Liam Lawson: Racing Bulls entwickelt so gut wie nie zuvor!

Liam Lawson: Racing Bulls entwickelt so gut wie nie zuvor!

 

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Wenn man über die positiven Überraschungen der ersten Saisonhälfte spricht, kommt man um die Racing Bulls nicht herum. Zwar sind die vier Topteams auch unter dem neuen Reglement wieder die treibende Kraft, sodass sich das Kräfteverhältnis nicht allzu sehr geändert hat, gleich dahinter kommt allerdings das B-Team von Red Bull.  LAT Images Liam Lawson ist in der WM der erste Verfolger der Topteams

66 Punkte konnte der Rennstall in dieser Saison bislang holen und liegt damit auf Rang fünf der Konstrukteursmeisterschaft. Zwar war Alpine noch einmal ein Stück besser in die Saison gestartet, allerdings stagniert der französische Rennstall seit einigen Rennen und wurde von den Jungbullen überholt, die in den vergangenen sechs Rennen fünfmal mit beiden Autos in die Punkte kamen. Das liegt zum einen an einem ordentlichen Debüt von Arvid Lindblad, aber gleichzeitig auch an einer deutlichen Steigerung von Liam Lawson, der bereits 43 Punkte holen konnte und das Mittelfeld damit anführt – auf Isack Hadjar im zweiten Red Bull fehlen ihm “nur” 25 Punkte.
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“Sehr, sehr stark”, bewertet der Neuseeländer die erste Saisonhalbzeit aus Teamsicht. “Wir haben wirklich konstant Punkte geholt.” In der Tat: Lediglich in Miami fuhren die Racing Bulls keine Zähler ein, ansonsten waren es immer mindestens zwei. Entwicklung so stark wie nie Was Lawson dabei vor allem herausstellen möchte, ist die Entwicklung, die das Team betrieben hat, die laut ihm so stark wie nie gewesen sei. “Bislang hat, glaube ich, alles, was wir gebracht haben, sehr, sehr gut funktioniert”, lobt er. “Und das ist etwas, das in der Formel 1 schwer ist.” “Wenn die Teile anfangen zu funktionieren, bewegt man sich in eine ziemlich gute Richtung”, sagt Lawson. “Aber man sieht Teams, die etwas entwickeln und dann Teile zum Rennen mitbringen, die nicht so funktionieren, wie gedacht. Dann muss man gewissermaßen drei Schritte zurückgehen, um seinen Weg fast schon neu zu finden.” Das letzte Doppel-Q1-Aus jedes aktuellen Formel-1-Teams

“Und ich denke, das ist etwas, das wir dieses Jahr nicht tun mussten. Alles, was wir gemacht haben, hat sehr gut funktioniert.” Zudem sei Racing Bulls in diesem Jahr auch “sehr stark” darin gewesen, das vorhandene Paket an jedem Wochenende zu optimieren. “Ich denke, wir starten viel näher an unseren Qualifying-Set-ups und haben ein recht aggressives Auto. Aber für uns ließ es sich gut fahren. Also ja, damit war ich sehr, sehr zufrieden.” Nicht nur Dan Fallows im Fokus Ein wichtiger Baustein könnte in Zukunft noch Dan Fallows werden. Der frühere Chefingenieur von Red Bull heuerte nach einem kurzen Stint bei Aston Martin wieder bei den Bullen an – diesmal aber im kleinen Team. Zwar hatte er keinen Einfluss auf das aktuelle Auto, da er erst im April dazustieß, trotzdem kann er seitdem als Technikchef Input liefern und die Richtung vorgeben. Lawson will den Aufwärtstrend aber nicht an einer Person festmachen, da im Hintergrund viele Mitarbeiter tätig sind. “Ich denke, es ist einfach etwas, bei dem das Team im Hintergrund, besonders im Werk, einen sehr, sehr guten Job gemacht hat.”
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“Es ist wirklich die Entwicklungsseite, die sehr, sehr stark war. Hauptsächlich also das, was bei der Aero-Entwicklung passiert ist. Auch die Windkanalzeit, die das Team genutzt hat. Ich denke, das alles wurde maximiert und war dieses Jahr einfach besser als in den Vorjahren”, lobt er.

 
Formel1.de 

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