Lewis Hamilton: Schumachers Interlagos-Rekord ist für ihn nicht gut genug
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Drei Siege in Interlagos, doch Lewis Hamilton ist damit noch lange nicht zufrieden: Sollte der Ferrari-Pilot an diesem Wochenende erneut gewinnen, würde er mit Michael Schumacher gleichziehen, der mit vier Erfolgen weiterhin alleiniger Rekordsieger in Interlagos ist. LAT Images Lewis Hamilton hat erst 2016 zum ersten Mal in Brasilien gewonnen
Für Hamilton wäre das allerdings nur ein Zwischenschritt. Denn obwohl er eine besondere Verbindung zu Brasilien hat, fällt seine persönliche Bilanz auf der Strecke bislang offenbar zu bescheiden aus. “Ich habe hier noch nicht so oft gewonnen, deshalb bin ich damit gar nicht mal so zufrieden”, erklärt Hamilton. Drei Siege seien zwar etwas, wofür er dankbar sei, angesichts seiner langen Geschichte mit dem Kurs aber eine eher magere Ausbeute. Schließlich kommt der Brite bereits seit 2007 nach Sao Paulo. “Das möchte ich gerne ändern. Darauf bin ich fokussiert.” Ferrari-Zoff überschattet Antonellis emotionale WM-Party! | F1 Mexiko 2026 Video wird geladen…
Dass Hamilton gerade in Brasilien besonders gerne fährt, hat allerdings nicht nur sportliche Gründe. Seine Verbindung zum Land reicht bis in die Kindheit zurück – und begann mit dem Fußball. “Meine Verbundenheit mit Brasilien begann schon, als ich fünf Jahre alt war und anfing, Fußball zu schauen. Ich habe diese Farben geliebt”, erzählt der siebenmalige Weltmeister.
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Auch bei Videospielen habe er stets Brasilien ausgewählt. Die Mannschaft habe für ihn einfach die coolsten Spieler und den technisch anspruchsvollsten Fußball geboten. Später kam die Bewunderung für Ayrton Senna hinzu, durch die Brasilien für Hamilton noch einmal eine ganz andere Bedeutung bekam. Erst Gegner, dann Publikumsliebling Seine ersten Besuche in Interlagos waren allerdings nicht nur von positiven Erfahrungen geprägt. Hamilton kam 2007 als WM-Rivale von Felipe Massa nach Brasilien. Dass er damals gegen einen einheimischen Fahrer um den Titel kämpfte, bekam er auch von den Fans zu spüren. Wie sich die Wahrnehmung über die Jahre verändert hat, erlebte Hamilton nun bei einer Begegnung mit Jugendlichen, die er im Rahmen seiner Initiative Mission 44 zum Rennwochenende mitgebracht hat. Einer von ihnen erzählte ihm, dass er 2007 als Zuschauer in Interlagos gewesen sei. Danach habe er fünf Jahre lang keine Formel 1 mehr verfolgt und Hamilton wegen der damaligen Ereignisse gehasst. Die letzten 15 Ausfälle von Lewis Hamilton in der Formel 1
Inzwischen habe sich das allerdings geändert: Der junge Mann habe gelernt, Hamilton zu schätzen und zu respektieren. Für den Ferrari-Piloten war diese Geschichte eine besondere Begegnung, weil sie ihn an seine eigenen Erfahrungen aus den ersten Jahren in Brasilien erinnerte. “Genauso habe ich mich gefühlt, als ich in den ersten paar Jahren hierherkam”, sagt Hamilton. Umso mehr bedeute es ihm, inzwischen mit so viel Zuneigung empfangen zu werden. “Es war unglaublich, am Ende diese Liebe und Positivität zu erfahren, die mir in Brasilien entgegengebracht werden.”
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Die besondere Verbindung zu Brasilien ist für Hamilton also längst gewachsen. Sportlich bleibt für ihn dennoch etwas zu erledigen: Mit einem vierten Sieg könnte er zu Schumacher aufschließen. Zufrieden wäre er damit aber wohl noch nicht lange.
Formel1.de
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