Neuer Frontflügel da, aber McLaren zögert weiter
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McLaren arbeitet weiterhin daran, das Verhalten des neuen Frontflügels besser zu verstehen. Das Bauteil, das bereits beim Grand Prix von Kanada getestet worden war, kam auch beim Monaco Grand Prix in einer überarbeiteten Version zum Einsatz. Dennoch entschied sich das Team vor dem Qualifying erneut dafür, auf die vorherige Spezifikation zurückzuwechseln. LAT Images McLarens neuer Heckflügel in Monaco
Für McLaren besitzt der neue Frontflügel eine besondere Bedeutung. Er soll die Grundlage für eine Reihe künftiger Weiterentwicklungen bilden. Gleichzeitig möchte das Team nachvollziehen, weshalb sich die tatsächliche Performance auf der Strecke bislang nicht vollständig mit den Erwartungen aus den Simulationen deckt. Die Qualifikation in Monaco verlief für McLaren enttäuschend. Oscar Piastri und Lando Norris belegten lediglich die Startplätze sieben und acht. Der Rückstand auf den Pole-Setter Kimi Antonelli im Mercedes betrug mehr als eine halbe Sekunde. Teamchef Andrea Stella erklärte jedoch, dass das Ergebnis angesichts der bekannten Eigenschaften des MCL40 nicht völlig überraschend gekommen sei. Neuer Frontflügel als Basis für weitere Updates Der neue Frontflügel war nach Angaben des Teams nie als großer Leistungssprung gedacht. Vielmehr handelt es sich um den Beginn eines neuen Entwicklungskonzepts, auf dem weitere Aerodynamikupdates aufbauen sollen.
“Wir wollen etwas klarer verstehen, wie sich der Frontflügel auf der Strecke verhält und wie sich dieses Verhalten von den Erwartungen in unseren Entwicklungswerkzeugen unterscheidet”, erklärt Stella.
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In Monaco habe sich das Verhalten des Bauteils bereits deutlich stärker den Erwartungen angenähert. “Wir sind nun sehr nah an unseren Erwartungen. Deshalb sind wir mit den gesammelten Daten zufrieden. Von diesem Punkt an werden wir beginnen, die Weiterentwicklungen einzuführen, die auf diesem neuen Frontflügel basieren”, so Stella. McLaren sieht weiteres Entwicklungspotenzial Die Aerodynamikentwicklung in der Formel 1 erfolgt grundsätzlich in kleinen Schritten. Neue Teile werden deshalb oft einzeln getestet, bevor sie Teil größerer Updatepakete werden. Nach Einschätzung des Teams fehlt dem MCL40 derzeit etwas Spitzenabtrieb im Vergleich zu den stärksten Konkurrenten, insbesondere Mercedes und möglicherweise auch Ferrari. Gleichzeitig sieht McLaren weiterhin Verbesserungspotenzial beim mechanischen Grip. Dieser Umstand hängt teilweise damit zusammen, das Fahrzeug möglichst schonend zu den Reifen auszulegen. Da sich die aktuelle Reifengeneration jedoch als robuster erwiesen hat als erwartet, könnte dieser Ansatz inzwischen weniger Vorteile bieten. Weitere Updates bereits in Vorbereitung McLaren geht davon aus, auch künftig neue Komponenten einzeln an die Strecke zu bringen, sobald diese einsatzbereit sind. Das Team möchte möglichst früh Erkenntnisse über das Verhalten neuer Teile gewinnen, da die Aerodynamik unter dem aktuellen Reglement nach wie vor großes Entwicklungspotenzial bietet. “Hier haben wir den neuen Frontflügel in einer leicht modifizierten Konfiguration eingesetzt. Das ist Teil unseres Lernprozesses hinsichtlich des Verhaltens dieser neuen Komponente, auf deren Grundlage weitere Entwicklungen für die kommenden Rennen vorbereitet werden”, erläutert Stella.
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Nach aktuellem Stand werde der Frontflügel auch bei den kommenden Veranstaltungen erneut zum Einsatz kommen, während die Ingenieure weitere Daten sammeln und die Entwicklung des Konzepts vorantreiben. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend in weitere Aerodynamikupdates einfließen.
Formel1.de
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