Hamilton schwärmt von Ferrari: “Stolz, wie ich mich da rausgeholt habe”
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Die Formel 1 schreibt die faszinierendsten Geschichten oft über den Verlauf von genau zwölf Monaten. Wenn Lewis Hamilton an diesem Wochenende zum anstehenden Grand Prix von Ungarn im Paddock aufkreuzt, tut er dies mit einer völlig verwandelten Ausstrahlung. Ein Jahr ist es her, dass der Rekordweltmeister am Hungaroring nach einem desaströsen Q2-Aus am absoluten Tiefpunkt seiner Karriere rangierte und sich selbst am Funk als “nutzlos” beschimpfte. circuitpics.de Lewis Hamilton kehrt ein Jahr nach seinem Ferrari-Tiefpunkt nach Budapest zurück
Damals, während seiner zähen Debütsaison für Ferrari, forderte der sichtlich mit den Ground-Effect-Autos kämpfende Brite im Frust gar, die Scuderia solle ihn besser gleich ersetzen, während Teamkollege Charles Leclerc auf die Poleposition stürmte. Ein Jahr später sieht die Welt völlig anders aus: Dank der Reglementänderungen für die Saison 2026 und eines Boliden, in den Hamiltons eigene Entwicklungsarbeit geflossen ist, erlebt der mittlerweile 41-Jährige seine eigene Auferstehung. Mit einem Saisonsieg im Gepäck reist er als WM-Zweiter nach Budapest.
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“Ich bin extrem stolz auf jeden im Team – und ganz sicher bin ich auch stolz auf mich selbst, dass ich mich aus diesem tiefen Loch herausgeholt habe”, strahlt Hamilton bei den Medienterminen vor dem Ungarn-Wochenende. Der Rückstand auf den Führenden Kimi Antonelli beträgt aktuell 45 Zähler. Geheimnisvoller Doku-Teaser rund um Ungarn 2025 Gleichzeitig blickt der Siebenfach-Weltmeister reflektiert auf den Wendepunkt seiner jüngeren Karriere zurück. Hamilton deutete an, dass die dramatischen Geschehnisse hinter den Kulissen jener dunklen Budapest-Tage 2025 erst noch vollumfänglich an die Öffentlichkeit gelangen werden. “Eines Tages, wenn ich meine Dokumentation mache, werde ich euch alles über dieses Wochenende [Ungarn 2025] erzählen und was dazu geführt hat”, verspricht der Rekordsieger des Ungarn-GPs geheimnisvoll. “Aber von dort zu kommen und hierher zurückzukehren… Ich bin Welten davon entfernt, wo ich letztes Jahr stand. Dafür bin ich unfassbar dankbar.” “Ich bin sehr dankbar für das, was wir als Team entwickelt haben, wie sich die Puzzleteile bewegt und gefügt haben. Jetzt kommen wir mit einem großartigen Auto hierher, mit einem tollen Gesamtpaket, mit dem wir um den Sieg kämpfen können.” Chance auf den neunten Budapest-Sieg? Die Statistik spricht eindeutig für Hamilton: Acht Mal konnte er den Grand Prix von Ungarn bereits gewinnen, zudem holte er hier 2023 seine bis dato letzte Poleposition. Der SF-26 der Scuderia zeigte sich 2026 bislang als schärfster Herausforderer von Mercedes und feierte in Barcelona sowie Silverstone bereits zwei Rennsiege in den ersten zehn Grands Prix. Der Hungaroring mit seinen langsamen bis mittelschnellen Kurven sollte der Aerodynamik-Balance des Roten theoretisch bestens liegen. Ohne Gridstrafe: Hätte McLaren in Belgien gewinnen können? Video wird geladen…
Sein Teamkollege Charles Leclerc bremst jedoch die überschwängliche Erwartungshaltung. Der Monegasse erinnert an das Verfehlen der Abstimmung in Monaco, wo Ferrari trotz klarer Favoritenrolle das Wochenende gegen den fehlerfreien Antonelli verpatzte. “Ich persönlich erwarte weiterhin, dass Mercedes die Referenz sein wird”, stellt Leclerc klar. “Auf einer einzelnen Qualifying-Runde werden sie sehr schwer zu schlagen sein.” Leclerc mahnt: Perfekte Exekution ist entscheidend Dennoch weiß auch der Monegasse um die Trümpfe des aktuellen Ferrari-Pakets für den eng gewundenen Traditionskurs vor den Toren von Budapest. “Es stimmt natürlich, dass diese Strecke unserem Auto auf dem Papier etwas besser liegen sollte.” “Jedes Auto hat seine Stärken und Schwächen – und unsere Stärke liegt wahrscheinlich in der Balance durch die Kurven und dem mechanischen Grip”, erklärt Leclerc. “Auf einem Kurs wie diesem ist das extrem wichtig. Wir könnten also etwas näher dran sein, aber am Ende des Tages dreht sich alles um die Exekution.”
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Die Lehre aus Monaco sitze tief bei den Roten: “Wenn du mit dem Set-up leicht daneben liegst, so wie wir es in Monaco erlebt haben, verlierst du mehr, als dir die Streckencharakteristik auf einem günstigen Kurs bringt. Genau darauf müssen wir uns konzentrieren.”
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