte das Team aus Woking überzeugt und sich mit Norris den Sieg gesichert. Folglich betont Teamchef Andrea Stella: “[Die Pole in Zandvoort] bestätigt die Poleposition, die wir in Ungarn holen konnten”, erläutert er nach der Session. “Es gibt uns die Grundlage für einen Trend. Wir sehen, dass das Auto bei viel Downforce sehr gut funktioniert. Anscheinend sehen wir auch, dass es mit neuen weichen Reifen sehr gut funktioniert.” Reifenverschleiß als Schwachstelle bei McLaren “Viel Grip kommt da von den Reifen, aber gleichzeitig haben wir im Sprint gesehen, dass wir das Auto auf gebrauchten Reifen noch verbessern und den Reifenverschleiß verringern müssen, wenn wir morgen wettbewerbsfähig sein wollen.” DE Warum Lando Norris trotzdem nicht Zandvoort-Favorit ist Video wird geladen…  

Der Fokus zwischen Sprint und Qualifying lag laut Stella darauf, die Hinterachse des Autos zu entlasten. “[Der Reifen] hält das über eine Runde auf dem neuen Soft aus, aber wenn du zu viel von [den Hinterreifen] forderst, dann musst du dafür in den kommenden Runden bitter bezahlen.”
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Dementsprechend skeptisch antwortet Norris auf die Fragen, wie es um die Longrun-Performance der Papaya-Boliden steht: “Bei niedrigen Geschwindigkeiten haben wir einfach zu große Probleme, um irgendetwas zu prognostizieren. Wir haben sicherlich ein paar Fortschritte gemacht, aber das wird morgen alles andere als einfach.”
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Teamchef Stella betont, dass McLaren ein Doppelpodium ins Visier genommen hat. Auch die Pace des von Position vier startenden Oscar Piastri reicht laut dem 55-Jährigen genau dafür aus.

 
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