Verstappen muss zwei Positionen abgeben: Red Bull verteidigt Anweisung
| . | . | . |
Hätte Max Verstappen die Formel-1-Premiere in Madrid gewinnen können, wenn er nicht kurz nach dem Start auf Anweisung seines Teams zwei Positionen hätte abgeben müssen? Denn: “Wenn man einfach ein bisschen in der Mitte der Bahn fährt, kann man nicht überholen”, merkt der Red-Bull-Pilot nach dem Rennen an. LAT Images Am Start wurde es zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton eng
Als er von seinem Team die Anweisung bekam, sich zurückfallen zu lassen, lag Verstappen nämlich vor Antonelli auf Rang zwei. Doch der Sieg wäre laut ihm und laut Teamchef Laurent Mekies nicht realistisch gewesen. Denn am Start hatte Verstappen Kurve 2 abgekürzt und so eine Position gegen Lewis Hamilton gewonnen. Der Ferrari-Pilot monierte den Vorfall über Funk und forderte, dass Verstappen ihm die Position zurückgeben sollte. Aber: Dafür hätte Verstappen auch Antonelli vorbeilassen müssen, den er in der ersten Runde ebenfalls überholt hatte.
//jseAo3c(“Rect”);
Als er von seinem Renningenieur Gianpiero Lambiase die Anweisung bekam, war Verstappen naturgemäß nicht glücklich darüber: “Wovon zur Hölle redet ihr eigentlich?”, schimpfte er in Richtung des Teams. “Er hätte mich voll abgeräumt! Ich meine, wovon redet ihr überhaupt? Wenn ich einfach auf der Strecke bleibe, bin ich raus aus dem Rennen.” Red Bull: “Keine Dankes-Mail von Max erwartet” Wie Mekies nach dem Rennen bei F1TV erklärt, hatte Red Bull die Szene zu diesem Zeitpunkt bereits analysiert und entschieden, dass es das Risiko einer Strafe nicht wert sei. Man hielt es für besser, den unmittelbaren Rückschlag in Kauf zu nehmen und Verstappen von hinten angreifen zu lassen. “Das ist immer eine schmerzhafte und schwierige Entscheidung. Aber die Jungs am Kommandostand haben sich das sehr, sehr genau angeschaut und die Analyse schnell gemacht, weil wir schnelle Entscheidungen treffen mussten”, erklärt Mekies. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Und natürlich haben wir in diesem Moment keine Dankes-E-Mail von Max aus dem Auto erwartet. Aber wir hielten es für besser, in diesem Moment die Kröte zu schlucken und danach zurückzukämpfen – was Max wie immer hervorragend gemacht hat -, anstatt abzuwarten und eine größere Strafe zu riskieren, die uns später viel teurer hätte zu stehen kommen können.” Wichtig dabei: Red Bull handelte nicht auf Anweisung der Rennleitung. Wäre Verstappen vorne geblieben, wäre der Zwischenfall stattdessen den Sportkommissaren zur Untersuchung vorgelegt worden. Laut Mekies hätte eine potenzielle Strafe fünf oder zehn Sekunden betragen können. Red Bull wollte Strafe vermeiden “Die Entscheidung der Sportkommissare lautet nie, Positionen zurückzugeben”, erläutert er. “In diesem Fall wären wir einfach bestraft worden, entweder mit fünf oder zehn Sekunden – das liegt in ihrem Ermessen.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Das wäre also passiert. Und wenn man sich Szenarien mit Safety-Car oder anderen Umständen vorstellt, kann einen das weit mehr kosten als nur eine oder zwei Positionen.” Ob die FIA Verstappen am Ende auch wirklich bestraft hätte, wenn er die Position nicht abgegeben hätte, ist jedoch nicht zu klären. Denn offiziell hatten die Kommissare noch keine Untersuchung eingeleitet. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Verstappen wurde jedenfalls in Runde vier demonstrativ langsamer und ließ zunächst Antonelli und schließlich Hamilton passieren. Für den viermaligen Weltmeister kam diese Entscheidung gerade noch rechtzeitig, denn nur kurze Zeit später bekam der Ferrari-Pilot Probleme mit seinen Bremsen und musste das Rennen aufgeben – dann hätte Verstappen die Position nicht zurückgeben können.
//jseAo3c(“Rect”);
“Zum Glück hat Max die Positionen abgegeben, bevor Lewis ausgeschieden ist, und von da an sein Rennen weitergekämpft. Natürlich ist das frustrierend, aber um ehrlich zu sein, denke ich, dass Platz zwei heute das absolut Beste war, was wir erreichen konnten”, sagt Mekies. Neben die Strecke fahren die richtige Entscheidung Dass er die Position zurückgegeben hat, bereut Verstappen im Nachhinein nicht: “Wenn ich das nicht gemacht hätte, dann hätte ich eine Strafe bekommen. Keine Chance”, betont er im ORF. Ob er eine Strafe auch als berechtigt angesehen hätte, steht aber wieder auf einem anderen Blatt. Er sagt nur, dass es die richtige Entscheidung war, die Kurve auszulassen: “Wäre ich auf der Strecke geblieben, hätte ich mir gleich beim Start einen Schaden geholt. Dann wäre der Sieg also erst recht nicht drin gewesen”, meint er.
//jseAo3c(“Rect”);
“Ich bin in Kurve 1 einfach mein eigenes Ding gefahren. Aber Lewis hat in den ersten beiden Kurven eine Attacke geritten und ist auf den Randsteinen aufgesessen. Er ist dann einfach zurück auf die Strecke gesprungen, und deshalb musste ich ausweichen. Wäre ich dort geblieben, hätte es definitiv gekracht. Die Messe hätte also in Kurve 2 schon gelesen sein können.” “Deshalb bin ich unter den gegebenen Umständen sehr froh darüber, wo wir jetzt gelandet sind.” Mit VSC-Glück zum maximalen Ergebnis Verstappen weiß, dass Platz zwei für ihn bereits mehr war, als eigentlich im Auto war. “Das Ergebnis war das absolute Maximum”, gibt er zu. Denn das virtuelle Safety-Car in Runde 14 half nicht nur Antonelli, sondern auch ihm. Auch Verstappen war an der Box und kam so an Lando Norris vorbei, der erst kurz darauf unter Grün an der Box war und weit zurückfiel.
//jseAo3c(“Rect”);
“Wir hatten wahrscheinlich auch ein bisschen Glück mit der unglücklichen Situation von Lando. Denn ich hatte weder die Pace von Kimi noch die Pace von Lando”, so Verstappen. “Dass wir hier auf dem Podium stehen, ist natürlich großartig. Aber ja, es fehlt uns einfach immer noch eine Kleinigkeit, um wirklich aus eigener Kraft um den Sieg zu fahren.” Video wird geladen…
“Es mag vielleicht von außen so ausgesehen haben, als wären wir im Kampf um den Sieg gewesen, aber das lag eher daran, dass Kimi von Charles (Leclerc) aufgehalten wurde. Sobald er freie Fahrt hatte, ist er mir nämlich auf und davon gefahren. Und ich war vollauf damit beschäftigt, Lando hinter mir zu halten.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Spanien
Formel-1-Liveticker: Antonelli-Sieg, Norris-Pech und Hamilton-Aus
DTM
DTM-Rennen Sachsenring 2: Dörr gewinnt im Chaos vor Preining, Strafe für Engel
Motorrad
Marc Marquez als WM-Spitzenreiter: “Ich muss meinen Kurs beibehalten”
Motorrad
Armpump bremst Jorge Martin in Misano aus: Ist eine Operation notwendig?
Das gelang ihm aber – und hätte auch gegen Antonelli gelingen können. Durch die Szene in der ersten Schikane bleibt das aber reine Theorie.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.




