Neuer Motor: Charles Leclerc droht Startplatzstrafe in Baku

Neuer Motor: Charles Leclerc droht Startplatzstrafe in Baku

 

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Die Röntgenanalysen haben bestätigt, dass die Power-Unit von Charles Leclerc, die beim Großen Preis von Italien in den Unfall an der Parabolica verwickelt war, gerettet werden kann. Die Formel-1-Regeln verbieten den Technikern von Ferrari jedoch das Anlassen des Motors, um tatsächlich zu prüfen, ob alles in Ordnung ist oder ob es eventuell Probleme mit bestimmten Teilen geben könnte.  circuitpics.de Charles Leclerc muss in Baku vermutlich von hinten starten

Die mit dem 067/6-Antrieb verbundene Sensorik hat keine besonderen Anomalien festgestellt, sodass Ferrari die mit dem ADUO2-Update ausgestattete Einheit sehr wahrscheinlich in der ersten Trainingseinheit des Großen Preises von Aserbaidschan in Baku einsetzen wird. Sofern keine Probleme auftreten (nicht alle zur FIA-Homologation des Motors gehörenden Teile können ausgetauscht werden), wird Leclerc in den beiden weiteren Trainingseinheiten auch weiterhin mit diesem Motor fahren.
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Es ist jedoch nahezu sicher, dass vor dem Qualifying ein neuer ADUO2-Antrieb eingebaut wird, mit dem Leclerc die restliche Saison bestreiten soll, während die Monza-Einheit nur noch für das Training als rotierender Verbrennungsmotor genutzt wird. Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

In diesem Fall müsste der monegassische Fahrer eine Strafe antreten und in Baku vom letzten Platz ins Rennen gehen, wobei es auf der langen Zielgeraden, die mit einer harten Bremszone vor Kurve 1 endet, zahlreiche Überholmöglichkeiten geben wird. Frederic Vasseur ließ nach dem Großen Preis von Spanien als Erster durchblicken, dass ein fünfter Motor eingesetzt werden muss. In einem Interview mit Canal+ sagte er: “Wir werden sehen, wann wir mit Charles eine Motorstrafe in Kauf nehmen müssen, aber ich denke, Baku sollte dafür ganz gut passen.” Der ADUO2-Motor bringt pro Runde etwa zwei Zehntelsekunden im Vergleich zur ADUO1-Spezifikation, die Leclerc in Spanien verwendet hat. Bedenkt man, dass Leclerc in Q3 nur 0,006 Sekunden hinter Lewis Hamilton lag, der als Vierter startete, und der Monegasse einen Rückstand von 0,189 Sekunden auf Lando Norris hatte, der im McLaren die Pole holte, ist es möglich, dass er mit einem aktuellen Antrieb die erste Startreihe, wenn nicht sogar die Poleposition hätte erreichen können. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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In diesem Fall wäre auch das Rennen für Ferrari am Sonntag wahrscheinlich anders verlaufen. Stattdessen endete der Grand Prix erneut außerhalb der Top 3 – zum inzwischen bereits vierten Mal in Folge.

 
Formel1.de 

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