Madrid in der Analyse: Antonelli-Sieg, Norris-Pech und Hamilton-Aus
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Feierabend
Wir sind am Ende des Rennsonntages in Madrid angekommen. Die Formel 1 meldet sich in zwei Wochen in Baku wieder, und wir sind bereits morgen noch einmal mit einem neuen Ticker für euch da, um die weiteren Themen aus Spanien aufzuarbeiten.
Heute geht es außerdem noch weiter mit der großen Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von ab 21:00 Uhr. Viel Spaß dort mit Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll und bis dann! Video wird geladen…
20:27 Uhr
Neuer FREC-Meister
Wir werfen ganz kurz noch einen Blick nach Hockenheim, wo heute beim Saisonfinale der neue Meister in der Formel-Regional-Europameisterschaft (FREC) gekrönt wurde. Am Ende hatte der Rookie Emanuele Olivieri aus Italien die Nase vorn.
Damit tritt er durchaus in einige prominente Fußstapfen. 2023 gewann ein gewisser Kimi Antonelli dort den Titel, 2024 war es Ferrari-Junior Rafael Camara, der aktuell um den Formel-2-Titel kämpft, und 2025 Audi-Junior Freddie Slater, der heute nur ganz knapp den Titel in der Formel 3 verpasste.
Merken wir uns den Namen Emanuele Olivieri also mal! queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); 20:18 Uhr
Lindblad: Konnte einfach nicht überholen
Der Rookie lag lange direkt hinter Colapinto und wurde am Ende Neunter hinter dem Argentinier und Oscar Piastri. Er berichtet nach seinem Crash in FT2: “Ich freue mich, nach einem anspruchsvollen Wochenende noch ein paar Punkte mitnehmen zu können.”
“Vor dem Rennen wussten wir, dass die Strategie eine entscheidende Rolle spielen würde, aber als das VSC auf die Strecke kam, fuhren fast alle an die Box, sodass wir nicht mehr viel Spielraum hatten.”
“Von da an habe ich den Rest des Rennens auf den harten Reifen einfach so gut wie Vollgas gegeben. Wir hatten durchweg ein gutes Tempo und lagen fast das gesamte Rennen über direkt hinter Franco.”
“Leider gab es einfach keine echte Überholmöglichkeit”, zuckt er die Schultern. Teamkollege Yuki Tsunoda wurde 14. und erklärt: “Das Rennen war für mich schon in Kurve 1 fast vorbei, wo ich durch die Kollision mit Sainz erhebliche Schäden davongetragen habe.”
Für Tsunoda könnte es das letzte Rennen gewesen sein, falls Isack Hadjar in Baku wieder fit sein sollte.
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20:08 Uhr
Alpine: Wichtige Punkte im Kampf gegen Racing Bulls
Franco Colapinto holte heute P7 und hatte damit im Mittelfeld die Nase vorn. “Unser Ziel vor dem Wochenende war es, vor den Racing Bulls zu liegen und den Rückstand auf sie in der Konstrukteurswertung zu verkürzen”, erklärt Flavio Briatore.
“Das haben wir geschafft, daher können wir mit dem Ergebnis des heutigen Rennens zufrieden sein”, so der Italiener. In der WM liegt Alpine im Kampf um P5 nun nur noch neun Zähler hinter den Racing Bulls.
Colapinto selbst erklärt: “Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Endergebnis […], zumal diese Streckenführung den Stärken unseres Pakets wahrscheinlich nicht besonders gut entgegenkommt.”
Pierre Gasly fuhr eine ganz andere Strategie und stoppte erst ganz am Ende. “Wir haben heute wirklich alles gegeben, was wir konnten, aber leider haben die Umstände nicht zu unseren Gunsten gespielt”, so der Franzose.
Er hoffte – wie zum Beispiel auch Ferrari – auf ein spätes Safety-Car oder eine rote Flagge, die aber nie kamen. Zudem bekam Gasly auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war. 19:56 Uhr
Perez: Bis zum Ausfall gut dabei
Der Mexikaner sah die Zielflagge heute nicht. “Unser Rennen verlief wirklich gut, bis zu dem Moment, als wir vermutlich ein Problem mit dem Wassersystem hatten”, berichtet der Cadillac-Pilot.
“Ich glaube, das war eines der stärksten Wochenenden, die wir als Team bisher hatten”, so Perez, der betont: “Ich war die ganze Zeit über fast genauso schnell wie Albon. Ich lag nur ein oder zwei Sekunden hinter ihm, bis das Problem auftrat.”
Auch Teamchef Marcin Budkowski lobt: “Checo legte eine großartige erste Runde hin, machte mehrere Plätze gut und lieferte sich ein Duell mit den Williams und den Racing Bulls, bevor wir das Auto wegen eines Problems mit der Antriebseinheit aus dem Rennen nehmen mussten.”
Teamkollege Valtteri Bottas sah die Zielflagge zwar, wurde aber mit drei Runden Rückstand 18. und Letzter. 19:45 Uhr
Bortoleto: Wäre fast eingeschlafen!
Viele befürchteten ja bereits vor dem Rennen, dass es auf dem Madring ohne echte Überholmöglichkeiten eine ziemlich zähe Geschichte werden könnte. Letztendlich kam es dann auch mehr oder weniger so wie befürchtet.
Auf die Anmerkung eines Journalisten, dass in Media Center einige Kollegen fast eingeschlafen wären, antwortet Gabriel Bortoleto: “Ich wäre auch fast eingeschlafen!”
Und Alexander Albon ergänzt: “Ich hoffe, dass man offen dafür ist, für das nächste Jahr einige Änderungen an der Strecke vorzunehmen.”
“Wenn die Formel-3-Autos nicht überholen können, dann weiß man, dass es das ganze Wochenende über keine Überholmanöver geben wird”, erklärt der Williams-Pilot.
Der Madring sei “keine schlechte Strecke”, stellt er klar. Aber er brauche eben einige Anpassungen. 19:33 Uhr
Piastri: Die ganze Zeit im Verkehr gesteckt
Lando Norris ist nach P3 enttäuscht, aber seinen Teamkollegen erwischte es mit P8 noch schlimmer. “Heute war es ein hartes Rennen für uns, und von Anfang bis Ende ziemlich mühsam”, berichtet Oscar Piastri.
“Ich wurde von Russell eingeklemmt, wodurch mein Frontflügel in der ersten Runde kaputt ging, und von da an steckten wir einfach im Verkehr fest, was hier aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten schwierig ist.”
“Leider war der Zeitpunkt des VSC für Fahrer wie mich, die mit harten Reifen gestartet sind, nicht ideal. Als wir dann an die Box fuhren, zeigten die Mediums nicht die Leistung, die wir uns erhofft hatten, und ich landete wieder im Verkehr”, so Piastri.
Danach steckte der Australier bis zum Ziel hinter dem Alpine von Franco Colapinto fest. 19:22 Uhr
Hülkenberg: Guter Stopp der “Schlüssel”
Auf der anderen Seite freut man sich bei Audi natürlich über den zehnten Platz und einen Punkt. “Wir haben heute das Maximum aus dem herausgeholt, was wir hatten”, berichtet Nico Hülkenberg.
“Da wir auf weichen Reifen gestartet sind, war das frühe VSC für uns der richtige Zeitpunkt für einen Boxenstopp, und die Boxencrew hat fantastische Arbeit geleistet, sodass ich vor Esteban herauskam.”
“Das war wahrscheinlich der entscheidende Moment unseres Rennens, denn dadurch haben wir die benötigte Position auf der Strecke erreicht. Von da an ging es nur noch darum, die Reifen zu schonen”, berichtet der Deutsche.
Audi punktete damit in fünf der vergangenen sechs Rennen. Lediglich in Monza ging man mit P11 und P12 unglücklich leer aus. vorherige Seite 1 2 … 6 nächste Seite neu laden
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