Newey-Erfolg bei Aston Martin laut Montoya nur eine Frage der Zeit
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Juan Pablo Montoya ist überzeugt, dass Adrian Newey Aston Martin langfristig zum Erfolg führen wird. Der ehemalige Formel-1-Fahrer sieht die derzeit schwierige Situation des Teams nicht als grundsätzliches Problem, sondern vielmehr als eine Frage des richtigen Zeitpunkts. Speedpictures Juan Pablo Montoya glaubt an den Erfolg von Aston Martin
Newey wechselte zur Saison 2025 als geschäftsführender Technikpartner und Anteilseigner zu Aston Martin. Seit 2026 übernimmt er zusätzlich die Rolle des Teamchefs. Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, das Team durch das neue Formel-1-Reglement zu führen und gemeinsam mit dem neuen Motorenpartner Honda die Weichen für die Zukunft zu stellen. Sportlich verläuft die Saison bislang allerdings enttäuschend. Vor dem Großen Preis von Ungarn liegt Aston Martin auf dem zehnten und letzten Platz der Konstrukteurswertung. Mit einem umfangreich überarbeiteten B-Spec-Auto hofft das Team aus Silverstone nun auf einen Aufwärtstrend. Montoya: “Es ist keine Frage des Ob” Im Rahmen der F1-TV-Sendung “Weekend Warm-Up” sprach Montoya über die langfristigen Perspektiven des Teams. Zuvor hatte Fernando Alonso betont, weiterhin großes Vertrauen in Newey und Honda zu haben.
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Montoya glaubt, dass Alonso mit seinen Aussagen auch ein Signal an die Mannschaft senden wollte: “Öffentlich versucht er, das Team ein wenig anzutreiben, so wie Max das auch macht. Nach dem Motto: ‘Ich möchte bleiben, aber ihr müsst euch verbessern.’ Realistisch betrachtet ist er aber in der besten Position. Wenn es jemand schafft, dann Adrian und Aston Martin.” Der Kolumbianer ist überzeugt, dass der Erfolg kommen wird, auch wenn der genaue Zeitpunkt offen ist: “Die Frage ist, wann. Es ist keine Frage, ob es passieren wird, sondern wann es passieren wird und ob der Zeitplan zu ihm passt. Möchte man so unterwegs sein, wie sie es derzeit sind? Nein. Aber sie werden riesige Fortschritte machen. Ich glaube, dieser Schritt wird groß sein.” Aussagekräftiger wird die zweite Saisonhälfte Den Ungarn-Grand-Prix hält Montoya allerdings noch nicht für einen verlässlichen Gradmesser. “Ich glaube nicht, dass Ungarn ein echtes Bild davon vermitteln wird, wo sie in ein oder zwei Monaten stehen werden. Sobald sie den neuen Antrieb haben und alles abgeschlossen ist, werden wir in Monza, Baku, Madrid und bei den weiteren Rennen ein besseres Bild davon bekommen, wo sie wirklich stehen.” Budapest: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Sein Wunsch wäre es, Aston Martin bis dahin deutlich näher an das Mittelfeld heranrücken zu sehen: “Es wäre großartig, wenn sie bis Madrid dort wären, wo Williams derzeit ist oder zumindest in der Nähe von Alpine. Das wäre wirklich schön zu sehen.” Gleichzeitig macht Montoya deutlich, dass der sportliche Fortschritt auch Auswirkungen auf die Fahrerbesetzung haben könnte. Sollte Aston Martin konkurrenzfähig werden, könne er sich vorstellen, dass beide Piloten noch mehrere Jahre beim Team bleiben. Bleiben die Ergebnisse hingegen aus, hält er Veränderungen im Fahreraufgebot für durchaus möglich.
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Mit dem überarbeiteten Auto in Ungarn beginnt für Aston Martin nun eine wichtige Phase der Saison. Ob die erwartete Trendwende tatsächlich gelingt, dürfte sich nach Einschätzung Montoyas jedoch erst in den kommenden Rennen zeigen.
Formel1.de
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