Mit Max Verstappen und Sebastian Vettel? Ricciardo will nach Le Mans

Mit Max Verstappen und Sebastian Vettel? Ricciardo will nach Le Mans

 

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Zwei Jahre nach seinem leisen Abschied aus der Formel 1 zieht es Daniel Ricciardo womöglich doch noch einmal zurück ins Renncockpit. Ein Comeback in einer kompletten Rennserie schließt der achtmalige Grand-Prix-Sieger zwar aus, ein einmaliger Gaststart bei den 24 Stunden von Le Mans hätte für den Australier jedoch großen Reiz – insbesondere, wenn er sich das Auto mit alten Bekannten teilen könnte.   Max Verstappen und Daniel Ricciardo im Hypercar vereint? Träumen wird man noch dürfen…

“Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: ‘Ich werde nie wieder einen Helm aufsetzen, ich bin fertig.’ Aber da ist etwas in mir, das sagt: Es wäre schön, meine Rennkarriere etwas mehr zu meinen eigenen Bedingungen zu beenden”, verrät Ricciardo im Podcast Beyond The Grid. “Eine ganze Meisterschaft klingt immer noch nicht wirklich aufregend. Aber wahrscheinlich ein einzelnes Rennen – wie ein einmaliges Engagement in Le Mans.”
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Für Ricciardo steht vor allem der Teamgedanke im Vordergrund, der in der Formel 1 oft zu kurz kommt: “Die Formel 1 ist sehr egoistisch, was auch notwendig ist. Man hat zwar einen Teamkollegen, aber das ist der erste Gegner. Ein Auto mit anderen Fahrern zu teilen, echte Teamkollegen zu haben, Daten auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen – das würde mir wirklich Spaß machen.” Dream-Team mit Max Verstappen und Sebastian Vettel? Besonders reizvoll wird das Szenario bei der Frage nach den möglichen Teamkollegen. Im Fokus steht dabei vor allem ein ehemaliger Red-Bull-Stallgefährte: Max Verstappen. Der dreimalige Weltmeister hat in der Vergangenheit wiederholt betont, nach seiner F1-Karriere bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen zu wollen. “Ich möchte keinen Druck auf ihn ausüben, aber Max steht natürlich ganz oben auf der Liste”, erklärt Ricciardo schmunzelnd. “Wir haben bei Red Bull 2018 viel darüber gesprochen, was wäre wenn. Ich habe am Ende meiner Karriere versucht, ins Team zurückzukehren – vielleicht ist das also ein Weg, den Fans das zu geben, was sie wollen.” Video wird geladen…  

Als Moderator Tom Clarkson im Podcast vorschlägt, dass sich Sebastian Vettel als dritter Fahrer anschließen könnte – der Vierfachweltmeister hatte 2024 bereits den Porsche-Hypercar getestet -, reagiert Ricciardo begeistert: “Daran besteht kein Zweifel, dass Seb immer noch extrem schnell ist. Ich liebe Seb einfach, das wäre eine großartige kleine Red-Bull-Reunion.” Die innere Hürde: Nur mit vollstem Einsatz Trotz der Faszination für das Langstrecken-Highlight an der Sarthe bleibt Ricciardo vorsichtig. Er wolle die Entscheidung nicht aus Ego-Gründen oder für ein künstliches Märchen-Ende treffen, sondern nur, wenn die Motivation zu 100 Prozent stimmt. “Die harte Frage ist: Würde ich nach Le Mans fahren, nur um dabei zu sein und die Erfahrung zu genießen, oder um zu gewinnen?”, gibt der 37-Jährige zu bedenken.
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“So sehr ich sagen möchte ‘Genieße es einfach’, wissen wir alle: Sobald der Helm aufgesetzt ist, ist es anders. Ich kann nicht leugnen, dass ich es richtig angehen wollen würde. Und das ist etwas, das ich erst für mich klären muss: Hängt mein Herz wirklich noch so sehr daran?”

 
Formel1.de 

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