Max Verstappen startet als Letzter gegen 100 Karts – und braucht nur 37 Minuten

Max Verstappen startet als Letzter gegen 100 Karts – und braucht nur 37 Minuten

 

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Max Verstappen stürmte bei einem turbulenten Rennen in Silverstone vom letzten Platz eines Feldes mit 101 Karts zum Sieg – und das in beeindruckend kurzer Zeit: Der viermalige Weltmeister benötigte lediglich 14 Runden beziehungsweise 37 Minuten, um 100 Karts zu überholen, die im Rahmen der von Red Bull veranstalteten “Max vs 100”-Challenge von Content-Creatorn, Sportlern und gewöhnlichen Motorsportfans gefahren wurden.  Mitter/Vuckovic/Red Bull Content Pool Fotomontage: Max Verstappen und das komplette Feld bei seiner Kart-Challenge 2026

Wie schwierig die Aufgabe wirklich sein würde, wurde Verstappen erst unmittelbar vor dem Start bewusst: “Als ich zur Startaufstellung ging und sah, von wo ich starten musste, dachte ich: ‘Uff, das ist ganz schön weit hinten.’ Aber nach meiner ersten Runde dachte ich: ‘Ich glaube, das passt. Ich glaube, wir sind gut dabei.'” Letztlich meisterte er die Herausforderung souverän. Rennleiter David Terrien lobte Verstappen für dessen Leistung: “Sich durch den Verkehr eines so großen Feldes zu arbeiten – das hat noch niemand gemacht. Es hat noch nie ein Kartrennen mit so vielen Karts gegeben.”
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“Wenn man sich die Wiederholung ansieht, erkennt man, dass er immer die richtigen Stellen gewählt hat. Sobald sich eine Lücke ergab, ist er hineingestochen. Wenn auf der einen Seite der Strecke ein Unfall passierte, befand er sich auf der richtigen Seite.” Für Terrien war diese Fahrweise ein Beweis für Verstappens Rennintelligenz: “Auch wenn es nur ein Spaßrennen war, hat er seine Fähigkeiten in allen Bereichen gezeigt.” Gerade die Startphase habe ihm besonders imponiert, sagte Terrien. “Max sieht etwas, das wir nicht sehen. Er erkennt eine Lücke, die sich erst noch öffnen wird, obwohl sie in diesem Moment noch gar nicht da ist. Das ist etwas, das er besitzt und die meisten anderen Fahrer nicht.” So lief das besondere Kartrennen mit Max Verstappen Die Veranstaltung fand auf einer eigens dafür angelegten Strecke in Silverstone statt. Diese verband die dortige Kartbahn mit Teilen der Grand-Prix-Strecke, darunter “Brooklands”. Eine Runde dauerte mit dem Kart ungefähr zwei Minuten. Verstappens Aufgabe bestand darin, vom letzten Startplatz aus innerhalb von 30 Runden alle 100 Konkurrenten zu überholen. Sobald ein Gegner überholt war, schied er aus dem Wettbewerb aus. Alle Teilnehmer erhielten identische Karts. Verstappens Gegner bekamen allerdings einen zusätzlichen Vorteil: In der ersten Hälfte des Rennens durften sie eine “Fast Lap” nutzen, bei der sie über eine Abkürzung ihren Vorsprung vergrößern konnten. Verstappen schnappt sich 64 Gegner – in der ersten Runde! Doch rasch wurde deutlich, dass Verstappen kaum Schwierigkeiten haben würde, die Aufgabe zu meistern. 64 Karts überholte er allein in der ersten Runde. Dabei schlängelte er sich routiniert durch das Chaos im Feld.
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Der Niederländer griff sogar darauf zurück, für manche Überholmanöver Kurven abzukürzen. Das verlieh dem Wettbewerb einen kompromisslosen Charakter, denn es gab nur sehr wenige Regeln dafür, wie die Fahrer gegeneinander antreten durften. Doch selbst mit allen erlaubten Mitteln hätten die Teilnehmer Verstappen kaum aufhalten können: Gegen den Formel-1-Fahrer, der in den ersten Runden kontinuierlich näherkam, hatten sie kaum etwas entgegenzusetzen. Erinnerungen an Brasilien 2024 in der Formel 1 Bis zur vierten Runde hatte Verstappen 75 Fahrer überholt, eine Runde später waren es bereits 84. Das erinnerte zumindest vom Prinzip her an seine Aufholjagd beim Grand Prix von Brasilien 2024 – nur, dass seine Gegner diesmal keine Profis waren.  Getty Images/Red Bull Content Pool Im Kampf gegen 100 Konkurrenten: Max Verstappen mittendrin

Verstappen schien zu diesem Zeitpunkt großen Spaß zu haben. Einmal flog er sogar über einen inneren Randstein und hinterließ dabei einige Trümmerteile auf der Strecke. Aufhalten ließ er sich davon nicht.
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“Ich kriege dich”, sagte Verstappen einmal zu einem Konkurrenten. Über Funk konnte er mit den anderen Teilnehmern kommunizieren. Auch die letzten Gegner haben keine Chance gegen Verstappen Verstappen machte unvermindert weiter und hatte sich in Runde sieben bereits unter die ersten Vier vorgearbeitet. Von diesem Zeitpunkt an nahm das Chaos ab, während sich der Niederländer daranmachte, die letzten verbliebenen Gegner einzuholen.
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Diese erhielten sogar eine zusätzliche “Fast Lap”, um den Wettbewerb länger offen zu halten. Doch Verstappen schloss trotzdem zu den drei Führenden auf: Content-Creator Zac Alsop, Journalist Jacky Martens und Red-Bull-Mitarbeiter Lewis Osler. Auch die letzten drei Konkurrenten überholte Verstappen innerhalb von zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Manövern: Alsop und Osler schnappte er sich gleichzeitig mit einem Manöver auf der Innenseite der vorletzten Kurve. Anschließend überholte er in der letzten Kurve und vollendete damit seine Aufholjagd.
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“Es war großartig, einfach wieder in einem Kart zu sitzen und zu den Grundlagen zurückzukehren. Es hat mich daran erinnert, wie wir früher Rennen gefahren sind”, sagte Verstappen. “Ich hatte einen großartigen Tag, und es war schön, am Ende als Sieger hervorzugehen.”

 
Formel1.de 

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