Wie Charles Leclerc in Silverstone sein Mojo wiedergefunden hat

Wie Charles Leclerc in Silverstone sein Mojo wiedergefunden hat

 

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Charles Leclerc hat mit dem Sieg beim Großen Preis von Großbritannien 2026 sein Mojo wiedergefunden und begründet dies mit Änderungen hinter den Kulissen. Der Ferrari-Pilot konnte sich in der ersten Runde am Mercedes von Kimi Antonelli vorbeischieben und seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit dem Großen Preis der USA 2024 feiern, seinen neunten insgesamt.  LAT Images Charles Leclerc zeigte sich in Silverstone wieder in altbekannter Form

Damit geht in der Saison 2026 für ihn eine Durststrecke zu Ende. In drei Grand-Prix hatte Leclerc zuletzt nur vier Punkte geholt und beim Rennen in Monaco oder im Qualifying von Barcelona unglückliche Unfälle gebaut. Dadurch entstand bei Ferrari eine interessante Situation. Nachdem er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton letztes Jahr problemlos schlagen konnte, fiel Leclerc dieses Jahr etwas zurück. So hatte er Probleme damit, sich so gut an die neuen Boliden zu gewöhnen, wie der siebenmalige Weltmeister.
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Doch nachdem er sich für das Rennen am Sonntag auf Startplatz zwei qualifizieren konnte, direkt vor dem drittplatzierten Hamilton, enthüllte Leclerc, dass er das Gefühl für das Auto wiedergefunden hatte. “Das bedeutet sehr viel”, sagt Leclerc nach dem Sieg. “Wenn es schwierig wird, und so war es für mich bei den letzten paar Rennen, dann umgibt dich viel Negativität und Narrative werden gesponnen. Das ist nie ein angenehmes Arbeitsumfeld.” “Aber du musst konzentriert bleiben und weiter hart arbeiten. Und das Ergebnis sehen wir heute. Ich bin unglaublich stolz auf das ganze Team. Sie haben mich gepusht und mir geholfen, das Gefühl für das Auto wiederzufinden.” “Es ist nur ein erster Schritt, und ich muss das noch auf verschiedenen Strecken beweisen. Aber auf so einer Strecke, wo Selbstvertrauen entscheidend ist, hätte ich das ohne dieses Gefühl nicht geschafft. Das ist wirklich gut.” Zwei Ansätze für Leclerc Nach dem Qualifying hatte Leclerc enthüllt, dass es für ihn “zwei Ansätze” gab, um seine Form wiederzufinden. Einerseits könnte er seinen “Fahrstil komplett ändern” um “das zu reproduzieren, was Lewis macht”. Andererseits könnte er in seine “eigene Richtung pushen.” Formel-1-Quiz
Welches Tier ist Teil des Ferrari-Emblems?
Adler Eisbär Stier Pferd Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Der Monegasse hat sich für letztere Variante entschieden und das Auto mehr seinem Fahrstil angepasst. Damit bleibt er bei dem, von “dem ich weiß, dass es in der Vergangenheit funktioniert hat”, und ignoriert dabei die jüngste Kritik von außen. “Immer dann, wenn da so viel Negativität herrscht, ist das keineswegs erfreulich”, so Leclerc. “Du versuchst also, dieses Rauschen so gut es geht zu ignorieren.” “Ich versuche, nicht auf mein Handy zu schauen, sondern mich auf das Wesentliche zu fokussieren, um den Überblick über die Situation zu behalten. In diesem Sport wirst du schnell vom Helden zur Nullnummer oder von der Nullnummer zum Helden, und das in rund zwei Tagen.” “Das kann deine Sicht der Dinge beeinflussen. Mein Job bestand darin, dieses Rauschen einfach auszublenden, sich nichts anzuschauen oder anzuhören.”
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“Ich weiß, dass ich nicht vom einen auf den anderen Tag zu einem schlechten Fahrer geworden bin. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder das Gefühl für das Auto finden würde.” “Diese Autos sind sehr speziell. Sie sind völlig anders als das, was wir schon kennen, seitdem wir Rennen fahren. Daher braucht es etwas mehr Zeit, sich daran zu gewöhnen.” Video wird geladen…  

“Ich war am Anfang der Saison wirklich stark, doch dann habe ich das Gefühl für das Auto verloren. Wir haben einige Dinge am Auto geändert und es hat etwas mehr Zeit gebraucht, als mir lieb gewesen wäre, bis es wieder so war, wie ich es wollte.”
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“Zudem hatten wir [sonntags] Probleme, die mir viele Punkte gekostet haben. Insgesamt war es keine schöne Situation, aber ich bin froh, dass ich mich aus dieser Situation befreien konnte.” Comeback im WM-Kampf? Nach neun Rennwochenenden in der Saison 2026 liegt Leclerc im Klassement 39 Punkte hinter Hamilton. Daher weiß er, dass er diese Form konstant reproduzieren muss. “Es ist nur der Anfang”, so Leclerc. “Es ist ein Rennen, und man darf sich nicht in dem Glauben verirren, der Krieg sei vorbei.”
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“Der Kampf mit diesem Auto war zuletzt echt enorm, und ich kann nicht garantieren, dass dieser vorbei ist. Ich werde also weiterarbeiten und versuchen, dieses Gefühl in Zukunft häufiger zu erreichen.”

 
Formel1.de 

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