Mercedes verzichtet auf Einspruch gegen Antonelli-Strafe
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Mercedes wird keinen Einspruch gegen die Fünf-Sekunden-Strafe von Kimi Antonelli nach dem Grand Prix von Großbritannien einlegen. Nach einer internen Analyse des Rennens kam das Team zu dem Schluss, dass die Entscheidung der Sportkommissare angesichts der mehrfachen Verstöße gegen die Tracklimits gerechtfertigt war. LAT Images Für Kimi Antonelli wurde es in Silverstone am Ende nur Platz 16
Antonelli lag in Silverstone zwischenzeitlich auf Rang zwei und verfügte über einen deutlichen Reifenvorteil gegenüber dem Führenden Charles Leclerc. Im weiteren Rennverlauf klagte der Italiener jedoch über erhebliche Probleme mit dem Fahrverhalten seines Mercedes W17. Mercedes sucht während des Rennens nach der Ursache Das Team holte Antonelli zweimal an die Box, um die Ursache zu finden und mögliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Schließlich stellte sich heraus, dass ein Defekt an einer Luftleitvorrichtung am linken Vorderrad die Schwierigkeiten verursachte.
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Da sich das Problem während des Rennens nicht beheben ließ, setzte Antonelli die Fahrt fort. Er fiel jedoch bis auf Platz neun zurück und überquerte das Ziel nach einer späten Safety-Car-Phase auf genau dieser Position. Wegen mehrfacher Verstöße gegen die Tracklimits verhängten die Sportkommissare anschließend eine Fünf-Sekunden-Strafe gegen den 19-Jährigen. Dadurch wurde Antonelli im Klassement auf Rang 16 zurückgereiht. Wolff hoffte zunächst auf Nachsicht der FIA Unmittelbar nach dem Rennen hatte Mercedes Teamchef Toto Wolff noch angedeutet, dass das Team prüfen werde, ob die Strafe aufgrund der Fahrzeugprobleme aufgehoben werden könne: “Wir prüfen auf jeden Fall, ob wir diese Strafe wegen der Tracklimits noch vermeiden können”, sagte Wolff. “Am Ende des Jahres könnten diese Punkte entscheidend für die Meisterschaft sein, falls wir die Strafe noch aufgehoben bekommen.” Auf die Nachfrage von Motorsport.com, ob er sich wegen des Defekts mehr Nachsicht seitens des Automobilweltverbands wünsche, erklärte Wolff: “Ja, ich denke, für die FIA ist es immer schwierig zu beurteilen, ob ein Auto so stark beschädigt ist, dass es eigentlich an die Box kommen müsste.” “In diesem Fall war das Auto grundsätzlich in Ordnung. Es gab nur diesen einen Defekt, durch den das Einlenken extrem schwierig wurde. Ich hoffe, dass die FIA diese Situation berücksichtigt, aber ich weiß nicht, wie die Entscheidung ausfallen wird.” Mercedes akzeptiert die Strafe nach interner Analyse Wie Motorsport.com inzwischen berichtet, wird Mercedes den Fall jedoch nicht weiterverfolgen. Nach der Auswertung des Rennens akzeptierte das Team die Strafe, da Antonelli die Strecke mehrfach ohne ausreichenden Grund verlassen hatte. Wo Kimi Antonelli im WM-Kampf 2026 die meisten Punkte verloren hat
Die Sportkommissare begründeten ihre Entscheidung wie folgt: “Es war eindeutig, dass das Fahrzeug 12 die Strecke in Kurve 6 in Runde 44 ohne berechtigten Grund verlassen hat. Dies war der vierte Tracklimits-Verstoß des Fahrers in diesem Rennen.” “Die Sportkommissare erkannten an, dass Fahrzeug 12 ein technisches Problem hatte. Dieses stellte jedoch keinen ausreichenden Grund dar, die Strecke zu verlassen. Gemäß den Strafrichtlinien ist für den vierten Tracklimits-Verstoß während eines Rennens eine Zeitstrafe von fünf Sekunden vorgesehen. Deshalb wurde die Standardstrafe von fünf Sekunden verhängt.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Großbritannien
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Mercedes hat die Angelegenheit damit abgeschlossen. Das Rennergebnis von Antonelli bleibt unverändert und der Italiener wird offiziell als 16. des Grand Prix von Großbritannien gewertet. Die Fahrerwertung führt Antonelli auch nach diesem eher ernüchternden Ergebnis mit 25 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell an.
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