Toto Wolff warnt: Mercedes in Madrid vielleicht nicht siegfähig
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Mercedes-Teamchef Toto Wolff macht selbst keinen Hehl daraus, dass er zu den Menschen gehört, die das Glas eher halb leer und nicht halb voll sehen. So warnt er auch vor dem neuen Formel-1-Rennen in Madrid am Wochenende, dass die Silberpfeile dort womöglich nicht um den Sieg mitkämpfen könnten. circuitpics.de Mercedes holte in Monza am Wochenende einen Doppelsieg
Zwar feierte Mercedes am vergangenen Sonntag in Monza einen überlegenen Doppelsieg, bei dem Kimi Antonelli sogar vom 19. Startplatz aus noch bis ganz nach vorne fuhr. “Dieses Wochenende stellt uns vor eine ganz andere Herausforderung”, betont Wolff allerdings vor dem Großen Preis von Spanien. “Die Streckencharakteristik ähnelt eher der von Budapest oder Zandvoort”, erklärt er, und tatsächlich konnte Mercedes keines der von ihm genannten Rennen gewinnen. Sowohl in Ungarn als auch in den Niederlanden hatte am Ende Lando Norris im McLaren die Nase vorn.
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“Monza war eines unserer stärksten Rennwochenenden der Saison”, gesteht Wolff zwar. Doch weil der neue Stadtkurs in Madrid eine ganz andere Strecke sei, erwarte man “ein hart umkämpftes Wochenende”, so der Österreicher, der daran erinnert, dass Monza “eine Ausnahme” im Formel-1-Kalender darstellt. Monza: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Auf keiner anderen Strecke wird mit so wenig Abtrieb gefahren, weshalb Wolff betont: “Unser Auto verfügt für das nächste Rennen in Madrid nicht über das Leistungsniveau, das es in Monza hatte. Wir wissen, dass unsere Upgrades in Madrid sehr hilfreich wären, aber da wir sie noch nicht haben, müssen wir einfach unser Bestes geben.” Gemeint sind die neuen Teile für den W17, die erst für den Großen Preis von Bahrain in Malaysia geplant sind. “Und das könnte bedeuten, dass es an diesem Rennwochenende nicht um den Sieg geht, sondern lediglich darum, Punkte zu holen”, so der Teamchef. Im Hinblick auf die WM muss sich Mercedes allerdings keine Sorgen machen. In der Fahrer-Weltmeisterschaft hat Lewis Hamilton als bester Nicht-Mercedes-Pilot nach Monza bereits 76 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Kimi Antonelli. Umgerechnet sind das mehr als drei Rennsiege. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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