Nico Rosberg: So könnte man das VSC fairer gestalten!
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Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat Überlegungen angestellt, wie man das virtuelle Safety-Car gerechter gestalten kann, nachdem beim vergangenen Rennen in Madrid Lando Norris um den Sieg gebracht wurde, da er als einziger Fahrer keine Möglichkeit hatte, während der Neutralisierung zum Boxenstopp zu kommen. LAT Images (KI-bearbeitet) Nico Rosberg findet, dass Lando Norris einfach Pech hatte
Der McLaren-Pilot fuhr anschließend unter grüner Flagge zum Reifenwechsel und fiel zunächst bis auf den fünften Platz zurück, bevor er im Ziel Rang drei belegte und anschließend mit seinem Pech haderte. “Das ist einfach extrem unglücklich gelaufen”, findet auch Rosberg bei Sky. “So ist das nun mal. Das gleicht sich bei VSC- und Safety-Car-Einsätzen im Laufe der Zeit aus. Man wird immer mal Glück oder Pech haben. Es ist natürlich furchtbar, wenn so etwas passiert, weil er den Sieg verdient gehabt hätte, und es ist bitter, dass er ihn nur wegen eines VSC verloren hat.”
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Generell ist der Deutsche aber ein Freund der VSC-Regelung und würde diese nicht abschaffen. “Das Problem ist, dass wir es hassen, Autos Runden um Runden hinter einem Safety-Car herfahren zu sehen. Das ist das Langweiligste in der Welt des Motorsports”, so Rosberg. “Genau deshalb wurde das VSC eingeführt: damit wir bei kleineren Gefahrenstellen da draußen das Tempo drosseln können.” Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
In Madrid war es das Auto von Lance Stroll, das schon recht weit in der Auslaufzone stand, aber noch von dort geborgen werden musste. “Es hat einfach nur ein bisschen Zeit gedauert, ihn dort wegzubekommen, und das war’s. Das VSC ist nach wie vor eine tolle Sache.” Trotzdem würde der Weltmeister von 2016 bei einigen Stellschrauben drehen, um etwas mehr Fairness zu gewährleisten. Er hält es etwa für denkbar, die Boxengasse im Falle eines VSC komplett zu schließen, damit niemand einen Vorteil hat, allerdings hat er auch noch einen anderen Vorschlag. Das Problem in Madrid war ja, dass die Piloten, die unter dem VSC an der Box waren, eine Menge Zeit sparen konnten, da auf der Strecke nicht schnell gefahren werden konnte. Rosberg würde versuchen, diesen Unterschied zu minimieren und das Tempolimit in der Boxengasse während der Neutralisierung ebenfalls senken. Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026 Video wird geladen…
“Das Problem ist: Während eines VSC ist der Zeitverlust beim Boxenstopp viel geringer, weil alle auf der Strecke so langsam fahren. Wenn man also an die Box fährt, verliert man viel weniger Rennzeit – und genau das ist das große Problem, warum es dann unfair wird”, sagt er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Wenn man aber irgendwie einen Weg findet, den Zeitverlust beim Stopp während eines VSC genauso groß zu machen wie ohne VSC – man müsste also diejenigen, die zum Stopp reinkommen, irgendwie einbremsen -, könnte das eine Idee sein. Dann wäre es für alle fair und gleich.”
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