Nach Rückschlägen: Warum George Russell den Glauben nie verloren hat

Nach Rückschlägen: Warum George Russell den Glauben nie verloren hat

 

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Mercedes-Pilot George Russell hat betont, dass er während des schwierigen Starts in seine Saison 2026 “nicht wirklich den Glauben verloren” habe. Als Favorit in die Saison gestartet, wurde Russell ziemlich schnell von seinem jungen Teamkollegen Kimi Antonelli überflügelt.  LAT Images George Russell konnte sich in Silverstone über einen unverhofften zweiten Platz freuen

Am Anfang hakte Russell seine Niederlagen noch unter dem Thema Pech ab, mittlerweile scheint die Stärke Antonellis aber von Dauer zu sein. In den vergangenen Rennen kamen nun aber häufig Probleme bei Antonelli zum Vorschein, wie das technisch bedingte Aus in Barcelona oder jüngst in Silverstone das Problem mit der Bremsbelüftung. Letzteres wiederum brachte Russell Glück, der dadurch auf das Podium kam, obwohl er zuvor Opfer eines schleichendes Plattfußes war. Und weil Ferrari bei der letzten Safety-Car-Phase nach dem Abflug von Max Verstappen einen taktischen Fehler beging und Lewis Hamilton zum Reifenwechsel an die Box holte, erbte Russell sogar Rang zwei.
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“Ich muss sagen, das waren seltsame Emotionen”, gibt er in der Nu Silver Arrows Radio Show zu. “Vom Gefühl her wäre ein gutes und verdientes Ergebnis potenziell der dritte Platz hinter Kimi und Charles [Leclerc] gewesen”, sagt er. “Dann hatte Kimi natürlich großes Pech mit dem, was passiert ist. Danach hatte Max sein Problem.” Video wird geladen…  

Dass Hamilton unter dem Safety-Car an die Box kam, sei nach Russells Ansicht “wahrscheinlich die richtige Entscheidung” gewesen. “Ich denke, was auch immer du in dieser Situation tust: Wenn du nicht reinkommst und es einen Neustart gibt, ärgerst du dich grün und blau, warum du es nicht getan hast. Und wenn du reinkommst, verlierst du eine Position. Es gibt keine richtige Entscheidung”, sagt er. “Sich dann wieder auf den zweiten Platz vorzukämpfen, löste ziemlich untypische Gefühle aus. Es fühlte sich an, als sei das ganze Rennen gegen uns gelaufen. Und plötzlich wurde ich wieder auf den zweiten Platz gespült, ohne dass wir eigentlich viel dafür getan hätten”, gibt der Mercedes-Pilot zu. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Und genau so laufen Saisons oft ab”, meint er weiter. “Deshalb habe ich zu Beginn der Saison, als scheinbar alles gegen uns lief, auch nicht wirklich den Glauben verloren. Das Blatt wendet sich immer. Und wie gesagt, es war ein besonderer Moment, dort oben zu stehen.”

 
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