Neue Slicks für 2027: Pirelli absolviert Härtetest unter Extrembedingungen

Neue Slicks für 2027: Pirelli absolviert Härtetest unter Extrembedingungen

 

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Unmittelbar nach dem Grand Prix von Barcelona-Katalonien 2026 hat Pirelli am Circuit de Barcelona-Catalunya einen zweitägigen Entwicklungstest für die Slick-Reifen der Formel-1-Saison 2027 absolviert. Dabei standen vor allem verschiedene Ausführungen der C2-Mischung im Mittelpunkt. Aston Martin, Cadillac und Ferrari bestritten die Probefahrten.  Alberto Vimercati – ASPhotography Cadillac-Ersatzfahrer Guanyu Zhou beim Pirelli-Test in Barcelona 2026

Am ersten Testtag waren Ferrari-Pilot Charles Leclerc, Aston-Martin-Nachwuchsfahrer Jak Crawford und Cadillac-Ersatzmann Guanyu Zhou im Einsatz. Vormittags konzentrierte sich das Programm auf kurze Performance-Runs über jeweils acht Runden mit unterschiedlichen Karkassen- und Strukturvarianten der C2-Mischung. Am Nachmittag folgten längere Stints mit den vielversprechendsten Spezifikationen. Bei hochsommerlichen Bedingungen mit bis zu 57 Grad Asphalttemperatur absolvierte Leclerc 134 Runden (624 Kilometer) und erzielte die Tagesbestzeit von 1:16.619 Minuten. Crawford kam auf 1:23.709 Minuten und 146 Runden (680 Kilometer), während Zhou aufgrund technischer Probleme bei Cadillac nur 54 Runden (251 Kilometer) zurücklegen konnte. Zhou schaffte 1:21.543 Minuten. Nur Cadillac und Ferrari fahren am zweiten Tag Am zweiten Tag setzte Ferrari statt Charles Leclerc dessen Bruder Arthur ein. Zhou führte das Testprogramm für Cadillac fort – Aston Martin trat nicht mehr an. Erneut standen unterschiedliche Strukturvarianten und Spezifikationen des C2-Reifens auf dem Plan, zunächst in kurzen, später in längeren Versuchen.
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Die Temperaturen stiegen sogar auf bis zu 58 Grad auf dem Asphalt und 36 Grad in der Luft. Arthur Leclerc absolvierte 141 Runden (657 Kilometer) und markierte eine Bestzeit von 1:17.430 Minuten. Zhou legte 130 Runden (605 Kilometer) zurück und erzielte 1:19.321 Minuten als persönliche Bestzeit. Insgesamt wurden während der beiden Testtage 605 Runden beziehungsweise 2.817 Kilometer abgespult. Die dabei gefahrenen Rundenzeiten besitzen jedoch nur eingeschränkte Aussagekraft, da die Teams mit speziell angepassten Testfahrzeugen, unterschiedlichen Programmen und unbekannten Set-ups unterwegs waren. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Entscheidend für Pirelli sind die gewonnenen Daten zu Reifenstruktur, Haltbarkeit und Performance der künftigen Slick-Generation. Diese Reifen werden im Anschluss an den Grand Prix von Großbritannien in Silverstone erneut getestet – dann mit Mercedes und Williams.

 
Formel1.de 

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