McLaren-Teamchef Stella lobt: Lando Norris fährt jetzt auf Weltmeister-Niveau

McLaren-Teamchef Stella lobt: Lando Norris fährt jetzt auf Weltmeister-Niveau

 

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Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart mit mehreren technischen Problemen und Ausfällen scheint Lando Norris nun wieder an der Spitze der Formel 1 angekommen zu sein – und zwar auf einem “weltmeisterlichem Niveau”, wie McLaren-Teamchef Andrea Stella meint.  LAT Images Norris wird seiner Startnummer “1” gerecht, meint Stella

“Ich denke, Lando fährt und agiert auf einem sehr hohen Niveau – sowohl absolut gesehen als auch im Vergleich zu Formel-1-Weltmeistern”, erklärt der Italiener nach dem zweiten Sieg des Briten in Folge. “Meiner Meinung nach fährt er auf Weltmeister-Niveau.” “Und was mir an seinem Weg in der Formel 1 am besten gefällt ist, dass er sich ständig weiterentwickelt.” Zwar feierte Norris in Budapest und Zandvoort den Sieg, doch der Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli ist bereits auf 83 Punkte angewachsen.
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Das spielt bei der aktuellen Beurteilung von Teamchef Stella allerdings keine Rolle. “Ich würde sagen, dass er beim Fahren definitiv mehr Durchsetzungsvermögen zeigt”, findet der Italiener. “Das Überholmanöver gegen Antonelli ist dafür ein sehr gutes Beispiel.” McLaren-Teamchef: Lando Norris “beweist mehr Selbstvertrauen” Tatsächlich sorgte das mutige Manöver in Runde 53 für große Begeisterung. “Er beweist mehr Selbstvertrauen”, ergänzt Stella. “Und das Selbstvertrauen – und das ist interessant, und gefällt mir sehr gut – zeigt sich manchmal nicht darin, dass man am aggressivsten auftritt.” Teamwork und Widerstand: Mercedes stärkt Kimi, Hamilton sauer auf Leclerc I F1 Rennen Zandvoort 2026 Video wird geladen…  

“Manchmal beweist man Selbstvertrauen, indem man sich sagt: ‘Weißt du was? Ich lasse mich jetzt auf keinen Zweikampf ein, weil ich dabei vielleicht den Kürzeren ziehe. Es ist ein sehr langes Rennen. Wir sehen uns am Ende.’ Es ist dieses Vertrauen in die eigenen Mittel und die eigene Stärke, das mir so gut gefällt.” Stella meint, dass Norris in den letzten Rennen mit Köpfchen gefahren ist und in entscheidenden Situationen zurückgesteckt hat, statt das Risiko eines Ausfalls einzugehen. “Man darf nicht vergessen, dass er bei den letzten Rennen, die er gewonnen hat, seine Poleposition nicht verteidigt hat”, erinnert der Italiener. Sowohl in Budapest als auch Zandvoort war die Startphase des McLaren-Piloten nicht perfekt, was jeweils Positionen kostete. “Dennoch habe ich keinerlei Zweifel an seinem Selbstvertrauen wahrgenommen. Er war schnell und bereitete lediglich den richtigen Moment vor, um seine Wettbewerbsfähigkeit dann auch tatsächlich zu nutzen.” Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Ich denke also, dass Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen die beiden Eigenschaften sind, die er – abseits von technischen oder operativen Aspekten – am meisten weiterentwickelt hat”, zieht der McLaren-Teamchef nach der ersten Saisonhälfte eine Zwischenbilanz über den aktuellen Weltmeister. Warum Norris in diesem Jahr besser ist als Piastri In der Fahrer-WM liegt Norris mittlerweile 55 Punkte vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri. “Insgesamt sehe ich eine positive Entwicklung bei beiden, aber im Moment versteht es Lando besser, das Maximum aus der Qualifying-Performance herauszuholen”, so Stella. Im vergangenen Jahr war das genau andersherum: Damals hatte Norris zur Saisonmitte einen Tiefpunkt und sich dadurch bereits einen großen Rückstand auf Piastri eingefangen. Am Ende hat es der Brite aber dennoch geschafft, seinen ersten WM-Erfolg zu feiern. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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“Wenn man an den Saisonbeginn 2025 denkt: Das war anfangs ein gewisses Problem, das er inzwischen überwunden hat”, betont der McLaren-Teamchef ohne Details zu nennen. “Und wenn das Auto im Rennen rutscht und wenig Grip herrscht – dann ist er meiner Meinung nach ein Meister unter solchen Bedingungen.”

 
Formel1.de 

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