Lewis Hamilton kritisiert Leclerc-Verhalten: “Der Kerl ist 28 Jahre alt …”

Lewis Hamilton kritisiert Leclerc-Verhalten: “Der Kerl ist 28 Jahre alt …”

 

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Lewis Hamilton hat seinen Teamkollegen Charles Leclerc nach dem Formel-1-Rennen in Mexiko scharf kritisiert und den Monegassen für den verlorenen Sieg am Sonntag verantwortlich gemacht. Zudem erkennt er ein Muster bei Leclerc, das Ferrari schon in den vergangenen Jahren mehrfach geschadet habe.  LAT Images Lewis Hamilton war nach dem Rennen in Mexiko ziemlich aufgebracht

Getätigt hat der siebenmalige Weltmeister die Aussagen auf der Pressekonferenz nach dem Rennen in Mexiko. Zuvor hatte es in Runde 1 ein Duell der beiden führenden Ferrari-Piloten gegeben, bei dem Leclerc Hamilton in Kurve 4 angegriffen hatte und durch die Wiese fahren musste. Während Hamilton dabei vom späteren Rennsieger Max Verstappen überholt wurde, erhielt Leclerc eine Fünf-Sekunden-Strafe. Aus Hamiltons Sicht war der Angriff unnötig, aber eine Schwäche, die Leclerc schon früher gehabt habe. Denn auch als er selbst noch bei Mercedes fuhr, habe er beobachten können, wie sich Leclerc und Teamkollege Carlos Sainz regelmäßig das Leben schwer machten, anstatt zusammenzuarbeiten.
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“Da gab es diverse Rennen, in denen sie sich so hart bekämpft haben, dass der Führende einfach davongezogen ist, obwohl sie die Pace gehabt hätten, das Rennen eigentlich zu gewinnen”, sagt Hamilton. “Aber es ist ein gewaltiger Unterschied, ob sich das auf den Plätzen vier und fünf abspielt oder auf Platz eins und zwei und man dadurch den Sieg verliert.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Auf die Frage, ob das bei Leclerc einfach eine Frage der fehlenden Erfahrung eines Titelkampfes ist, winkt Hamilton ab: “Der Kerl ist 28 Jahre alt, also glaube ich nicht, dass das eine Altersfrage ist. Ich denke, das ist eine Frage der Mentalität”, betont er. Leclerc handele ganz nach dem Motto “Do or die” – also entweder gewinne ich oder keiner von uns, meint Hamilton. “Und so sollte es nicht sein. Es sollte darum gehen, dass ein Doppelsieg für uns trotzdem ein gutes Gefühl ist.” Hätte in Silverstone auch Kamikaze machen können Er selbst hebt sich diesbezüglich positiv hervor und verweist auf das Rennen in Silverstone: “Da hätte ich auch die Kamikaze-Nummer abziehen und ihn abräumen können, womit wir den Sieg weggeworfen hätten”, betont er. “Stattdessen war der Doppelsieg drin, und ich glaube, den haben wir auch geholt.” Hamilton irrt, denn am Ende wurde er hinter George Russell Dritter, während Leclerc das bislang letzte Rennen für Ferrari gewann. Und dass am Ende der Sieg herausgesprungen war, freute auch Hamilton für das Team, wie er betont. Mexiko-Stadt: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Aber ich bin zuversichtlich, dass wir in Zukunft auf einen besseren Punkt hinarbeiten – auf eine bessere Zusammenarbeit”, sagt er.
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Nur: Auf der gleichen Pressekonferenz meinte der siebenmalige Weltmeister auch, dass Ferrari in dieser Hinsicht noch nichts gemacht habe: “Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was unternommen wird, denn bis jetzt ist eigentlich noch nichts passiert”, so der Brite. Tut Ferrari zu wenig in Sachen Fahrermanagement? Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Hamilton in seiner Karriere eine Rivalität mit seinem Teamkollegen austrägt: 2007 bei McLaren gegen Fernando Alonso ist natürlich noch in guter Erinnerung, genau wie die Fehde mit Nico Rosberg, bei der sich beide auch mehr als nur einmal gegenseitig ins Auto fuhren. “Ich hatte bei Mercedes weitaus schlimmere Zeiten. Da gab es ein paar wirklich üble Momente”, gibt er zu. “Bei Mercedes wurde das damals gut gemanagt”, sagt er. “Und ich finde, Fred (Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur; Anm. d. Red.) gibt sein Bestes. Er kam vor dem Rennen noch zu mir und ich hatte das Gefühl, dass er nervös war – er will natürlich einfach nur, dass seine beiden Fahrer gut abschneiden.” Ferrari-Zoff überschattet Antonellis emotionale WM-Party! | F1 Mexiko 2026 Video wird geladen…  

Doch das war schon in der vierten Kurve des Rennens gegessen. “Ich meine: Wenn ich von hinten komme, volles Risiko gehe und wir am Ende als Team verlieren, dann hätte ich mich wohl zu verantworten, weil das so viele Menschen betrifft”, stichelt er in Richtung Leclerc.
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“Umgekehrt: Ich lag in Führung, und das Manöver war einfach unnötig. Ich denke, wir hätten heute diesen Doppelsieg holen können, was für das Team und alle da draußen im Werk, die so hart an diesen Updates gearbeitet haben, enorm wichtig gewesen wäre.”

 
Formel1.de 

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