Montoya sicher: Darum stärken die Mercedes-Tiefschläge George Russell
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Zwar hat George Russell im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft mit zahlreichen Rückschlägen zu hadern, doch laut Juan Pablo Montoya wird der Mercedes-Pilot letztlich von genau diesen profitieren. So lautet die These des ehemaligen Grand-Prix-Piloten in der Post-Race-Show auf F1 TV. circuitpics.de George Russell liegt inzwischen 50 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli
“Ich persönlich glaube, dass dieser [Tiefpunkt] für ihn wirklich etwas Gutes ist”, erklärt Montoya nach dem Großen Preis von Belgien. Während Kimi Antonelli das Rennen auf der Ardennen-Achterbahn für sich entscheiden konnte, fiel George Russell schon in der ersten Runde aus. Der Abstand zwischen dem WM-Spitzenreiter Antonell und seinem Teamkollegen beträgt inzwischen 50 Punkte. Dabei bedeutet das aus der Sicht von Montoya nicht unbedingt, dass der erfahrenere der beiden Mercedes-Piloten in dieser Saison davon profitieren wird, “aber langfristig [schon].”
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“Ihm ist jetzt bewusst, dass sich die Dinge verbessern müssen”, so die Einschätzung des siebenfachen Grand-Prix-Siegers. “Am Anfang der Saison dachte er, dass er hier zweifellos zu den Besten gehört und den Titel holen wird. Man könnte sagen, dass der Prozess, den er aktuell durchmacht, für ihn wirklich unangenehm ist.” Neben den Problemen in Spa hatte Russell in den vergangenen Monaten nicht nur mit der Zuverlässigkeit seines Mercedes zu kämpfen. Auch der Speed seines jüngeren Teamkollegen macht dem einstigen Topfavoriten auf die Weltmeisterschaft zu schaffen. DE Licht und Schatten bei Mercedes: Antonelli siegt, Russell fliegt Video wird geladen…
“Aber”, so Montoya, “er ist schon in einer besseren Position. Er möchte sich wieder aufbauen und weiß, dass es Dinge gibt, die er besser machen kann. Wenn man so etwas durchmacht, dann bist du am Ende ein besserer Fahrer und ein deutlich reiferer Mensch.” Des Weiteren betont der zweimalige Indy-500-Champion: “Mercedes ist wirklich gut darin, seinen Fahrern zu helfen, sie zu managen und sich um sie zu kümmern. Du hörst nie, dass das Team den Fahrern die Schuld in die Schuhe schiebt. Andere Teams lieben es, genau das zu tun.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Darum glaube ich”, so die Meinung des Experten, “dass George wirklich gut zu Mercedes passt. Er ist schließlich ein Teamplayer, dem es darum geht, das Team aufzubauen und besser zu werden.”
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