Ayao Komatsu: “Das darf nicht wieder vorkommen – Punkt!”
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Oliver Bearman und Esteban Ocon haben am vergangenen Sonntag in Spa die goldene Regel des Motorsports gebrochen: Kollidiere nicht mit deinem Teamkollegen! Das war beiden aber in der ersten Runde in Belgien passiert, als sie in Kurve 12 aneinandergeraten waren. Schlimmer noch: Beide Fahrzeuge erlitten dabei einen Schaden. LAT Images Die Haas-Piloten waren in Spa miteinander kollidiert
“Das war definitiv nicht ideal”, hadert Ocon. “Das ist nichts, was wir wollen, weil wir ohnehin schon darum kämpfen, die nötige Pace zu haben, um in die Punkteplätze zu kommen.” Laut dem Franzosen war die Kollision unglücklich: “Es war ehrlich gesagt nicht einmal ein richtiger Zweikampf”, meint er. Ocon war hinter Nico Hülkenberg auf der Innenbahn der Kurve unterwegs, als Bearman links außen an ihm vorbeischoss.
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Bearman berichtete am Funk, dass er im vierten Gang steckengeblieben war. “Oli hatte aus der Kurve heraus Probleme mit seinem Gang”, schildert auch Ocon. “Wir fuhren zu dritt nebeneinander, weil wir versuchten, ihm auszuweichen. Er war ein sich langsam bewegendes Hindernis.” Spa: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Ich war auf der Innenseite, Nico war da. Oli war eigentlich etwas weiter hinten. Ich bremste früh, um Nico durchzulassen. Ich war dort auf der Innenseite. In letzter Sekunde sah ich Oli dort ankommen und wir kollidierten. Es ist wirklich sehr unglücklich”, beschreibt er. Bei der Kollision berührten sich Bearmans rechtes Hinterrad und Ocons linkes Vorderrad, was beiden jeweils einen Reifenschaden zufügte, wobei Ocon zusätzlich noch zwei Kurven später ins Kiesbett rausfuhr. Für Haas begann das Rennen damit natürlich ziemlich unglücklich, und am Ende war man mit den Positionen 14 und 17 auch weit von möglichen Punkten entfernt. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Von Teamchef Ayao Komatsu durften sich die beiden Fahrer daher nach dem Rennen eine Standpauke anhören: “Es war ein sehr direktes Gespräch”, sagt Ocon. “Ayao hat uns gesagt, was er sagen wollte. Es darf definitiv nicht wieder vorkommen.” Komatsu selbst sagt, dass er sich in dem Gespräch wie üblich die Sichtweisen der beiden Fahrer anhören wollte, um danach seine darzulegen. Welche das ist? “Ich glaube nicht, dass ich das hier teilen muss”, winkt er ab. Sein Credo ist klar: “Wir müssen einfach sicherstellen, dass das nicht noch einmal passiert.”
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“Mein Interesse ist natürlich: Egal aus welchem Grund, es darf einfach nicht wieder vorkommen. Punkt”, so der Japaner.
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