Nach Curbstrike in Kurve 9: Keine WM-Punkte für Antonelli
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Beim Großen Preis von Großbritannien war Kimi Antonelli kurz davor, seinen ersten Grand Prix in Silverstone zu gewinnen. Doch der mögliche Triumph wurde durch ein Problem an seiner Aufhängung kurz vor Schluss zerstört. Schließlich hatte sich beim Überfahren der Randsteine die Bremsbelüftung am linken Vorderrad gelöst und an der Aufhängung verfangen. LAT Images Kimi Antonelli war kurz davor, den Grand Prix in Silverstone zu gewinnen
“Wir glauben, es war ein Curbstrike in Kurve 9, wo der Curb sehr hoch ist”, so die Erklärung von Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Rennen bei Sky Sport F1. “Aber es ist trotzdem keine Entschuldigung, weil das Ding darf nicht brechen.” Zunächst war unklar, womit genau der 19-Jährige eigentlich zu kämpfen hatte. Zunächst klagte der WM-Spitzenreiter am Funk über Probleme mit seinem Auto und funkte an die Box: “Etwas ist im Auto kaputt!” Zu diesem Zeitpunkt lag Antonelli auf Position zwei, mitten auf der Jagd nach dem Ferrari von Charles Leclerc. Sein Versuch, den Monegassen mit frischeren Reifen im letzten Stint einzuholen, wurde durch einen Notstopp unterbrochen. Zwar wurden hier Reifen und Nase gewechselt, doch auf der Strecke blieb das Problem für Antonelli bestehen. Erst nach dem ungeplanten Stopp wurde klar, was sich bei Antonelli in der Aufhängung verfangen hatte.
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“Es war echt verwirrend, denn ich wusste nicht, was passiert”, so Kimi Antonelli nach dem Rennen bei Sky Sport F1. Zunächst meinte der WM-Spitzenreiter, er hätte ein Teil von seinem Frontflügel verloren. “Das Team hat mir in dem Moment keine Antwort gegeben, denn sie haben versucht, zu verstehen, was da passiert.” Nachdem Mercedes verstanden hatte, wo das Problem bei Antonelli eigentlich liegt, holte man ihn zu einem weiteren Stopp an die Box. Hier wurde die Bremsbelüftung entfernt und Antonelli konnte den Grand Prix fortsetzen. Zwar blieb die Balance im Auto für den WM-Führenden alles andere als angenehm, doch sah es zumindest so aus, als könnte der 19-Jährige ein paar WM-Punkte ins Ziel retten. Aufgrund seiner Probleme mit dem Auto fuhr Antonelli des Öfteren neben die Strecke. Dadurch fing sich der 19-Jährige eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen Tracklimits ein und wurde am Ende auf Rang 16 gewertet. Nach dem Safety-Car war Antonelli auf Position neun über den Zielstrich gefahren und hätte somit zwei WM-Punkte mitnehmen können. Auf die Frage unseres Schwesterportals Motorsport.com, ob diese Strafe nicht zumindest ein wenig überraschend war, antwortet Antonelli nach dem Rennen: “Ich meine, so sind halt die Regeln, da kann man nichts machen. Aber natürlich habe ich mein Bestes versucht, um auf der Strecke zu bleiben.” “Aber”, so Antonelli, “es war wirklich unfahrbar! Natürlich schmerzt es dann, eine Strafe zu bekommen. Aber so sind die Regeln und da können wir nichts machen.” Video wird geladen…
Auf einen Einspruch gegen die Antonelli-Strafe verzichten die Silberpfeile. “Wir haben heute viele Punkte verloren”, erklärt Antonelli gegenüber Motorsport.com nach dem Rennen. Explizit konnte George Russell 18 Punkte auf seinen Rivalen in der Weltmeisterschaft gutmachen.
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“Aber”, so die Einschätzung des Spitzenreiters, “das Momentum ist auf unserer Seite. Dieses Wochenende haben wir den Speed gezeigt und demonstriert, wo das Potenzial liegt. Ich fühle mich gut, wir sind mit dem Team und dem Auto in einer guten Position. Wir haben gezeigt, was möglich ist. Daher denke ich, dass das Momentum immer noch da ist.” “Und”, so Antonelli, “dadurch wächst das Feuer nur noch mehr. Das bedeutet: in Spa angreifen und es wieder versuchen.”
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Völlig ohne WM-Punkte verlässt Antonelli das “Home of British Motor Racing” dennoch nicht. Am Vortrag konnte der WM-Spitzenreiter den Sprint gewinnen und dadurch acht Zähler einfahren.
Formel1.de
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